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Fortuna Düsseldorf

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Werder Bremen

 
Fortuna Düsseldorf

2:2 (1:1)

Werder Bremen
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Fortuna Düsseldorf
Werder Bremen
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.







Befreiungsschlag bleibt für beide Seiten aus

Reisinger ist der Blitzstarter, Latka der Pechvogel

In einer kampfbetonten Partie trennten sich Düsseldorf und Bremen mit einem gerechten Remis. Dabei gelang der Fortuna jeweils zu Beginn der beiden Durchgänge ein Blitzstart, was aber letztlich gegen das nie aufsteckende Werder nicht zum Sieg reichen sollte. Beide Teams treten im Abstiegskampf auf der Stelle.

Fink bremst Arnautovic
Zweikampfintensiv war's in Düsseldorf. Hier bremst Oliver Fink Bremens Marko Arnautovic aus.
© Getty ImagesZoomansicht

Fortunas Trainer Norbert Meier tauschte im Vergleich zum 0:3 in Hoffenheim zweimal Personal aus: Reisinger und Schahin begannen für Tesche (5. Gelbe Karte) und Bolly (Muskelfaserriss), Lambertz rutschte vom rechten Flügel auf die Doppel-Sechs neben Fink zurück.

Bremens Coach Thomas Schaaf hatte nach dem 0:2 gegen Schalke mit immensen Personalproblemen zu kämpfen: Sokratis (Adduktorenprobleme), Ignjovski (Oberschenkelverhärtung), Hunt (Fieber) und Trybull (Sehnenverletzung) fehlten, der formschwache Elia saß auf der Bank. Gebre Selassie, Pavlovic, Bargfrede, Kroos (Startelfdebüt) und Junuzovic rückten ins Team.

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Die Partie startete vor ausverkauftem Haus ganz nach dem Geschmack der Düsseldorfer Fans: Nach van den Berghs Freistoß aus der eigenen Hälfte gewann Schahin vor dem Strafraum das Kopfballduell gegen Prödl. Bremen brachte das Leder nicht weg, das Kruse halbrechts in den Lauf von Reisinger spielte. Der Angreifer netzte aus 13 Metern ins linke Eck ein - 1:0 (2.)!

Der Aufsteiger verhinderte in der temporeichen, aber auch unruhigen Anfangsphase mit aggressivem Zweikampfverhalten Bremens Spielentwicklung und stürzte die Hanseaten mit schnellem Umschaltspiel in Nöte. Die Folge: Frühe Gelbe Karten für Kroos (6.) und Arnautovic (8.). Werder kam aber nach und nach besser ins Spiel, brachte aber vor dem Tor zunächst nichts Nennenswertes zustande.

Zielstrebiger war die Meier-Elf, Finks Knaller nach einer Freistoßvariante wurde gerade noch abgeblockt. Und der unmittelbare Konter lief über de Bruyne, der links gleich drei Düsseldorfer ausspielte und dann im Strafraum am Keeper vorbei querlegte auf Junuzovic, der aus elf Metern einschoss (16.).

In der Folge wurde das kampfbetonte Duell nach schwungvoller Anfangsphase immer zerfahrener. Die Fortuna ließ das Überraschungsmoment in der Offensive vermissen, die Schaaf-Elf stand stabil und kontrollierte das Geschehen aus einer sicheren Defensive. Beide Keeper verlebten einen ruhigen Nachmittag, weil es kein Team schaffte, über Ansätze hinauszukommen und seine Kombinationen bis in den gegnerischen Strafraum zu bringen.

Brenzlig wurde es vor der Pause nur noch einmal, van den Bergh hatte die Riesenchance zur erneuten Führung: Nach Bellinghausens Steilpass stand der Verteidiger halblinks frei vor Mielitz, seinem Heber aus 14 Metern fehlte es aber komplett am Timing - klar drüber (44.).

Ohne Personalwechsel ging es nach Wiederanpfiff weiter. Mit einer Duplizität der Ereignisse: Nach Schahins entschlossenem Zweikampf gegen Lukimya umdribbelte Lambertz vor dem Strafraum Pavlovoc und spielte nach halbrechts zu Reisinger, der mit einem Flachschuss aus 14 Metern ins linke Eck traf (48.).

Die Rheinländer blieben gegen angeknockte Bremer zunächst am Drücker, Mielitz verhinderte mit einer Glanzparade das 3:1 durch Schahin (55.). Aber auch Giefer war gefragt, nach Lambertz' verunglücktem Kopfball rettete der Youngster stark gegen den durchgebrochenen Arnautovic (59.).

Schaaf stärkte mit Elia für Kroos die Offensive (63.), viel gelang den meist ideenlos agierenden Hanseaten aber nicht. Beim Ausgleich stand den Gästen so das Glück zur Seite: Arnautovic brachte den Ball von halbrechts in den Strafraum. Latka lenkte das Leder, das weit am Tor vorbeiflogen wäre, am Elfmeterpunkt ins eigene Netz - 2:2 (70.)!

Nun hatte der Nordklub Oberwasser, Giefer parierte glänzend gegen Petersens Kopfball aus fünf Metern (78.). Aber auch die Hausherren setzten noch den einen oder anderen Akzent, bei Bellinghausens Aktionen über den linken Flügel war mehr drin (76., 80.). Es blieb beim 2:2, weil auch Arnautovic per direktem Freistoß aus aussichtsreicher Position nur die Abwehrmauer traf (90.).

Am Samstag (15.30 Uhr) schlägt die Fortuna beim Hamburger SV auf, am gleichen Tag (18.30 Uhr) hat Werder beim Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg ein Nord-Duell vor der Brust.

13.04.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Fortuna Düsseldorf
Aufstellung:
Giefer (2,5) - 
Balogun (4,5) , 
Latka (3,5) , 
Malezas (3) , 
Lambertz (4)    
O. Fink (3,5) - 
Reisinger (2)            
R. Kruse (3,5)    
Schahin (5)    

Einwechslungen:
81. Omae für Reisinger
85. Paurevic für Schahin

Trainer:
Meier
Werder Bremen
Aufstellung:
Mielitz (2,5) - 
Gebre Selassie (3,5) , 
Prödl (2,5)    
Lukimya (4) , 
Pavlovic (5)    
Bargfrede (3,5) , 
F. Kroos (4)        
Arnautovic (4,5)    
Junuzovic (3,5)    
De Bruyne (2) - 

Einwechslungen:
63. Elia für F. Kroos

Trainer:
Schaaf

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Reisinger (2., Rechtsschuss, R. Kruse)
1:1
Junuzovic (16., Rechtsschuss, De Bruyne)
2:1
Reisinger (48., Rechtsschuss, Lambertz)
2:2
Latka (70., Eigentor, Rechtsschuss, Arnautovic)
Gelbe Karten
Düsseldorf:
R. Kruse
(7. Gelbe Karte)
Bremen:
F. Kroos
(1. Gelbe Karte)
,
Arnautovic
(7.)
,
Pavlovic
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
13.04.2013 15:30 Uhr
Stadion:
Esprit-Arena, Düsseldorf
Zuschauer:
54600 (ausverkauft)
Spielnote:  4
einige spielerische Unzulänglichkeiten und viel Leerlauf.
Chancenverhältnis:
5:4
Eckenverhältnis:
3:1
Schiedsrichter:
Tobias Welz (Wiesbaden)   Note 4,5
überzogene Gelbe Karte gegen Kroos (6.), verwarnte zunächst fälschlicherweise Schahin, korrigierte dann zu Recht auf Kruse (32.). Gerade noch vertretbar, beim Zweikampf Lukimya gegen Latka keinen Elfmeter für Fortuna zu pfeifen; den hätte es aber für Werder geben müssen, als Latka (90.) de Bruyne foulte.
Spieler des Spiels:
Stefan Reisinger
Wühler mit Abschluss-Qualitäten: Tauchte zweimal vor dem Kasten auf und verwandelte eiskalt.
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