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FC Augsburg

 - 

Hannover 96

 

0:2 (0:0)

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FC Augsburg
Hannover 96
1.
15.
30.
45.
46.
60.
75.
90.














Fußball verkehrt in Augsburg

Augsburg hat Pech - Hannover hat Rausch

Über das gesamte Spiel hinweg bestimmte der FC Augsburg das Spiel gegen offensiv oft harmlose Hannoveraner. Allerdings schafften es die Weinzierl-Schützlinge nicht, gute Torchancen in Treffer umzusetzen. Im Gegenteil: Selbst die besten Möglichkeiten vereitelten Zieler und seine Vorderleute im letzten Moment. Auf der Gegenseite erteilte Hannover dem FCA eine Lehrstunde in Sachen Chancenverwertung.

Rausch trifft zum 0:1. Verhaegh und Amsif haben das Nachsehen.
Rausch trifft zum 0:1. Verhaegh und Amsif haben das Nachsehen.
© picture-allianceZoomansicht

Augsburgs Trainer Markus Weinzierl musste die erfolgreiche Formation der letzten Wochen, die auch den 1:0-Sieg in Hamburg holte auf zwei Positionen verändern. Werner fehlte Gelb-gesperrt und Koo kam nach einem Tritt in den Bauch verletzt vom Länderspiel zurück. Dafür feierte Verhaegh nach fünfmonatiger Verletzungspause sein Startelf-Comeback. Der Südkoreaner wurde von Oehrl vertreten. 96-Coach Mirko Slomka änderte nach der 0:1-Niederlage in Gladbach seine Startelf auf drei Positionen: Diouf (5. Gelbe) und da Silva Pinto (Gelb/Rot) fehlten mit Sperren. Dazu musste Pocognoli auf die Bank. Rausch, Schmiedebach und Schlaudraff rückten in die Anfangsformation.

Die Hausherren starteten mit hohem Tempo in die Partie und setzten Hannover 96 früh unter Druck. Die Slomka-Elf kam dagegen nicht sofort in die Partie. Daraus entwickelte sich eine Art Einbahnstraßen-Fußball Richtung Zielers Tor.

Dadurch kamen die Augsburger früh zu Chancen, wirkten dabei aber nervös und ungestüm. Es fehlte die Abgeklärtheit, um aus den sich bietenden Möglichkeiten einen Treffer zu erzielen. Oehrl brachte einen Kopfball nicht im Tor von Hannover unter (8.), und Ji wurde in aussichtsreicher Position von Djourou abgeblockt (12.).

Erst in der 16. Minute war die Augsburger Abwehr erstmals gefordert. Schlaudraff dribbelte sich bis in den Strafraum durch. Seinen Schuss ließ Amsif fallen und Ya Konan setzte nach. Ostrzolek konnte im letzten Moment zur Ecke klären.

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Damit hatte sich die Offensivkraft der Gäste allerdings schon erschöpft. Die Augsburger Defensive war gegen die unpräzise vorgetragenen Angriffsversuche der Gäste stets im Bilde und ließ in der kompletten ersten Hälfte keine echte Torchance der Slomka-Elf mehr zu.

Auf der Gegenseite krankte das Spiel der Hausherren an der Chancenverwertung. Mölders und seine Nebenleute kamen gegen eine kämpferisch agierende Abwehr der Niedersachsen nur selten in eine gute Position. Oft kam der entscheidende letzte Pass nicht an, oder es mangelte am nötigen Glück. In der 32. Minute reagierte Zieler glänzend bei einen Freistoß von Callsen-Bracker. Ji hatte in der 40. Minute Pech. Der Südkoreaner schnappte sich im Mittelfeld einen Katastrophen-Pass von Pander und setzte sich Richtung Tor ab. Aus 20 Metern zog er ab, der Ball rasierte aber nur die Latte. Kurz vor dem Pausenpfiff platzierte Callsen-Bracker einen Kopfball nach einer Ecke genau auf den Fuß von Rausch, der das Leder von der Linie schlug (44.).

Auch zu Beginn der zweiten 45 Minuten änderte sich am Spiel wenig. Hannover verteidigte und Augsburg drückte mit Macht auf einen Treffer. Das Glück hatte die Weinzierl-Elf dabei aber nicht auf ihrer Seite. Direkt nach dem Wiederanpfiff verpasste Ji zentral vor dem Tor nur um Zentimeter eine Flanke von der rechten Seite. Wenig später war es wieder der Südkoreaner, der glücklos blieb. Einen Kopfball nach einer Ecke von Baier platzierte er genau auf den auf der Linie postierten Schmiedebach (49.).

Wie aus heiterem Himmel kamen die Gäste zum Führungstreffer. Pander brachte den Ball hoch in den Strafraum. Dort versuchten, Rausch und Ya Konan den Ball Richtung Tor zu befördern. Drei Mal wurden die beiden von Verhaegh, Callsen-Bracker und Klavan abgeblockt. Immer wieder tropfte der Ball zu einem Hannoveraner zurück. Den vierten Versuch versenkte Rausch links unten in Amsifs Kasten (61.).

Die Hausherren zeigten sich nicht lange geschockt, sondern schickten sich an, die sich bietenden Chancen jetzt zu nutzen. Doch immer wieder brachten Zieler oder seine Vorderleute noch ein Körperteil zwischen den Ball und den Torerfolg. Reihenweise scheiterten die engagiert kämpfenden Augsburger. Die eingewechselten Moravek und Tchoyi hatten dabei genauso Pech wie Mölders, Vogt oder Ji.

Nachdem sich die Slomka-Elf über 90 Minuten gegen einen Augsburger Treffer gestemmt hatte, setzte sie in der Nachspielzeit sogar noch einen drauf. Der eingewechselte Pocognoli legte den Ball mit einem langen Pass in den Lauf von Rausch. Der hatte die aufgerückte FCA-Defensive hinter sich gelassen und bezwang Amsif mit einem raffinierten Lupfer zum Endstand von 0:2 (90.+1.).

Augsburg ist am kommenden Samstag (15.30) Uhr in Dortmund zu Gast, Hannover empfängt tags darauf (17.30 Uhr) den VfB Stuttgart.

30.03.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Augsburg
Aufstellung:
Amsif (3,5) - 
Verhaegh (2,5)    
Klavan (3,5) , 
Ostrzolek (3,5) - 
Baier (3) - 
Hahn (3,5) , 
Vogt (4)    
Oehrl (4)    
Ji (4)    
Mölders (4,5)

Einwechslungen:
71. Tchoyi für Oehrl
71. Moravek für Vogt
83. Musona für Ji

Trainer:
Weinzierl
Hannover 96
Aufstellung:
Zieler (2,5)    
Chahed (4,5) , 
Djourou (4,5)    
C. Schulz (3,5) , 
Pander (5)    
Schmiedebach (4) , 
Hoffmann (4)    
Ya Konan (4)    
Rausch (2)            
Schlaudraff (3,5)        
Abdellaoue (4,5)    

Einwechslungen:
71. A. Sobiech für Abdellaoue
71. Pocognoli für Pander
90. Haggui für Schlaudraff

Trainer:
Slomka

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Rausch (61., Linksschuss)
0:2
Rausch (90. + 1, Linksschuss, Pocognoli)
Gelbe Karten
Augsburg:
-
Hannover:
Djourou
(4. Gelbe Karte)
,
Ya Konan
(3.)
,
Zieler
(1.)
,
Hoffmann
(8.)
,
Rausch
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
30.03.2013 15:30 Uhr
Stadion:
SGL-Arena, Augsburg
Zuschauer:
28511
Spielnote:  3,5
unterhaltsam dank der vielen Chancen und der Spannung, aber fußballerisch alles andere als gehobenes Niveau.
Chancenverhältnis:
12:2
Eckenverhältnis:
14:1
Schiedsrichter:
Marco Fritz (Korb)   Note 2
wenig gefordert in einer leicht zu leitenden Partie, nur kleinere Unsicherheiten, zum Beispiel bei der Vorteilsauslegung.
Spieler des Spiels:
Konstantin Rausch
Zunächst ein sehr dezenter Auftritt, dann aber mit seinem ersten Doppelpack in der Liga der Matchwinner.
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