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Werder Bremen

 - 

SpVgg Greuther Fürth

 

2:2 (0:0)

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Werder Bremen
SpVgg Greuther Fürth
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.













Petsos macht es sehenswert - Fürth seit sechs Spielen sieglos

Hunts Doppelpack verhindert die Pfiffe nicht

In einer besonders im zweiten Durchgang turbulenten Partie trennten sich Werder Bremen und die Spielvereinigung Greuther Fürth mit 2:2. Die Franken zeigten sich nach der schwachen Vorstellung gegen Hoffenheim stark verbessert und bescherten ihrem neuen Coach einen guten Einstand. Die Bremer müssen nach fünf sieglosen Spielen in Folge den Blick nun endgültig nach unten richten.

Große Chance
Fürstner (hinten) hatte früh die Chance, seine Farben gegen Bremen auf die Siegerstraße zu bringen, verzog gegen Schmitz denkbar knapp!
© picture allianceZoomansicht

Werder-Coach Thomas Schaaf konnte im Vergleich zum 1:1-Remis in Mönchengladbach auf den zuletzt gelbgesperrten Sokratis zurückgreifen, der vertrat den verletzten Fritz (Rippen- und Jochbeinbruch). Auf der gegnerischen Seite wollte Fürths neuer Trainer Frank Kramer nach der 0:3-Heimpleite gegen Hoffenheim in seinem ersten Match eigentlich nicht allzu viel verändern. Am Ende standen dennoch vier Veränderungen. Nehrig, Pekovic, Petsos und Sararer bekamen das Vertrauen geschenkt. Djurdjic nahm auf der Bank Platz. Geis (Muskelfaserriss), Park und Varga standen gar nicht im Aufgebot.

Die Partie begann äußerst schleppend. Beide Teams waren angesichts der schwachen Resultate der letzten Spiele erst um Sicherheit bemüht. Die Fürther zogen sich dabei tief in die eigene Hälfte zurück und überließen den Hausherren die Gestaltung. Werder suchte geduldig nach einer Lücke, produzierte dabei aber eklatante Fehler. Nach einem Missverständnis zwischen Gebre Selassie und Schlussmann Mielitz war Nehrig beinahe der Nutznießer (8.), ehe auch Fürstner das Spielgerät nicht im leeren Gehäuse unterbringen konnte (9.).

Bremen musste sich erst einmal sammeln. Die Gäste übernahmen in dieser Phase deutlich die Kontrolle über Ball und Gegner, jedoch verpassten sie es, die Überlegenheit in Tore umzumünzen. Nach gut 20 Minuten waren die Werderaner aber wieder besser in der Partie und kamen prompt gefährlich zum Abschluss. De Bruyne scheiterte nach schönem Solo an Schlussmann Grün (22.). Dann mussten die Franken einen bitteren Rückschlag einstecken. Nach einem harten Kopfballduell mit Sokratis konnte Nehrig noch einige Minuten weitermachen, musste wenig später dennoch das Feld räumen (28.).

Die Schaaf-Elf hatte in der Schlussphase die optische Überlegenheit absolut auf ihrer Seite. Es fehlten aber weiterhin die zündenden Ideen im Angriffsspiel. So sorgte lediglich eine Einzelaktion von Sokratis für etwas Gefahr. Grün war aber auf dem Posten (39.). Die Gäste waren auf der anderen Seite dabei nicht in der Lage, die eine oder andere Unachtsamkeit der häufig wackeligen SVW-Defensive auszunutzen.

Pfeifkonzert zur Pause - Referee Markus Schmidt im Mittelpunkt

Jubel
Heile Welt: Hunt (m.) bejubelte seinen Doppelpack, der am Ende aber nicht genug war.
© picture alliance

Werder-Coach Thomas Schaaf brachte für die zweiten 45 Minuten Hunt und Arnautovic für Trybull und Gebre Selassie. Und er machte damit vorerst alles richtig! Bremens Nummer 14 zog mit viel Tempo in den Strafraum, kreuzte den Weg von Sobiech und ging zu Boden. Referee Markus Schmidt zeigte sofort auf den Punkt. Der Gefoulte verwandelte sehr lässig zur Führung (47.)! Die Franken waren angeschlagen, benötigten aber nur knapp zehn Minuten, um sich wieder zu fangen. Schmidtgal brachte die Kugel von der linken Seite in die Mitte. Am langen Pfosten lauerte Fürstner und markierte den Ausgleich (55.). In der 62. Minute passierte das aus Bremer Sicht Undenkbare! Nach einem fragwürdigen Freistoßpfiff zirkelte Petsos den Ball aus 25 Metern direkt in die Maschen (62.).

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Aber auch der SVW schüttelte den Rückschlag schnell ab und kam wieder zum Ausgleich. Nach einer Ecke drückte Pekovic den Bremer Pavlovic im Fünfmeterraum nach unten. Erneut zeigte Schiedsrichter Markus Schmidt auf den Punkt. Hunt trat an, hatte dieses Mal aber etwas Glück. Schlussmann Grün konnte das Leder nicht mehr ganz um den Pfosten lenken (70.). Beide Mannschaften gaben sich mit dem Remis nicht zufrieden. Die Hausherren übernahmen wieder die Kontrolle und verpassten durch Arnautovic die erneute Führung (78.). Die Spielvereinigung stand erneut tief und kompakt und lauerte auf Fehler der Bremer. In den Schlussminuten konnte sich aber keine Mannschaft mehr entscheidend durchsetzen, sodass am Ende ein insgesamt leistungsgerechtes 2:2-Unentschieden stand.

Bremen muss nach der Länderspielpause am 30. März (15.30 Uhr) beim FSV Mainz antreten. Einen Tag später (17.30 Uhr) empfängt Fürth die Eintracht aus Frankfurt.

16.03.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Mielitz (4,5) - 
Gebre Selassie (4,5)    
Lukimya (4) , 
Pavlovic (3,5) , 
Schmitz (3,5) - 
Sokratis (4)    
Trybull (4,5)    
Junuzovic (5) , 
de Bruyne (4) , 
Ignjovski (4,5) - 

Einwechslungen:
46. Hunt (2)         für Trybull
46. Arnautovic (4,5) für Gebre Selassie

Trainer:
Schaaf
SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Grün (2,5) - 
M. Zimmermann (4)    
L. Sobiech (3,5) , 
Mavraj (3)    
Baba (3,5) - 
Pekovic (4,5) - 
Klaus (5)    
Fürstner (3)            
Petsos (3)    
Nehrig    
Sararer (3,5)

Einwechslungen:
28. Schmidtgal (3) für Nehrig
83. Azemi für Klaus
90. Zillner für Fürstner

Trainer:
Kramer

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Hunt (47., Foulelfmeter, Linksschuss, Hunt)
1:1
Fürstner (55., Rechtsschuss, Schmidtgal)
1:2
Petsos (62., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
2:2
Hunt (70., Foulelfmeter, Linksschuss, Pavlovic)
Gelbe Karten
Bremen:
-
Fürth:
Fürstner
(6. Gelbe Karte)
,
M. Zimmermann
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
16.03.2013 15:30 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
39786
Spielnote:  4
viel Stückwerk auf beiden Seiten, aber mit spannendem Verlauf.
Chancenverhältnis:
5:4
Eckenverhältnis:
9:4
Schiedsrichter:
Markus Schmidt (Stuttgart)   Note 3,5
zwei richtige Elfmeter-Entscheidungen, schmälerte seine ansonsten solide Leistung allerdings durch einen falschen Freistoßpfiff, dem das 1:2 folgte.
Spieler des Spiels:
Aaron Hunt
Übernahm zweimal Verantwortung vom Punkt und sorgte so für die wenigen Bremer Lichtblicke.
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