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Bor. Mönchengladbach

 - 

Hannover 96

 

1:0 (1:0)

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Bor. Mönchengladbach
Hannover 96
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.












Arango und Stranzl verletzt raus - Diouf sieht 5. Gelbe

De Jong nutzt Herrmanns Geistesblitz

Im direkten Duell der beiden Anwärter aufs internationale Geschäft wies Gladbach Hannover verdient in die Schranken. Die Borussia bestimmte das Geschehen gegen defensive Niedersachsen über weite Strecken des ersten Abschnitts und erzielte folgerichtig die Führung. Nach Wiederanpfiff wurde die Slomka-Elf offensiver. Gegen die kompakte Deckung der Borussia fehlte es den Gästen, die das Spiel in Unterzahl beendeten, aber in einer unansehnlichen zweiten Hälfte an den Mitteln.

De Jong überwindet Zieler zum 1:0
Die Führung und der Sieg für die Borussia: Luuk de Jong überwindet Ron-Robert Zieler zum 1:0.
© Getty ImagesZoomansicht

Gladbachs Trainer Lucien Favre veränderte seine Anfangsformation im Vergleich zum 1:1 gegen Werder Bremen auf einer Position: Marx verdrängte nach abgelaufener Gelbsperre Xhaka auf die Bank.

Hannovers Coach Mirko Slomka vertraute exakt demselben Personal, das beim 0:0 gegen Frankfurt auf dem Rasen gestanden hatte.

Die Borussia gestaltete die Anfangsphase gegen abwartende 96er überlegen. Allerdings tat sich die Favre-Elf schwer, gegen die gut sortierte Deckung der Niedersachsen eine Lücke zu finden. Schulz klärte im Zentrum aufmerksam gegen de Jong (9.) und ein etwas zu hoher Arango-Kracher (15.) war die nicht zählbare Ausbeute der ersten Viertelstunde.

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Die Slomka-Elf fand im Vorwärtsgang kaum statt. Auf der anderen Seite wurde es in der Folge immer gefährlich, wenn Herrmann Tempo aufnahm: Nach Solo des Flügelflitzer brachte de Jong den Ball halbrechts nicht am herausstürmenden Zieler vorbei (20.), wenig später kam Younes nach Flügellauf Herrmanns im Zentrum nicht ganz ran (24.).

Hannover reagierte weiterhin nur, überließ den Rheinländern nach wie vor komplett die Initiative. Marx' 18-Meter-Schuss faustete Zieler unorthodox zur Ecke, die Stranzl knapp verpasste (27.). Dann blieb Gräfes Pfeife bei einem Strafraumluftduell zwischen Djourou und Stranzl stumm (33.).

Schließlich sollte sich die Fohlenlelf für ihren Aufwand belohnen: Herrmann und de Jong kombinierten sich im Zentrum gegen sechs Abwehrspieler durch. Herrmanns Außenristpass auf den Niederländer war genial, und diesmal überwand der Torjäger den Keeper aus acht Metern (36.).

Erst nach dem Rückstand löste sich Hannover aus seiner Defensivstarre. Pander (41.), da Silva Pinto (43.) und vor allem Pocognoli per fulminantem Distanzschuss an die Oberkante der Latte (45.) näherten sich kurz vor der Pause dem Ausgleich an.

Beide Teams tauschten mit Wiederanpfiff: Der VfL zwangsläufig, weil sich Arango verletzt hatte - Daems kam, rückte nach links hinten und verschob Wendt ins Mittelfeld. Und bei 96 musste Pocognoli raus, Schlaudraff kam und Pander übernahm links hinten.

Die Gäste wurden offensiver, die Borussia staffelte sich bei Ballbesitz des Gegners nun tief und lauerte auf Konter. Herrmann hatte nach schneller Umschaltbewegung der Hausherren die erste Möglichkeit des zweiten Durchgangs (55.). Dann musste mit Stranzl wegen Augenbrauenverletzung der zweite Borusse ausgewechselt werden - Brouwers kam (61.).

Die zweiten 45 Minuten waren eine zähe Angelegenheit. 96 fand kein Mittel gegen die kompakte Deckung der Favre-Elf, die ihrerseits offensiv nun Vorsicht walten ließ und kaum noch nachrückte. Gelungene Spielzüge und Strafraumszenen hatten Seltenheitswert, Langeweile machte sich breit.

Die Norddeutschen verzeichneten ihre erste Möglichkeit nach der Pause (Ya Konan, 72.), ließen aber bei ihren Bemühungen auch in der Schlussphase jeglichen Spielwitz vermissen. Dennoch blieb es spannend, auch als sich da Silva Pinto mit Referee Gräfe angelegt und die Ampelkarte gesehen hatte (85.). Mit dem Mute der Verzweiflung warfen die Gäste alles nach vorne - vergebens: Ter Stegen verhinderte in der Nachspielzeit mit einer Glanzparade bei Panders Schlenzer den Ausgleich (90.+2).

Gladbach hat damit Hannover zunächst auf vier Zähler distanziert und mit nur einem Punkt Rückstand auf Frankfurt sogar Tuchfühlung zu Champions-League-Qualifikations-Platz vier aufgenommen.

Gladbach schlägt am Samstag, den 30. März (15.30 Uhr) beim SC Freiburg auf, zeitgleich ist Hannover beim FC Augsburg zu Gast.

17.03.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bor. Mönchengladbach
Aufstellung:
ter Stegen (2,5) - 
Jantschke (3,5) , 
Stranzl (3)        
Wendt (4) - 
Nordtveit (4) , 
Marx (3) - 
Herrmann (2) , 
Arango (3)        
Younes (4)    
L. de Jong (2,5)    

Einwechslungen:
46. Daems (3,5) für Arango
61. Brouwers für Stranzl
80. Hanke für Younes

Trainer:
Favre
Hannover 96
Aufstellung:
Zieler (3) - 
Chahed (4)    
Djourou (4,5) , 
C. Schulz (4,5)    
Pocognoli (4,5)    
da Silva Pinto (4,5)    
Hoffmann (4) - 
Ya Konan (4,5)    
Pander (4)    
M. Diouf (5)    
Abdellaoue (5)        

Einwechslungen:
46. Schlaudraff (3) für Pocognoli
65. Rausch für Abdellaoue
81. A. Sobiech für Ya Konan

Trainer:
Slomka

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
L. de Jong (36., Rechtsschuss, Herrmann)
Gelb-Rote Karten
Gladbach:
-
Hannover:
da Silva Pinto
(85.)

Gelbe Karten
Gladbach:
Arango
(2. Gelbe Karte)
Hannover:
Abdellaoue
(1. Gelbe Karte)
,
M. Diouf
(5., gesperrt)
,
Chahed
(3.)
,
Pander
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
17.03.2013 17:30 Uhr
Stadion:
Stadion im Borussia-Park, Mönchengladbach
Zuschauer:
46173
Spielnote:  4
nach einer von Gladbacher Seite spielerisch noch einigermaßen ansprechend geführten ersten Halbzeit verflachte die Partie nach der Pause zusehends und bot kaum noch Attraktives.
Chancenverhältnis:
6:3
Eckenverhältnis:
6:3
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 2,5
gute Leistung, bei Djourous Armeinsatz gegen Stranzl im Strafraum nicht auf Strafstoß zu entscheiden war gerade noch vertretbar (33.), hätte Daems für dessen Ellbogeneinsatz Gelb zeigen müssen, danach da Silva Pintos Reklamieren mit Gelb-Rot zu bestrafen, ging in Ordnung.
Spieler des Spiels:
Patrick Herrmann
Überragend, wie er das 1:0 vorbereitete. Fast alle gefährlichen Aktionen liefen über ihn.
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