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SC Freiburg

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VfL Wolfsburg

 
SC Freiburg

2:5 (1:3)

VfL Wolfsburg
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SC Freiburg
VfL Wolfsburg
1.
15.
30.
45.






46.
60.
75.
90.














Wolfsburg landet einen Befreiungsschlag

Olic & Co. treffen wie im Rausch

Der VfL Wolfsburg hat durch einen 5:2-Auswärtscoup beim SC Freiburg ein großes Ausrufezeichen - auch mit Blickrichtung Klassenerhalt - gesetzt. In einer spektakulären Auseinandersetzung verpassten die Niedersachsen - allen voran Goalgetter Olic - den Europa-Ambitionen der Breisgauer damit zugleich einen empfindlichen Dämpfer.

Ivica Olic, Diego (rechts, VfL Wolfsburg)
"Wölfe" in Partylaune: Diego gratuliert Doppelpacker Ivica Olic.
© picture allianceZoomansicht

Freiburgs Trainer Christian Streich tauschte im Vergleich zum 1:1 in Nürnberg einmal Personal: Krmas, der zuletzt aufgrund von muskulären Problemen passen musste, verteidigte zentral. Der zuletzt enttäuschende Guedé rutschte aus der Startelf."Wölfe"-Dompteur Dieter Hecking bewegten nach der herben 1:4-Klatsche gegen Schalke verletzungsbedingte, aber auch sportliche Gründe, um gleich fünf "Neue" auf den Rasen zu schicken: Fagner, Kyrgiakos, Rodriguez, Träsch und Perisic begannen. Naldo fehlte den Gästen aufgrund eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel. Für Schäfer, Josué und Dost blieben nur Bankplätze übrig. Hasebe stand nicht im Kader.

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Referee Markus Schmidt hatte die Partie kaum angepfiffen, als Freiburg schon ein erstes Mal energisch den Vorwärtsgang einlegte. Eine Freistoßflanke brachte keinen Erfolg (1.), kurz darauf schepperte es aber im Gästekasten: Kruse setzte sich nach einem Einwurf ballgewandt in Szene, zog von rechts ins Zentrum und jagte die Kugel sehenswert in die Maschen (2,). Motiviert von seinem Blitzstart drängte der Sportclub auch im Anschluss forsch weiter und forderte der neuformierten "Wölfe"-Abwehr Schwerstarbeit ab.

Vierinha macht's mutig, Olic artistisch

Nach etwa fünf Minuten schwammen sich die Niedersachsen zusehends frei, nach sieben Minuten glich die Hecking-Elf aus: Rodriguez beförderte das Spielgerät per Freistoß in den Sechzehner, wo Kjaer im Kopfballduell auf Makiadi traf. Der Freiburger verlängerte das Leder letztlich unhaltbar für SC-Keeper Baumann ins eigene Tor. Die Breisgauer mühten sich um eine Antwort, doch die Gäste waren nun endgültig wach, schalteten nach Balleroberung immer wieder gefällig und flott in die Offensive um. Nach rund einer Viertelstunde belohnte Vierinha dies mit der VfL-Führung - per Traumtor: Nach vermeintlicher Kopfballklärung von Ginter nahm der Brasilianer die Kugel volley ab. Der Ball sauste ins rechte Kreuzeck (16.).

In einer weiter höhepunktreichen Partie hemmte auch heftiger Platzregen nicht den Spielfluss der Kontrahenten. Und die Tore wurden immer schöner: In Minute 22 veredelte Olic Rodriguez' Maßflanke per spektakulärem Fallrückzieher - 3:1 für Wolfsburg! Auch in der Folge brachten die Gäste die zweitbeste Abwehr der Liga ein ums andere Mal zum Wackeln. Chancen waren im Breisgau nahezu im Minutentakt zu verzeichnen - Schusters Schuss sauste über den Querbalken (30.), Olic begegnete Baumann gleich zweimal im Eins-gegen-Eins (34., 37.). Da die zahlreichen Torgelegenheiten hüben wie drüben jedoch nicht verwertet wurden, ging es mit einer Zwei-Tore-Führung der Niedersachsen in die Pause.

Nur vier Minuten waren in Durchgang zwei absolviert, als Olic zum Doppelpacker wurde: Fagner adressierte eine Flanke zielgenau auf den Kopf des Angreifers. Dieser platzierte die Kugel in der linken Ecke. Freiburg versuchte sich trotz allem unverdrossen in der Vorwärtsbewegung. Fehlpässe der Hausherren nutzten die "Wölfe" indes immer wieder für brandgefährliche Konter.

Nach exakt einer Stunde hatte Makiadi die Chance zum 2:4: Aus kurzer Entfernung und spitzem Winkel scheiterte er jedoch am aufmerksamen VfL-Keeper Benaglio. Ab der 65. Minute war der Sportclub nur noch zwei Treffer vom Ausgleich entfernt: Makiadi verzögerte im Strafraum erst geschickt und setzte dann den freistehenden Flum ein, der das Spielgerät nur noch einschieben musste.

Auch in der Schlussphase lieferten sich die Kontrahenten ein Duell mit offenem Visier. Die Streich-Schützlinge investierten viel, bauten - zur Freude der Heimfans - teils gehörigen Druck auf. Die sich öffnenden Räume nutzte Wolfsburg immer wieder geschickt, in Person von Olic aber vorerst nicht zum fünften Treffer (81.). Die Tatsache, dass dieser in der Nachspielzeit fiel, steigerte die gute Laune bei den "Wölfen" noch einmal: Diego lief nach kapitalem Freiburger Ballverlust alleine auf Baumann zu und vollstreckte abgeklärt zum 5:2.

Am kommenden Samstag ist der SC Freiburg bei Borussia Dortmund gefordert. Der VfL Wolfsburg muss bereits am Vorabend ran. Die Hecking-Truppe genießt gegen Fortuna Düsseldorf dann Heimrecht.

09.03.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Baumann (3) - 
Schmid (4)    
Krmas (5)        
Diagne (5,5) , 
Sorg (4) - 
Schuster (4,5)    
Makiadi (4,5) - 
M. Kruse (3)        
Ginter (4) , 
Rosenthal (5)    

Einwechslungen:
46. Flum (3)     für Krmas
77. Mujdza für Schmid
84. Terrazzino für Rosenthal

Trainer:
Streich
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Benaglio (2,5)        
Fagner (3)    
Kyrgiakos (3)    
Kjaer (3) , 
Rodriguez (1,5) - 
Träsch (2,5) , 
Polak (3)    
Vieirinha (2)    
Diego (2,5)        
Perisic (3,5)    
Olic (1)            

Einwechslungen:
46. Arnold (4) für Perisic
70. M. Schäfer für Kyrgiakos
89. Josué für Fagner

Trainer:
Hecking

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
M. Kruse (2., Linksschuss, Schuster)
1:1
Makiadi (7., Eigentor, Kopfball, Rodriguez)
1:2
Vieirinha (16., Rechtsschuss)
1:3
Olic (22., Linksschuss, Rodriguez)
1:4
Olic (49., Kopfball, Fagner)
2:4
Flum (65., Rechtsschuss, Makiadi)
2:5
Diego (90. + 2, Rechtsschuss, Olic)
Gelbe Karten
Freiburg:
Krmas
(3. Gelbe Karte)
,
M. Kruse
(1.)
Wolfsburg:
Olic
(4. Gelbe Karte)
,
Polak
(2.)
,
Diego
(5., gesperrt)
,
Benaglio
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
09.03.2013 15:30 Uhr
Stadion:
Mage-Solar-Stadion, Freiburg
Zuschauer:
22900
Spielnote:  1,5
ein packendes Spiel mit vielen Strafraumszenen. Die Partie blieb auch nach dem vierten Wolfsburger Tor spannend, da Freiburg bis zum Schluss unermüdlich nach vorne spielte.
Chancenverhältnis:
8:11
Eckenverhältnis:
9:3
Schiedsrichter:
Markus Schmidt (Stuttgart)   Note 2,5
lag in allen wichtigen Entscheidungen richtig. Korrekt, nicht auf Elfmeter zu entscheiden, als Fagner der Ball im eigenen Strafraum an den angelegten Arm sprang (34.). Allerdings ohne klare Linie bei der Verteilung von Gelben Karten.
Spieler des Spiels:
Ivica Olic
Kampfstark und kaltschnäuzig mit zwei Treffern, darunter ein wunderschönes Fallrückziehertor.
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