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Hannover 96

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Eintracht Frankfurt

 

0:0 (0:0)

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Hannover 96
Eintracht Frankfurt
1.
15.
30.
45.
46.
60.
75.
90.








96 seit über 25 Jahren ohne Heimniederlage gegen Frankfurt

Nullnummer im Schneetreiben von Hannover

Nach fünf gewonnenen Heimspielen in Folge musste Hannover zu Hause mal wieder Federn lassen. Gegen die Frankfurter Eintracht kamen die 96er in einem nur phasenweise unterhaltsamen Spiel nicht über ein 0:0 hinaus und verpassten es somit, als 16. Verein die 1000-Punkte-Marke in der Bundesliga zu knacken. Immerhin bleiben die Roten seit dem 14. November 1987 ohne Bundesliga-Heimniederlage gegen die Eintracht, die mittlerweile seit 504 Minuten auf ein Tor wartet und nun auch noch vom Champions-League-Qualifikationsplatz rutschte.

Hannovers Ya Konan wird von Inui und Celozzi (re.) bedrängt
In der Mangel: Hannovers Ya Konan wird von Inui und Celozzi (re.) bedrängt.
© Getty ImagesZoomansicht

Hannovers Coach Mirko Slomka konnte im Vergleich zur 1:3-Niederlage bei Borussia Dortmund wieder auf Diouf (nach Fußverletzung) zurückgreifen und beorderte den Senegalesen ebenso in die Startelf wie Pander. Sobiech und Rausch mussten dafür mit der Bank vorliebnehmen.

Dagegen musste Frankfurts Coach Armin Veh auf Rode verzichten, der bei der 0:1-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach seine fünfte Gelbe Karte gesehen hatte. Für den zentralen Mittelfeldmann kam Celozzi zum Zug. Außerdem bildete Matmour, der den Vorzug vor Lakic erhielt, mit Aigner die Doppelspitze. Das hatte auch eine Systemumstellung zur Folge: Veh ließ sein Team in einem 4-4-2 auflaufen und nicht wie gegen Gladbach in einem 4-2-3-1.

Veh hatte im Vorfeld der Partie angekündigt, dass sein Team die Hannoveraner dazu zwingen wollte, das Spiel machen zu müssen. Die Hessen hatten die Rechnung aber ohne den Wirt gemacht. Die 96er setzten im niedersächsischen Schneetreiben ihren Willen durch, agierten aus einer gesicherten Deckung heraus und lauerten in gewohnter Manier auf Konter. Aus dem Spiel heraus konnten die Roten allerdings überhaupt nicht für Gefahr sorgen, nach Standards sah das jedoch anders aus: Abdellaoue (11.) und Ya Konan (15.) setzten erste Akzente im Namen der Hausherren.

Die Frankfurter ihrerseits hatten zwar mehr Ballbesitz, konnten sich aber trotzdem nicht entfalten. Im Offensivspiel steckte der Wurm drin, auch aufgrund fehlender Passgenauigkeit und zu monotonem Tempo. Nach 22 Minuten verschärfte die Eintracht einmal das Tempo, und prompt tauchte Inui in aussichtsreicher Position auf: Der Japaner überlupfte dann auch aus spitzem Winkel den zu zögerlich agierenden Zieler im Tor der Niedersachsen, allerdings klärte Schulz noch rechtzeitig per Kopf.

Leerlauf im niedersächsischen Schneetreiben - Nach der Pause wird's lebhafter

Hannovers Pander bedrängt Zambrano (re.)
Kampf um den Ball: Hannovers Pander bedrängt Zambrano (re.).
© Getty ImagesZoomansicht

Für lange Zeit sollte diese Chance die große Ausnahme bleiben, denn beide Mannschaften leisteten spielerisch einen Offenbarungseid - Fehlpässe, Ideenlosigkeit und leichte Ballverluste waren an der Tagesordnung. Die Begegnung plätscherte demnach relativ ereignislos vor sich hin und hatte im ersten Durchgang nur noch einen Aufreger parat: Inui bewies bei seinem durchgesteckten Pass auf Jung ein feines Auge. Weil aber Pocognoli den anschließenden Querpass des Rechtsverteidigers abfing, blieb es beim 0:0-Halbzeitstand.

Trotz der spielerischen Defizite verzichteten beide Trainer auf personelle Änderungen zum Seitenwechsel. Wie sich bald zeigen sollte, war das auch nicht nötig, denn beide Mannschaften präsentierten sich nach Wiederanpfiff wie ausgewechselt. Vor allem die 96er erhöhten das Risiko und drängten fortan verstärkt auf die eigene Führung. Erste Chancen ließen nicht lange auf sich warten: Diouf prüfte Trapp aus 16 Metern (46.), während Schulz nach einer Ecke nicht entscheidend zum Abschluss kam (47.). In der 49. Minute wurde es für Schiedsrichter Bastian Dankert dann so richtig knifflig: Zuerst rettet Schwegler nach Ya Konans Seitfallzieher in höchster Not - schwer zu sehen, ob der Ball die Linie bereits mit vollem Umfang überquert hatte. Danach traf Meier im direkten Gegenzug, durfte wegen einer vermeintlichen Abseitsposition aber nicht jubeln.

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Die Partie war nun lebhafter, was insbesondere den aktiveren Niedersachsen geschuldet war. Weil die Roten nun riskanter agierten, sahen auch die Hessen besser aus, bekamen sie doch mehr Freiräume bei ihren Kontern. Nach einem solchen hätte Meier die SGE auch in Führung bringen können, sein Schlenzer sauste jedoch knapp drüber (61.). Danach kehrte aber wieder Ruhe ins weite Rund ein. Zwar konnte das Bemühen beiden Teams nicht abgesprochen werden, nur kamen weder die Hessen noch die 96er in der Folgezeit zu weiteren nennenswerten Chancen - hüben wie drüben war der finale Pass das große Problem. Es bahnte sich eine Nullnummer an, die nach Abpfiff auch Realität wurde.

Die Hannoveraner müssen am kommenden Spieltag erneut sonntags (17.30 Uhr) antreten, dann geht's zur Gladbacher Borussia. Frankfurt empfängt am selben Tag (15.30 Uhr) den VfB Stuttgart.

10.03.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hannover 96
Aufstellung:
Zieler (3) - 
Chahed (3,5) , 
Djourou (3)    
C. Schulz (2,5)    
Pocognoli (3,5) - 
Hoffmann (3,5)    
Ya Konan (3,5) , 
Pander (4,5)    
M. Diouf (3) , 
Abdellaoue (5)    

Einwechslungen:
61. Schlaudraff für Pander
78. A. Sobiech für Abdellaoue

Trainer:
Slomka
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Trapp (3) - 
S. Jung (3,5) , 
Zambrano (2) , 
Anderson (2,5) , 
Oczipka (3,5) - 
Schwegler (2,5)    
Celozzi (4) , 
Meier (3,5) - 
Inui (3)    
Aigner (4,5)    
Matmour (5)    

Einwechslungen:
77. Lanig für Matmour
87. Kittel für Aigner
90. Lakic für Inui

Trainer:
Veh

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Hannover:
Djourou
(3. Gelbe Karte)
,
Hoffmann
(7.)
Frankfurt:
-

Spielinfo

Anstoß:
10.03.2013 15:30 Uhr
Stadion:
AWD-Arena, Hannover
Zuschauer:
44800
Spielnote:  4
viel Statik, erst nach der Pause mit mehr Tempo und Würze.
Chancenverhältnis:
3:2
Eckenverhältnis:
4:7
Schiedsrichter:
Bastian Dankert (Rostock)   Note 4
nach Ya Konans Schuss (49.) war der Ball wohl nicht in vollem Umfang hinter der Linie, dagegen pfiff er Meiers Tor im Gegenzug zu Unrecht wegen Abseits zurück. Ansonsten umsichtig und wohltuend großzügig.
Spieler des Spiels:
Carlos Zambrano
Umsichtiger und gut organisierender Abwehrchef, lief viele Bälle ab und verstellte etliche Passwege, außerdem souverän im Zweikampf.
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