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Werder Bremen

 - 

SC Freiburg

 

2:3 (1:1)

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Werder Bremen
SC Freiburg
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.












Offener Schlagabtausch in Bremen

Freiburg beendet die schwarze Werder-Serie

Nach zwölf Spielen ohne Sieg gegen Werder Bremen haben die Freiburger ihre Serie durchbrochen. Drei Mal gingen die Gäste im Weser-Stadion in Führung, die letztlich Bestand hatte. Bremen bewies Moral, glich zwei Mal aus und hatte in der Schlussphase sogar noch Möglichkeiten zum dritten Treffer. Alleine der Doppel-Torschütze Petersen hatte noch zwei-Aluminium-Treffer zu verzeichnen. Andererseits verdiente sich der SCF den Dreier, da er vor allem in der ersten Hälfte Defizite der Werder-Hintermannschaft gnadenlos aufdeckte.

Prödl hatte gegen Freiburg öfter das Nachsehen.
Prödl hatte gegen Freiburg öfter das Nachsehen.
© GettyZoomansicht

Werder-Trainer Thomas Schaaf musste seine Startelf nach dem 4:1-Erfolg in Stuttgart in der Vorwoche gezwungenermaßen auf zwei Positionen umstellen. Sokratis und Hunt wurden von der Grippewelle überrollt und mussten das Bett hüten. Prödl und Fritz kamen dafür zum Einsatz. Auch Freiburgs Coach Christian Streich konnte nicht die gleiche Formation wie beim 1:0-Sieg gegen Düsseldorf aufbieten. Krmas und Schmid fielen mit Verletzungen aus. Ginter und Caligiuri begannen dafür. Dazu musste Flum auf die Bank und wurde durch Guedé ersetzt.

Die Hausherren begannen vom Anpfiff an stark und spielten beherzt nach vorne. Schnell kam die Freiburger Abwehr in Bedrängnis, doch die Gäste standen solide und ließen große Chancen nicht zu. Lediglich zwei Standardsituation sorgten für kleinere Möglichkeiten, Prödl (5.) und Petersen (7.) scheiterten jedoch.

Der Angriffselan der Bremer erlahmte nach knappen zehn Minuten und die Gäste kamen besser in die Partie. Während Mielitz in der 13. Minute gegen einen Distanzschuss von Makiadi noch wenig gefordert wurde, bekam der Werder-Keeper kurze Zeit später richtig zu tun. Zunächst scheiterte Rosenthal mit zwei Kopfball-Chancen (21. und 22.), dann steuerte Hedenstad alleine auf Mielitz zu. Der Torhüter behielt die Nerven und rettete (23.).

In der Folgezeit verlegten sich die Gäste darauf, Werder früh zu stören. Dies schmeckte der Elf von Thomas Schaaf gar nicht. Die Bremer hatten große Probleme den Ball aus der eigenen Hälfte zu befördern und waren immer wieder anfällig in der Abwehr.

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Fast schon folgerichtig gingen die Gäste in dieser Phase in Führung. Eine Vorlage von Schuster köpfte Rosenthal vor die Füße von Kruse. Der zog von der Strafraumgrenze ab und versenkte die Kugel unhaltbar unten rechts (36.).

Werder zeigte sich allerdings keineswegs geschockt und schlug sofort zurück. Wenige Sekunden nach dem Anstoß tauchte Petersen mit einem Steilpass von Fritz alleine vor Baumann auf. Allerdings traf der Werder-Stürmer den Ball nicht voll, so dass der Torhüter locker abwehren konnte (37.).

Die Hausherren ließen jedoch nicht locker. De Bruyne jagte in der 39. Minute Hedenstad auf dem linken Flügel den Ball ab und bediente mit einem Querpass Petersen. Der Bremer Mittelstürmer ließ sich diesmal nicht aus der Ruhe bringen und schob den Ball mit dem Außenrist an Baumann vorbei zum 1:1 ins Netz.

Beide Teams schienen daraufhin mit dem Unentschieden zur Pause zufrieden, doch einen hatten die Freiburger doch noch: Kurz vor dem Pausenpfiff musste Mielitz noch einmal sein ganzes Können aufbieten, um einen Kopfball von Caligiuri von der Linie zu kratzen (45.+1.).

Personell unverändert begannen beide Teams die zweiten 45 Minuten. Allerdings hatten sich die Bremer offenbar viel vorgenommen. Mit viel Druck spielten die Hausherren auf das Tor von Baumann. Schnell stellten sich Möglichkeiten ein. Elia (47.) und Fritz (49.) scheiterten jedoch.

Das Tor fiel überraschend auf der Gegenseite. Caligiuri ließ bei einem Freiburger Konter Elia ins leere laufen. Ignjovski wollte helfen, brachte den Freiburger aber auf der Strafraumbegrenzung zu Fall. Schiedsrichter Peter Sippel entschied auf Strafstoß. Caligiuri ließ es sich nicht nehmen, den fälligen Elfmeter selbst zu verwandeln (55.).

Wie schon im ersten Durchgang versuchten die Schaaf-Schützlinge auf den Rückstand sofort zu antworten. Dies schafften sie auch, brauchten diesmal allerdings ein paar Minuten länger und die Mithilfe der Freiburger. Eine Flanke des mittlerweile eingewechselten Arnautovic ließ Torwart Baumann passieren. Ginter sprang der Ball in die Beine und tropfte Petersen vor die Füße. Dieser schob unbedrängt ins leere Tor ein (64.).

Mit dem Remis wollten sich beide Mannschaften nicht zufrieden geben, was zu einem offenen Schlagabtausch in der Endphase führte. Torchancen gab es auf beiden Seiten in Hülle und Fülle. Für Freiburg traf Guedé den Pfosten und Petersen scheiterte für die Hausherren gleich zwei Mal am Aluminium (68. und 76.).

Mehr Glück hatten die Gäste in der 70. Minute. Mielitz segelte an einer Kruse-Ecke vorbei. Am zweiten Pfosten kam Guedé frei zum Schuss, hämmerte das Leder allerdings an die Latte. Die daraus entstandene Konfusion nutzte Ginter, der im Nachschuss das 2:3 erzielte.

Ein weiteres Mal liefen die Hausherren einem Rückstand hinterher. Diesmal sollten ihre Bemühungen aber nicht mehr von Erfolg gekrönt sein. Trotz einiger Möglichkeiten schafften es die Schaaf-Schützlinge nicht mehr, das Ruder noch herum zu reißen.

Werder tritt am kommenden Samstag um 15.30 Uhr in München an, Freiburg empfängt bereits am Freitag um 20.30 Uhr Eintracht Frankfurt zum Abendspiel.

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© picture alliance

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16.02.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Mielitz (4) - 
Ignjovski (5) , 
Prödl (4) , 
Lukimya (4,5) , 
Schmitz (4) - 
Junuzovic (3)    
Elia (5,5)    
Fritz (4,5)    
De Bruyne (2,5) , 
Ekici (5)    
Petersen (2)        

Einwechslungen:
55. Arnautovic (3) für Ekici
74. Öz. Yildirim für Junuzovic
81. Akpala für Elia

Trainer:
Schaaf
SC Freiburg
Aufstellung:
Baumann (4,5) - 
Hedenstad (4)    
Ginter (3)    
Diagne (3,5) , 
Sorg (3) - 
Schuster (2,5)    
Makiadi (2)    
M. Kruse (2,5)    
D. Caligiuri (2)    
Rosenthal (3)    
Guedé (4)    

Einwechslungen:
58. C. Günter (2,5) für Hedenstad
82. Flum für Guedé
88. Santini für Rosenthal

Trainer:
Streich

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
M. Kruse (36., Linksschuss, Rosenthal)
1:1
Petersen (39., Linksschuss, De Bruyne)
1:2
D. Caligiuri (55., Foulelfmeter, Rechtsschuss, D. Caligiuri)
2:2
Petersen (64., Rechtsschuss)
2:3
Ginter (70., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Bremen:
-
Freiburg:
Makiadi
(2. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
16.02.2013 15:30 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
38498
Spielnote:  2,5
ein Spektakel, spannend bis zum Schluss, offener Schlagabtausch nach der Pause, fünf Aluminium-Treffer.
Chancenverhältnis:
8:12
Eckenverhältnis:
6:5
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)   Note 4,5
nicht fehlerfrei, hätte bei Diagne (67.) auf Handspiel und somit Elfmeter entscheiden müssen, umstritten auch der Elfmeterpfiff, Freistoß wäre korrekt gewesen.
Spieler des Spiels:
Cedrick Makiadi
Chef bei Freiburg. Überragend auf der Sechser-Position. Herrscher im Mittelfeld.
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