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VfL Wolfsburg

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Bayern München

 
VfL Wolfsburg

0:2 (0:1)

Bayern München
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VfL Wolfsburg
Bayern München
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.












Helmes gibt sein Comeback - Bayern baut Serie aus

Mandzukic sticht auch an alter Wirkungsstätte

Der FC Bayern befindet sich weiter auf Rekordjagd und blieb auch im 18. Spiel in Folge ungeschlagen, auch wenn der 2:0-Erfolg beim VfL Wolfsburg eher als glanzloser Arbeitssieg in die Annalen eingehen wird. Die Wölfe präsentierten sich offensiv über weite Strecken ohne Biss, defensiv hielten sie aber im Grunde gut dagegen. Doch dann bogen die Münchner nach einem Standard auf die Siegerstraße ein und ließen sich die drei Punkte danach nicht mehr nehmen.

Mandzukic (Mi.) nach seinem Tor zum 1:0 für die Bayern
Verhaltener Jubel: Mandzukic (Mi.) nach seinem Tor zum 1:0 für die Bayern.
© Getty ImagesZoomansicht

Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking wechselte nach dem so wichtigen 1:0-Sieg in Fürth zweimal: Olic ersetzte auf der linken Außenbahn seinen Landsmann Perisic, während Hasebe rechts in der Viererkette anstelle von Fagner verteidigte. Dagegen brachte Bayerns Coach Jupp Heynckes im Vergleich zum 4:0-Erfolg gegen Schalke vier Neue: Mandzukic, Müller, Luiz Gustavo und van Buyten spielten für Gomez, Robben, Javi Martinez (Zehenverletzung) und Boateng.

Die Wolfsburger waren zu Beginn um eigene Offensivbemühungen bestrebt. Nur hatten sie kein geeignetes Rezept zur Hand, um die aufmerksame Defensive der Bayern in Gefahr zu bringen. Immerhin präsentierte sich der VfL hinten ebenfalls stabil und hielt die bekanntlich starke Offensive des Rekordmeisters weitgehend in Schach. Trotz klarer Spielvorteile und deutlich mehr Ballbesitz kam der FCB mit Ausnahme von Müllers zu ungenauem Kopfball in der dritten Minute in der ersten halben Stunde nicht zu nennenswerten Abschlüssen.

Mit zunehmender Spieldauer wurde die Taktik der Niedersachsen immer offensichtlicher. Aus einer gesicherten Deckung heraus sollte über Konter, meist über die linke Seite, der Erfolg herbeigeführt werden. Zweimal entwischte Olic dann auch binnen weniger Sekunden, doch beide Male verpasste im Zentrum Dost die anschließende Flanke (29.).

Ansonsten lief aus dem Spiel heraus hüben wie drüben wenig zusammen. So musste eben ein Standard herhalten: Kroos zog einen Freistoß von links auf den zweiten Pfosten. Dort setzte sich Schweinsteiger im Kopfballduell gegen Schäfer durch und bereitete für Mandzukic vor, der aus neun Metern per Fallrückzieher sehenswert gegen seinen Ex-Klub die verdiente Führung für die Bayern markierte (36.). Das war dann aber auch schon alles, was der erste Durchgang zu bieten hatte.

Bayern verwalten die Führung - Wölfe nehmen Einladungen nicht an

Diego und Schweinsteiger (re.)
Strategen im Clinch: Diego und Schweinsteiger (re.).
© picture alliance

Auch nach Wiederanpfiff änderte sich kaum etwas. Wolfsburg blieb zwar bemüht, konnte die Bayern aber nicht wirklich fordern. Auf der anderen Seite spielten die Münchner routiniert, investierten nicht mehr als nötig, kontrollierten aber das Geschehen nach Belieben und setzten über Konter immer mal wieder Nadelstiche. Der FCB verpasste es allerdings, den Sack frühzeitig zuzumachen - Naldo rettete auf der Linie gegen Müller (49.). Der Rekordmeister erlaubte sich ab und an allerdings einige Nachlässigkeiten und lud die Niedersachsen somit auch zu Angriffen ein. Nur nahm der VfL auch diese Geschenke nicht an - Diego wurde nach Fehler von Luiz Gustavo geblockt (54.), während Polak nach Alaba-Lapsus deutlich verzog (60.).

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Lange Zeit plätscherte die Partie demnach weitgehend ereignislos vor sich hin. Hecking reagierte mit einem Doppelwechsel und brachte Fagner und Helmes, der somit nach seiner langen Verletzungspause sein Comeback gab (75.). Kurz darauf hätte er auch fast den Ausgleich bejubeln dürfen, als Diego in der 77. Minute zum Freistoß antrat und den Ball sehenswert aufs Tor brachte. Der bis dato überhaupt nicht geforderte Neuer war jedoch zur Stelle und verhinderte aus bayerischer Sicht Schlimmeres. In der Nachspielzeit war es dann der eingewechselte Robben, der mit einem fulminanten Linksschuss den 2:0-Endstand markierte (90.+3).

Auf die Münchner wartet nun eine englische Woche. Am kommenden Dienstag (20.45 Uhr) bestreiten die Bayern ihr Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League beim FC Arsenal, ehe sie am darauffolgenden Samstag (15.30 Uhr) Werder Bremen zu Gast haben. Zeitgleich sind die Wolfsburger in Mainz gefordert.

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Schon früh in der Partie gegen den VfB Stuttgart kam die TSG Hoffenheim ins Stolpern. Der Fall von Fabian Johnson im Zweikampf mit Raphael Holzhauser gehörte dabei zu den harmloseren Zwischenfällen.
© picture alliance

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15.02.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Benaglio (3)    
Hasebe (3,5)    
Naldo (3)    
Madlung (2,5)    
M. Schäfer (3,5) - 
Träsch (4,5)    
Polak (3) - 
Vieirinha (4)        
Diego (3) , 
Olic (3,5)    
Dost (4,5)    

Einwechslungen:
65. Perisic für Olic
75. Fagner für Träsch
75. Helmes für Vieirinha

Trainer:
Hecking
Bayern München
Aufstellung:
Neuer (2,5) - 
Lahm (3)    
van Buyten (4) , 
Dante (3)    
Alaba (3) - 
Schweinsteiger (2,5) - 
T. Müller (2,5) , 
T. Kroos (3,5)    
Ribery (4)        
Mandzukic (2,5)        

Einwechslungen:
79. Robben     für Ribery
79. Tymoshchuk für T. Kroos
83. Gomez für Mandzukic

Trainer:
Heynckes

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Mandzukic (36., Rechtsschuss, Schweinsteiger)
0:2
Robben (90. + 2, Linksschuss, T. Müller)
Gelbe Karten
Wolfsburg:
Madlung
(1. Gelbe Karte)
,
Vieirinha
(1.)
,
Dost
(1.)
,
Hasebe
(1.)
,
Naldo
(8.)
Bayern:
Ribery
(2. Gelbe Karte)
,
Dante
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
15.02.2013 20:30 Uhr
Stadion:
Volkswagen-Arena, Wolfsburg
Zuschauer:
30000 (ausverkauft)
Spielnote:  2,5
in der ersten Hälfte ein hochintensives und temporeiches Spiel, nach der Pause von allem ein bisschen weniger.
Chancenverhältnis:
1:4
Eckenverhältnis:
3:2
Schiedsrichter:
Felix Zwayer (Berlin)   Note 4
kein souveräner Auftritt, zweifelhaft die Freistoßentscheidung und Verwarnung für Vieirinha vor dem 0:1.
Spieler des Spiels:
Mario Mandzukic
Er kämpfte wie fast immer, traf wie so häufig, aber so schön wie selten. Ein traumhafter Fallrückzieher gegen die Ex-Kollegen.
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