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Hannover 96

 - 

1899 Hoffenheim

 

1:0 (1:0)

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Hannover 96
1899 Hoffenheim
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.







Hoffenheim macht das Spiel, Hannover holt die Punkte

Zieler ist nicht zu bezwingen

Hoffenheim geriet nach einem Gomes-Patzer früh in Rückstand. Wer danach allerdings leichtes Spiel für Hannover erwartet hatte, sah sich getäuscht. Die Gäste rannten unverdrossen gegen Zieler und seine Vorderleute an. Der 96-Keeper erwies sich aber als unüberwindliches Hindernis für die Kurz-Elf. Die ganzen Anstrengungen der Kraichgauer wurden nicht belohnt.

Jubelpyramide: Huszti und Schlaudraff mit dem Torschützen Diouf.
Jubelpyramide: Huszti und Schlaudraff mit dem Torschützen Diouf.
© gettyZoomansicht

Hannovers Trainer Mirko Slomka nahm nach der 0:2-Niederlage in Bremen am 20. Spieltag zwei Veränderungen vor: In der Innenverteidigung erhielt Routinier Schulz den Vorzug vor Haggui. Der vom Afrika-Cup zurückgekehrte Ya Konan begann dazu für Abdellaoue. Hoffenheim-Coach Marco Kurz hatte mit dem 2:1-Sieg gegen Freiburg das Ende einer Serie mit neun Spielen ohne Sieg erlebt. Seine Startformation ließ er nicht zuletzt aus diesem Grund unverändert.

Bei stärker werdendem Schneetreiben hatten beide Teams auf dem seifigen Boden Probleme ins Spiel zu finden. Allerdings brachte der erste ernstzunehmende Angriff auch gleich den ersten groben Fehler der TSG und damit die Führung für 96. Huszti hatte auf der linken Seite viel Zeit zu flanken, da Beck nicht zu sehen war. In der Mitte griff Torhüter Gomes klassisch ins Leere und ermöglichte es Diouf, den Ball gegen Delpierre ins Tor zu bugsieren (8.).

Hannover zog sich daraufhin zurück und lauerte gegen die zunächst verunsicherten Hoffenheimer auf Konter. Die Gäste wussten mit dem Platz im Mittelfeld aber nicht immer viel anzufangen. Es kam trotz der Feldüberlegenheit nichts Zählbares für die TSG heraus. Dabei war auch Pech im Spiel, als Volland in bester Postion beim Schussversuch wegrutschte (23.).

In der Folgezeit ruhten sich die Gastgeber mehr oder weniger auf der Führung aus. In der Offensive ging kaum noch etwas zusammen und die Abwehr der 96er kam immer mehr unter Druck. Bis zum Pausenpfiff schafften es die Kraichgauer allerdings nicht, den Ball im Tor von Zieler unter zu bringen. Die besten Möglichkeiten vergab Weis, der nach schönen Steilpässen aus dem Mittelfeld zwei Mal an Zieler scheiterte (36. und 40.).

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Den zweiten Durchgang begannen beide Teams personell unverändert. Allerdings rückte Volland aus dem Mittelfeld nach vorne und gab die zweite Spitze neben de Camargo. Hannovers Offensivspiel krankte nach wie vor an Ideenlosigkeit und mangelnder Präzision. Die Passversuche in der gegnerischen Hälfte landeten oft in den Beinen der Hoffenheimer.

Dazu machte sich auch Schiedsrichter Siebert nicht gerade um den Spielfluss verdient. Zu oft pfiff er Nichtigkeiten ab, so dass die Partie laufend unterbrochen war. In der 55. Minute blieb seine Pfeife allerdings stumm. Ya Konan versuchte einen hohen Ball von Schlaudraff zu erreichen. Gomes stürzte aus seinem Tor und räumte resolut den 96-Stürmer um. Ein Strafstoß wäre im Bereich des Möglichen gewesen.

Danach wirkten die Hausherren allerdings wacher und fanden teilweise zu ihrem gefürchteten Konterspiel. Dabei konnte sich endlich auch TSG-Torwart Gomes auszeichnen. In der 62. Minute rettete er gegen Schlaudraff mit einer Glanzparade, und auch gegen Diouf blieb er bei einem Konter Sieger (67.).

Danach versuchten die Hannoveraner das Spiel zu beruhigen und sich den Gegner für den entscheidenden Treffer zu Recht zu legen. Die Gäste wollten dabei aber nicht mitspielen. Marko Kurz brachte in der 78. Minute mit Grifo einen weiteren Stürmer und hatte schließlich fünf Offensivkräfte auf dem Platz. Einzig das erlösende Tor wollte nicht fallen.

Zudem blieben die Hausherren mit ihren Kontern über Diouf immer gefährlich. Abraham musste in der 85. Minute mit einer Grätsche im letzten Moment retten. In den Schlussminuten schwanden dazu den Hoffenheimern auch noch die Kräfte. Das andauernde vergebliche Anrennen hatte die Kurz-Elf müde gemacht. Hannover brachte den Sieg über die Zeit.

Hannover spielt am Donnerstag in der Europa League auswärts bei Anschi Machatschkala und gastiert am kommenden Sonntag um 15.30 Uhr in Nürnberg. Die TSG Hoffenheim empfängt am Sonntag um 17.30 Uhr den VfB Stuttgart.

09.02.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hannover 96
Aufstellung:
Zieler (2,5) - 
Chahed (3) , 
Djourou (2,5) , 
C. Schulz (3) , 
Pander (4)    
Schmiedebach (4) , 
Ya Konan (5)    
Schlaudraff (3)    
Huszti (4) - 
M. Diouf (3)            

Einwechslungen:
76. Hoffmann für Ya Konan
90. + 1 Abdellaoue für M. Diouf

Trainer:
Slomka
1899 Hoffenheim
Aufstellung:
Gomes (4,5) - 
Beck (4,5)    
Abraham (3) , 
Delpierre (4,5) , 
F. Johnson (4) - 
Weis (3,5)    
Polanski (3,5)        
Roberto Firmino (4)    
Volland (3,5) , 
Usami (4)    

Einwechslungen:
62. Joselu für Usami
78. Grifo für Weis
78. Williams für Polanski

Trainer:
Kurz

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
M. Diouf (8., Rechtsschuss, Huszti)
Gelbe Karten
Hannover:
Pander
(1. Gelbe Karte)
,
M. Diouf
(4.)
Hoffenheim:
Roberto Firmino
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Polanski
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
09.02.2013 15:30 Uhr
Stadion:
AWD-Arena, Hannover
Zuschauer:
35200
Spielnote:  4,5
überschaubar an Höhepunkten, viel Leerlauf, Fehler auf beiden Seiten.
Chancenverhältnis:
4:3
Eckenverhältnis:
5:10
Schiedsrichter:
Daniel Siebert (Berlin)   Note 4,5
vor allem in der zweiten Halbzeit recht unsicher; gröbster Fehler: der nicht gegebene Elfmeter beim Foul von Gomes an Ya Konan (54.).
Spieler des Spiels:
Johan Djourou
Der Schweizer als umsichtiger und fehlerloser Organisator der 96-Abwehr.
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