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VfL Wolfsburg

 - 

FC Augsburg

 

1:1 (1:1)

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VfL Wolfsburg
FC Augsburg
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.









Wolfsburg verliert schnell den Anfangselan

Manninger hält den Punkt fest

Der VfL Wolfsburg begann gegen Augsburg wie die Feuerwehr, erspielte sich mehrere Chancen in den Anfangsminuten und ging verdient in Führung. Allerdings erzielten die Gäste postwendend den Ausgleich, was die Heimelf gründlich aus dem Kozept brachte. Fortan hakte es in der Offensive der Wölfe. Erst in der Nachspielzeit war FCA-Torwart Manninger noch einmal gefordert und hielt mit einer Glanzparade den wichtigen Punkt für Augsburg fest.

Durchsetzungsstark: Naldo köpft den Führungstreffer gegen drei Augsburger.
Durchsetzungsstark: Naldo köpft den Führungstreffer gegen drei Augsburger.
© picture-allianceZoomansicht

Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking nahm nach der 1:2-Niederlage in Hannover am 19. Spieltag eine Änderung in seiner Startformation vor. Kjaer musste nach zuletzt durchwachsener Vorstellung auf die Bank. Madlung begann für den Dänen in der Innenverteidigung. Auf der Gegenseite begann Augsburgs Coach Markus Weinzierl nach dem 0:0 gegen Schalke in der Vorwoche mit der identischen Startelf.

Wolfsburg suchte von Beginn an den Weg nach vorne und erhöhte von Minute zu Minute den Druck auf die Verteidigung der Gäste. Ein Freistoß von Naldo wies bereits früh den Weg. FCA-Keeper Manninger musste sich gewaltig strecken, um das Leder von der Linie zu kratzen (2.).

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Während sich in der Folgezeit die Augsburger immer mehr am eigenen Strafraum einigelten, hatten die Hausherren in Person von Diego gleich zwei Mal die Möglichkeit zum Führungstreffer. Der Brasilianer scheiterte jedoch in der 13. und 18. Minute am glänzend aufgelegten Manninger im Augsburger Tor.

In der 23. Minute war allerdings auch der Gästekeeper machtlos. Diego brachte eine Ecke von der rechten Seite vor das Tor der Augsburger. Dort stieg Naldo hoch und traf die Kugel ideal per Kopf. Er wuchtete den Ball ins linke untere Eck. Dagegen war Manninger ohne Abwehrchance.

Die Wolfsburger konnten allerdings nicht lange über den Führungstreffer jubeln. Im Gegenzug glichen die bis dato harmlosen Augsburger aus. Schäfer hatte im Strafraum am Ball vorbei gestochert. Koo ließ sich nicht lange bitten, schnappte sich das Leder und bediente Moravek mit einem Traumpass. Der Augsburger tauchte frei vor Benaglio auf und schoss unbedrängt zum Ausgleich ein (25.).

Danach war der Faden im Offensivspiel der Hausherren gerissen. Den ganz großen Druck der ersten 20 Minuten konnten die "Wölfe" nicht mehr aufbauen. Auf der Gegenseite kamen die Gäste besser in die Partie, ohne allerdings echte Torchancen kreieren zu können.

Erst kurz vor der Pause ging noch einmal ein Raunen durch das Stadion. Erneut hatte sich Naldo bei einer Ecke nach vorne geschlichen und kam zum Kopfball. Diesmal verfehlte der Verteidiger allerdings sein Ziel knapp (39.).

Zu Beginn des zweiten Durchgangs brachte Markus Weinzierl mit Vogt für Werner auf dem Papier eher eine defensivere Ausrichtung, auf dem Platz war davon allerdings wenig zu erkennen. Wolfsburg versuchte zwar an den druckvollen Beginn des ersten Abschnitts anzuknüpfen, schaffte es aber nicht Manningers Tor in ernsthafte Gefahr zu bringen.

Anders die Augsburger: Mit steigendem Selbstvertrauen starteten die Gäste immer wieder gefährliche Angriffe Richtung Benaglio. Moravek (58.), Baier (59.) und erneut Moravek (62.) ließen gute Möglichkeiten für Weinzierl-Elf allerdings aus. In der 63. Minute musste den Hausherren aber das Glück helfen. Naldo holte Koo im Strafraum mit einem Griff an die Schulter von den Beinen. Schiedsrichter Marco Fritz ließ zum Ärger der Augsburger weiterspielen. Eine äußerst umstrittene Entscheidung.

Wolfsburgs Offensivbemühung wirkten über weite Strecken der zweiten Halbzeit seltsam leblos und passiv. Selten kamen die Gäste unter Druck oder hatten Probleme, Diego & Co. in Schach zu halten. Erst ein Nachschuss von Madlung nach einer zu kurz abgewehrten Ecke sorgte in der 76. Minute wieder für Gefahr. Philp konnte den Schuss von der Strafraumgrenze aber abblocken.

In der Schlussphase wirkten beide Teams von der intensiv geführten Partie ausgepumpt und brachten in der Offensive nicht mehr viel zu Stande. Wolfsburg hatte sein Pulver offenbar bereits in den Anfangsminuten verschossen und die Gäste schienen mit dem einen Punkt in der Fremde durchaus zufrieden zu sein.

Fast hätte sich diese Einstellung für die Augsburger noch gerächt. In der Nachspielzeit köpfte Madlung einen Freistoß von Schäfer Richtung linke untere Ecke. Manninger flog allerdings ins bedrohte Eck und holte das Leder im letzten Moment von der Linie. Damit hielt der Keeper den Punkt fest, denn unmittelbar danach pfiff Marco Fritz ab.

Wolfsburg spielt am kommenden Samstag um 15.30 Uhr in Fürth. Der FC Augsburg tritt am Sonntag (15.30 Uhr) zu Hause gegen Mainz an.

02.02.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Benaglio (3)    
Fagner (3,5)    
Naldo (3)    
Madlung (3) , 
M. Schäfer (4) - 
Träsch (5)    
Polak (4)    
Vieirinha (5) , 
Diego (4)    
Perisic (5) - 
Dost (5)    

Einwechslungen:
67. Olic für Dost
67. Hasebe für Polak
83. Kahlenberg für Träsch

Trainer:
Hecking
FC Augsburg
Aufstellung:
Manninger (1,5) - 
Philp (4,5) , 
Callsen-Bracker (3,5) , 
Klavan (3,5) , 
Ostrzolek (3)    
Baier (4)        
Koo (2,5) , 
Moravek (3)    
Ji (4)    
To. Werner (4)        
Mölders (5)    

Einwechslungen:
46. Vogt (2,5) für To. Werner
82. Oehrl für Mölders
88. Hahn für Ji

Trainer:
Weinzierl

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Naldo (23., Kopfball, Diego)
1:1
Moravek (25., Rechtsschuss, Koo)
Gelbe Karten
Wolfsburg:
Diego
(3. Gelbe Karte)
,
Fagner
(2.)
Augsburg:
To. Werner
(4. Gelbe Karte)
,
Baier
(4.)
,
Ostrzolek
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
02.02.2013 15:30 Uhr
Stadion:
Volkswagen-Arena, Wolfsburg
Zuschauer:
22257
Spielnote:  5
wenig Tempo, viel Stückwerk - Bundesliga-Magerkost.
Chancenverhältnis:
5:3
Eckenverhältnis:
11:2
Schiedsrichter:
Marco Fritz (Korb)   Note 4
eine Fehlentscheidung trübte seine ansonsten gute Leistung: Naldos Ziehen gegen Koo hätte er mit einem Strafstoß ahnden müssen (63.).
Spieler des Spiels:
Alexander Manninger
Der 35-Jährige hielt zweimal glänzend gegen Diego, rettete in der Nachspielzeit gegen Madlung den einen Punkt.
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