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1. FC Nürnberg

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Hamburger SV

 
1. FC Nürnberg

1:1 (0:0)

Hamburger SV
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1. FC Nürnberg
Hamburger SV
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.









Zwei Aluminiumtreffer des HSV

Pekhart antwortet Rudnevs prompt

In einer Partie auf durchschnittlichem Niveau trennten sich Nürnberg und Hamburg mit einem für den FCN glücklichen Remis. Der Club hatte beim Debüt von Coach Michael Wiesinger im ersten Durchgang mehr Spielanteile, nutzte aber zwei gute Chancen nicht. Nach dem Wechsel riss der HSV das Zepter deutlich an sich, musste nach der Führung aber umgehend den Ausgleich hinnehmen. In der Schlussphase drängte die Fink-Elf vehement auf den Sieg, doch Schäfer und der Pfosten verhinderten den möglichen Dreier.

Mak (vo.) im Duell mit Jansen
Häufiges Duell auf der Außenbahn: Nürnbergs Robert Mak (vo.) im Duell mit Marcel Jansen.
© Getty ImagesZoomansicht

Beim 1. FC Nürnberg feierte Coach Michael Wiesinger, der von der U 23 aufrückte und für den nach Wolfsburg abgewanderten Dieter Hecking das Zepter bei den Profis übernommen hat, sein Bundesligadebüt. Wiesinger musste den erkrankten Nilsson ersetzen, zog dafür Simons in die Innenverteidigung zurück und besetzte die freie Stelle auf der Doppelsechs mit Cohen. Überraschend nahmen Kiyotake und Feulner auf der Bank Platz, Mak und Esswein bildeten mit Gebhart die offensive Dreierreihe hinter der einzigen Spitze Pekhart.

Beim HSV hatte Trainer Thorsten Fink bis auf Jiracek und Scharner alle Mann an Bord und konnte auch auf den rechtzeitig fit gewordenen Spielmacher van der Vaart zurückgreifen.

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In Nürnberg bestimmten die in den Zweikämpfen präsenteren Hausherren die Anfangsphase. Mak tauchte schon nach zwei Minuten gefährlich im HSV-Strafraum auf, verzog aber. Der Club fuhr seine Angriffe zunächst ausschließlich über die rechte Seite, kam in der Folge gegen kompakt verteidigende Hanseaten aber nicht mehr gefährlich zum Zug.

Pech dann für die Fink-Schützlinge, dass Mancienne umknickte und gegen Bruma ausgetauscht werden musste (14.). Bei den Hamburgern konnte van der Vaart keine Akzente setzen, überhaupt scheute der Liga-Dino offensiv das Risiko, kam kaum an den gegnerischen Strafraum. Aber auch den Kombinationen der Franken fehlte es an Sicherheit, bei verhaltenem Tempo blieb auch bei den Angriffsbemühungen der Wiesinger-Elf vieles Stückwerk.

Je länger die Partie dauerte, desto mehr rauschte das Niveau in den Keller. Technische Mängel auf beiden Seiten trieben die Fehlpassquote in die Höhe, Mittelfeldgeplänkel war die Regel, Chancen blieben so Mangelware. Hamburg wechselte ein zweites Mal, Fink ersetzte den Gelb-Rot-gefährdeten Arslan durch Skjelbred.

Dann raffte sich der FCN zum Ende des ersten Durchgangs noch einmal auf - und stand zweimal dicht vor der Führung: Erst nickte Balitsch freistehend drüber (37.), dann schoss Mak, der rechts ein Aktivposten war, nach tollem Diagonalpass von Balitsch halbrechts frei vor Adler aus elf Metern links vorbei (43.).

Personell gab es beim Wiederanpfiff keine Veränderungen. Auf dem Rasen aber verschob sich der technisch bessere HSV merklich weiter nach vorne und hatte nun klar mehr Anteile. Nach Skjelbreds Antritt und Flanke hatte Rudnevs per Kopf die erste und gute Chance der Norddeutschen zur Führung (57.).

Die Fink-Elf riss das Geschehen in der Folge immer mehr an sich, agierte deutlich variabler und stürzte die Deckung der Franken in höchste Nöte. Chandler musste angeschlagen raus, Feulner kam (65.). Jansen feuerte in derselben Minute knapp am Winkel vorbei, Pinola "rettete" per Kopf gegen den eigenen Pfosten (66.).

Die Führung der Hamburger hatte sich abgezeichnet, und Rudnevs war schließlich im Stile eines Torjägers zur Stelle: Jansen ersprintete links den Ball vor der Torauslinie und passte zu Aogo. Dessen Flanke an den zweiten Pfosten erwischte der Lette Rudnevs vor Pinola und nickte aus drei Metern ein (70.).

Der Club legte sofort den Schalter um. Pekhart prüfte Adler (71.), um wenig später einzunetzen: Gebhart setzte sich links gegen Diekmeier durch und legte von der Grundlinie zurück auf Pekhart, der volley aus sechs Metern einschoss (75.).

Schlussphase: Son vergibt den Sieg

Es war nur ein Zwischenspurt des FCN. In der Endphase wollten einzig die Hanseaten den Sieg, vor dem sie gegen sichtlich erschöpfte Nürnberger dicht standen. Doch Son scheiterte dreimal am teilweise glänzend reagierenden Keeper Schäfer (77., 80., 82.) und in der Nachspielzeit per Kopf am Pfosten. Zudem rettete Pinola in der Schlussminute vor dem einschussbereiten Rudnevs.

Nürnberg spielt am Freitag, 25. Januar (20.30 Uhr), in Dortmund. Hamburg tritt am Sonntag, 27. Januar (15.30 Uhr), zum Nord-Derby gegen Bremen an.

20.01.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (2,5)    
Chandler (4)    
Simons (3) , 
Klose (3) , 
Pinola (4,5) - 
Cohen (4)    
Balitsch (4) - 
Mak (3,5)    
Gebhart (3,5) , 
Esswein (5)    
Pekhart (3,5)    

Einwechslungen:
65. Feulner für Chandler
68. Frantz     für Mak
76. Kiyotake für Esswein

Trainer:
Wiesinger
Hamburger SV
Aufstellung:
Adler (3) - 
Diekmeier (4)    
Mancienne    
Westermann (4)    
Jansen (3,5)    
Badelj (4) - 
Arslan (5)        
Aogo (3,5) - 
Son (4) , 
Rudnevs (3)    

Einwechslungen:
14. Bruma (3,5) für Mancienne
38. Skjelbred (4) für Arslan

Trainer:
Fink

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Rudnevs (70., Kopfball, Aogo)
1:1
Pekhart (75., Rechtsschuss, Gebhart)
Gelbe Karten
Nürnberg:
Cohen
(1. Gelbe Karte)
,
Frantz
(2.)
HSV:
Arslan
(6. Gelbe Karte)
,
Jansen
(4.)
,
Diekmeier
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
20.01.2013 15:30 Uhr
Stadion:
Grundig-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:
42601
Spielnote:  4
lange spielerisch sehr dürftig, erst in der Schlussphase spannend und mit Tempo und Torszenen.
Chancenverhältnis:
4:7
Eckenverhältnis:
2:5
Schiedsrichter:
Tobias Welz (Wiesbaden)   Note 2
lag mit allen persönlichen Strafen richtig, vertretbar, bei Arslans taktischem Foul auf Gelb-Rot zu verzichten.
Spieler des Spiels:
Raphael Schäfer
Spielte aufmerksam mit und zeigte auf der Linie mehrfach starke Reaktionen.
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