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SC Freiburg

 - 

SpVgg Greuther Fürth

 

1:0 (1:0)

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SC Freiburg
SpVgg Greuther Fürth
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.











Fürth seit 462 Minuten ohne Tor

Caligiuri lässt Freiburg von Europa träumen

Der SC Freiburg hat sich in einer über weite Strecken dürftigen Partie mit 1:0 (1:0) gegen Tabellenschlusslicht Greuther Fürth durchgesetzt. Der Sportclub spielte sehr variabel und hatte die Franken über weite Strecken im Griff. Erst in der letzten halben Stunde kamen die Kleeblättler noch einmal auf und hatten schlussendlich Pech im Abschluss.

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Freiburgs Trainer Christian Streich musste im Vergleich zum 1:1 in Augsburg auf den Gelb-gesperrten Schuster und den verletzten Freis (Schulter) verzichten und setzte zudem Guedé auf die Bank. Dafür startete der Sportclub mit Hedenstad, Makiadi und Caligiuri.

Fürths Coach Michael Büskens konnte nach der 0:1-Niederlage gegen Stuttgart nicht auf den Gelb-gesperrten Schmidtgal zurückgreifen und brachte dafür Baba. Die zweite Veränderung in der Startelf traf Pekovic, der für Zillner weichen musste.

Caligiuri ist nicht zu halten

Daniel Caligiuri & Jonathan Schmid
Abgehoben: Torschütze Daniel Caligiuri (li.) bedankt sich bei Vorbereiter Jonathan Schmid.
© picture allianceZoomansicht

Die Partie begann sehr zefahren. Beide Mannschaften bauten das Spiel zwar geduldig auf, zeigten in der gegnerischen Hälfte dann aber jeweils viele Fehlpässe und Ballverluste. Gerade als die SpVgg das Spiel in den Griff zu kriegen schien, wurde der erste Abwehrfehler gnadenlos bestraft: Schmid dribbelte ungestört in Richtung Strafraumgrenze und setzte Caligiuri in Szene. Der schüttelte mit einer schnellen Drehung gleich drei Verteidiger ab und traf mit einem präzisen Schuss ins lange Eck zum 1:0 (15.).

In der Folge zeigte sich Freiburg sehr variabel und tauschte die Positionen in allen Mannschaftsteilen immer wieder munter durch. Das band die Franken in der Defensive, sodass beim Umschalten meist das Personal in der Offensive fehlte. Zudem erlaubten sich die Kleeblättler zu viele Fehlpässe in der Vorwärtsbewegung. SCF-Torwart Baumann blieb in dieser Phase beschäftigungslos.

Stattdessen wirbelten die Breisgauer weiter in der gegnerischen Hälfte und hatten viel Ballbesitz. Dabei kam der Sportclub jedoch auch nur zweimal zum Abschluss: Rosenthal schoss knapp vorbei (22.) und Krmas scheiterte an Hesl (43.). Weitere Höhepunkte bot die erste Halbzeit nicht.

Klaus belebt ein schwaches Spiel

Zur Pause nahm Büskens den überforderten Kleine heraus - der Innenverteidiger hatte schon in der 7. Minute seine fünfte Gelbe Karte gesehen - und brachte dafür Sobiech (46.). Auf dem Platz taten sich die Franken aber weiter schwer und konnten sich, abgesehen von einem Zillner-Schuss (56.), kaum in Szene setzen. Freiburg stand kompakt und setzte auf schnelle Konter.

Erst nach der Hereinnahme von Klaus (62.) wurde das teils lethargische Spiel neu belebt. Der Fürther Flügelflitzer machte Dampf und schien seine Teamkollegen mitzureißen. In der Folge kam die SpVgg zumindest zu mehreren Standardsituationen (63., 70.) und gefährlichen Flanken (67., 72.). Zählbares sprang aber weiterhin nicht heraus.

Nöthe trifft den Pfosten

In der Schlussphase machte sich etwas Nervosität bei den Hausherren breit: Der Sportclub leistete sich viele Fehler im Aufbau. Die Kontrolle übernahmen nun die Kleeblättler. Nach einem Missverständnis am Freiburger Sechzehnereck ließ Baumann den Ball nach vorne prallen. Nöthe hatte freie Bahn auf das leere Tor und zog ab. Die Gäste hatten den Torschrei schon auf den Lippen, doch in letzter Sekunde grätschte Krmas noch dazwischen und lenkte die Kugel mit der Fußspitze noch an den Pfosten (82.).

In den letzten Minuten kamen die Franken nur noch selten vor das Tor, weil die Angriffe zu überhastet angegangen wurden. Stattdessen kam der SCF sogar zu mehreren Kontern. Am Ende blieb es aber beim 1:0.

Im letzten Bundesligaspiel im Jahr 2012 ist der SC Freiburg am Samstag (18.30 Uhr) auf Schalke zu Gast. Fürth empfängt drei Stunden zuvor (15.30 Uhr) den FC Augsburg zum Abstiegs-Krimi vor heimischem Publikum.

08.12.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Baumann (3) - 
Mujdza (3,5)    
Krmas (2) , 
Flum (3,5) , 
Hedenstad (3)    
Sorg (4)    
Makiadi (3,5)    
Schmid (4,5) , 
D. Caligiuri (3,5)    
Rosenthal (5)    

Einwechslungen:
60. Guedé (4) für Rosenthal
77. C. Günter     für Hedenstad
85. Jendrisek für Mujdza

Trainer:
Streich
SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Hesl (3,5) - 
Nehrig (4,5)    
Kleine (5)        
Mavraj (3)    
Baba (3)    
Fürstner (4) , 
Zillner (5)    
Stieber (5)    
Nöthe (4) , 
Prib (4) - 
Asamoah (5)    

Einwechslungen:
46. L. Sobiech (3,5) für Kleine
62. Klaus für Zillner
77. Mikkelsen für Stieber

Trainer:
Büskens

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
D. Caligiuri (15., Linksschuss, Schmid)
Gelbe Karten
Freiburg:
Sorg
(2. Gelbe Karte)
,
C. Günter
(1.)
Fürth:
Kleine
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Asamoah
(2.)
,
Baba
(1.)
,
Nehrig
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
08.12.2012 15:30 Uhr
Stadion:
Mage-Solar-Stadion, Freiburg
Zuschauer:
22600
Spielnote:  4
engagiert geführt und am Ende dramatisch, doch viele technische Fehler auf seifigem Untergrund.
Chancenverhältnis:
7:4
Eckenverhältnis:
3:2
Schiedsrichter:
Knut Kircher (Rottenburg)   Note 1,5
machte auch ohne große Gesten fast alles richtig. Und wenn er doch einmal falschlag - wie bei Nehrigs Foul an Caligiuri, das er innerhalb des Strafraums sah (68.) -, bekam er Hilfe von seinen Assistenten.
Spieler des Spiels:
Pavel Krmas
Tadellose Defensivarbeit, rettete Freiburg den Dreier mit einer spektakulären Abwehraktion (81.) nach Nöthes Schuss.
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