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1. FC Nürnberg

 - 

Fortuna Düsseldorf

 

2:0 (1:0)

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1. FC Nürnberg
Fortuna Düsseldorf
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.











Giefer hält die Fortuna lange im Spiel

Polter und Feulner sorgen für den Sieg

Nach der ersten Halbzeit konnte sich die Fortuna bei ihrem Torwart bedanken, dass der Rückstand nur ein Tor betrug. Giefer hielt mit Glanzparaden die Seinen im Spiel. Im zweiten Durchgang gaben die Gäste mehr Gas und brachten die Club-Abwehr öfter ins Wanken. Mit ihren Kontern blieben die Nürnberger allerdings stets gefährlich und sorgten damit auch spät für die Entscheidung.

Jubel nach dem 1:0: Sebastian Polter.
Jubel nach dem 1:0: Sebastian Polter.
© picture-allianceZoomansicht

Nürnbergs Coach Dieter Hecking musste nach der 0:1-Niederlage in Leverkusen auf seinen Mittelfeldstar Kiyotake verzichten. Der Japaner lag grippekrank im Bett und wurde durch Feulner ersetzt. Auch Norbert Meier nahm auf Seiten von Fortuna Düsseldorf nach dem 4:0-Triumph gegen Frankfurt in der Vorwoche einen Wechsel in seiner Startformation vor: Im Angriff ersetzte Kruse Rafael.

Bei klirrender Kälte im Nürnberger Stadion begannen beide Teams konzentriert, aber vorsichtig. Düsseldorf griff die ballführenden Hausherren früh an, was diesen nicht zu schmecken schien. Immer wieder wurde die Kugel im Spielaufbau verloren. Allerdings konnten die Gäste aus den Nürnberger Ballverlusten kein Kapital schlagen. Nicht eine einzige Torchance für die Fortuna war zu verzeichnen.

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Die ersten Möglichkeiten spielten sich die Hausherren heraus. Dabei sorgte immer wieder die rechte Angriffsseite der Nürnberger für vielversprechende Auftritte. Die Flanken von Feulner und Chandler wurden vor dem Kasten von den jeweiligen Abnehmern aber nicht zu Toren verwertet. Balitsch (5. und 11.), Gebhardt (15.) und Polter (19.) brachten den Ball nicht auf das Gehäuse von Giefer.

Danach war das Glück auf Nürnberger Seite. In der 21. Minute startete die Fortuna einen Konter über die linke Seite. Van den Bergh kam fast unbedrängt in den Nürnberger Strafraum und legte quer für Bellinghausen. Diesem versagten in bester Position die Nerven, der Fortune beförderte den Ball über Schäfers Gehäuse.

Auf der Gegenseite machten es die Nürnberger besser. Wieder einmal hatte Feulner viel Platz auf der rechten Seite und nutzte diesen zu einem präzisen Zuspiel auf Polter. Dieser zimmerte den Ball aus kurzer Distanz unhaltbar für Giefer zur Führung ins Tor (27.).

Daraufhin versuchten die Düsseldorfer ihre Angriffsbemühungen zu intensivieren, die Chancen hatten jedoch die Hausherren. Zwei Mal vor der Pause musste Fortuna-Keeper Giefer sein ganzes Können zeigen, um seinen Kasten sauber zu halten. In der 32. Minute kratzte er einen Balitsch-Kopfball aus dem Torwinkel und in der 41. Minute reagierte er glänzend gegen einen Kopfball von Pinola. Die Gäste mussten sich bei ihrem Torsteher bedanken, dass der Rückstand zur Pause bei 0:1 blieb.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs brachte Norbert Meier Schahin für Reisinger. Damit wurde die Fortuna offensiver ausgerichtet. Dies spiegelte auch die Partie wieder. Düsseldorf kam jetzt mit mehr Macht auf das Tor von Schäfer zu. Bereits in der 49. Minute musste Pinola eine Flanke von Bellinghausen im letzten Moment vor Kruse wegköpfen.

Die Fortuna gab weiter Gas, kämpfte sich in die Partie und hatte in der Folgezeit gute Möglichkeiten. Aber auch die Gäste taten sich schwer, den Ball im Tor unter zu bringen. Klose blockte in der 59. Minute einen Schuss von Schahin ab. Erneut Schahin köpfte in der 60. Minute eine Ilsö-Ecke auf das Club-Tor. Dort klärte Chandler auf der Linie für seinen bereits geschlagenen Keeper. Wenig später beförderte Lambertz eine Kruse-Flanke aus kurzer Distanz am Tor vorbei (69.).

War Düsseldorfs Torwart Giefer in der ersten Halbzeit noch der Turm in der Schlacht, so war er im zweiten Durchgang fast unterbeschäftigt. Das Spiel hatte sich in die Nürnberger Hälfte verlagert. Der Club setzte auf Konter, konnte die wenigen Möglichkeiten aber zunächst nicht entscheidend nutzen. Feulner (82.) und Cohen (86.) scheiterten mit ihren Versuchen.

Düsseldorf warf in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne und hatte in der 83. Minute die große Chance zum Ausgleich. Ilsö setzte Schahin mit einem Querpass ein. Dieser versuchte den Ball zentral vor dem Tor noch anzunehmen. Dadurch konnte Chandler noch dazwischen gehen und die Situation retten.

Da die Fortuna in den Schlussminuten völlig aufmachen musste, kamen die Hausherren noch zu zwei guten Konterchancen. Während Feulner in der 90. Minute mit einer todsicheren Möglichkeit noch an Giefer gescheitert war, machte es der Nürnberger wenig später besser. Mit einem Steilpass von Pekhart zog Feulner auf und davon und hämmerte das Leder von der Strafraumgrenze unhaltbar zur endgültigen Entscheidung in die Maschen (90.+1.).

Am kommenden Sonntag (17.30 Uhr) tritt Nürnberg in Bremen an, Düsseldorf spielt bereits am Samstag (15.30 Uhr) gegen Hannover.

08.12.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (3)    
Chandler (2,5) , 
Nilsson (3,5)    
Klose (3) , 
Pinola (4) - 
Simons (3) - 
Feulner (1,5)    
Balitsch (4) - 
Frantz (2)    
Gebhart (3,5)    
Polter (3)        

Einwechslungen:
77. Pekhart für Polter
77. Cohen für Gebhart
89. Plattenhardt für Frantz

Trainer:
Hecking
Fortuna Düsseldorf
Aufstellung:
Giefer (1,5)    
Balogun (4)    
Bodzek (4)    
Juanan (3,5) , 
O. Fink (4) , 
Lambertz (3)            
Reisinger (5)        
Ilsö (4,5) , 
Bellinghausen (5)    
R. Kruse (3,5)    

Einwechslungen:
46. Schahin (3) für Reisinger
71. D.-R. Cha für Bellinghausen
80. Rafael für Lambertz

Trainer:
Meier

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Polter (27., Rechtsschuss, Feulner)
2:0
Feulner (90. + 1, Rechtsschuss, Pekhart)
Gelbe Karten
Nürnberg:
Nilsson
(2. Gelbe Karte)
Düsseldorf:
Lambertz
(4. Gelbe Karte)
,
Reisinger
(1.)
,
R. Kruse
(5., gesperrt)
,
Bodzek
(3.)
,
Balogun
(2.)
,
Giefer
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
08.12.2012 15:30 Uhr
Stadion:
Grundig-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:
37041
Spielnote:  3
ordentliches Bundesliga-Niveau ohne die ganz großen Höhepunkte.
Chancenverhältnis:
9:5
Eckenverhältnis:
2:4
Schiedsrichter:
Marco Fritz (Korb)   Note 3
ohne großen Fehler, allerdings zu kleinlich, zog in einer fairen Partie übertrieben oft die Gelbe Karte.
Spieler des Spiels:
Markus Feulner
Zeigte, warum Jürgen Klopp ihn einst nach Dortmund holte: eine sehr intelligente Partie, gekrönt mit einem Tor und einem Assist.
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