Heute wissen wir womöglich, was die Bundesliga verpasst hat, weil alle Trainer von Bayer Leverkusen Gonzalo Castro wieder und wieder als Außenverteidiger brachten, links wie rechts. Immer wieder verhallte sein Flehen nach einem Platz im Mittelfeld ungehört. Erst Sami Hyppiä und Sascha Lewandowski machten sich zwei, drei Gedanken mehr um den kleinen Edel-Techniker, stellten ihn ins Mittelfeld, zunächst defensiv, seit geraumer Zeit offensiv. Und siehe da! Er ist so wertvoll wie nie für Bayer. Fünf Tore stehen auf seinem Konto, so viele wie in keiner Saison zuvor. In dieser Form ist "Gonzo" längst unverzichtbar, so auch beim 4:1-Triumph mit seinem Doppelpack in Bremen. In der Nationalmannschaft würde Castro auch Außenverteidiger spielen. Vielleicht versucht es ja Joachim Löw doch noch mal. Verdient hat er es.
F. Lußem




















