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SpVgg Greuther Fürth

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Bor. Mönchengladbach

 
SpVgg Greuther Fürth

2:4 (2:1)

Bor. Mönchengladbach
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SpVgg Greuther Fürth
Bor. Mönchengladbach
1.
15.
30.
45.






46.
60.
75.
90.













Kleeblättler verlieren den Kontakt zum Relegationsplatz

SpVgg kriegt quirligen Herrmann nicht zu fassen

In einer turbulenten Partie musste Fürth gegen Gladbach seine fünfte Heimpleite schlucken. Nach dem 1:0 kassierte die SpVgg Platzverweis und den schnellen Ausgleich - der Knackpunkt. Selbst die erneute Führung der Büskens-Elf kurz vor der Pause verpuffte, weil die Borussia nach Wiederanpfiff hellwach war, das Spiel drehte und den Vorsprung clever über die Zeit brachte.

Gagelmann zückt Rot gegen Kleine
Der Knackpunkt: Referee Peter Gagelmann zückt Rot gegen Thomas Kleine.
© Getty ImagesZoomansicht

Fürths Trainer Mike Büskens vertraute derselben Startelf, die zuletzt beim 1:1 in Frankfurt auf dem Rasen gestanden hatte.

Borussen-Coach Lucien Favre dagegen stellte nach dem 2:2 in der Europa League bei Olympique Marseille einmal um: Stranzl kam für Brouwers zum Zug.

Die Zuschauer sollten vor vor ausverkauftem Haus eine prickelnde Anfangsphase erleben. Fürth erwischte einen guten Start. Prib vergab nach einem überfallartigen Konter zunächst das frühe 1:0 (4.), das wenig später aber doch fallen sollte: Asamoah setzte sich rechts am Strafraum gegen Wendt durch, der ihn von hinten von den Beinen holte - Elfer! Nehrig trat an und verwandelte wuchtig in die Mitte unter die Latte (10.).

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Der Freude folgte aber kurz darauf gleich der Schock: Herrmann war im Zentrum durch, Kleine zog am Trikot. Der Ex-Gladbacher sah Rot - eine harte Entscheidung von Referee Gagelmann, da Nehrig sich auf gleicher Höhe bewegte -, und es gab Freistoß an der Strafraumgrenze, den Grün von Arango getreten entschärfte (14.). Mit Sobiech für Stieber versuchte Büskens die taktische Grundordnung in der Defensive wiederherzustellen (15.).

Doch so leicht war dies nicht. Die Borussia spielte ihre spielerische Überlegenheit aus und wirbelte die Franken gehörig durcheinander. Mavraj klärte in letzter Sekunde gegen Herrmann (21.), nur eine Zeigerumdrehung später aber kassierte der Aufsteiger den Ausgleich: Nehrig spekulierte auf Abseits, doch Herrmann startete genau richtig und drang halbrechts in den Strafraum ein. Wendt köpfte die präzise Rechtsflanke des Youngsters in der Mitte im Hechtflug ins linke Eck ein.

Gladbach ließ es nach dem 1:1 etwas ruhiger angehen, machte den Platz breit und ließ Ball und Gegner laufen. Fürth staffelte sich tief und fand offensiv lange Zeit nicht mehr statt. Der VfL konnte aus seiner klaren optischen Überlegenheit kein Kapital schlagen und keine Möglichkeiten kreieren.

Und half wie schon beim 1:0 beim überraschenden 2:1 kräftig mit: Arango vertändelte den Ball gegen Sararer, der sofort den Konter fuhr und Asamoah rechts anspielte. Dessen diagonale Flanke nahm der mitgelaufene Prib mit der Brust an und schoss von halblinks flach ins rechte Eck ein (43.).

Nach Wiederanpfiff gab es keinen personellen Wechsel, der aber nicht lange auf sich warten ließ: Denn bei Asamoah ging es nicht mehr weiter, Nöthe kam (49.). Es dauerte nicht lange, und der VfL war wieder zurück im Spiel: Nach Nordtveits Ecke verlängerte Hanke am ersten Pfosten per Kopf und Stranzl nickte am zweiten wuchtig unter die Latte (51.).

Die Euphorie bei den Franken war logischerweise gedämpft. Wie schon im ersten Durchgang riss die Borussia das Zepter an sich - diesmal aber agierte sie zielstrebiger: Hanke und Arango kombinierten sich durchs Mittelfeld. Nach Pass des Blondschopfs nach rechts zu Rupp flog dessen butterweiche Flanke an den zweiten Pfosten zu Herrmann, der im Fallen einnickte (57.).

Es passierte nicht mehr viel in der Folge. Die Fohlenelf spielte mit viel Ballbesitz clever mit der Uhr. Bis auf eine abgerutschte Fürstner-Flanke, die ter Stegen glänzend über den Balken lenkte (62.), kam die Borussia lange Zeit nicht mehr in Gefahr und hielt im Vorwärtsgang biedere Kleeblättler mühelos in Schach.

Erst kurz vor Schluss wurde es noch einmal knifflig für die Favre-Schützlinge, als Mikkelsen knapp am Tor vorbeischoss (90.). Fast im Gegenzug machte der VfL aber alles klar: Nach Mlapas Hereingabe war Pekovic mit der Hand am Ball. Bereits gelbverwarnt sah er die Ampelkarte und es gab nochmals Elfmeter. Den verwandelte Marx zum 2:4-Endstand (90.+2).

Die Kleeblättler gastieren am Samstag (15.30 Uhr) bei Borussia Dortmund, zeitgleich empfängt Gladbach im Borussia-Park den VfB Stuttgart.

11.11.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Grün (4) - 
Nehrig (4)    
Kleine    
Mavraj (3)        
Schmidtgal (4,5) - 
Fürstner (3,5) , 
Pekovic (4)    
Sararer (4)    
Prib (2,5)    
Stieber    
Asamoah (2)    

Einwechslungen:
15. L. Sobiech (3,5) für Stieber
49. Nöthe (5) für Asamoah
72. Mikkelsen für Sararer

Reservebank:
Hesl (Tor)
,
Baba
,
Hefele
,
Edu

Trainer:
Büskens
Bor. Mönchengladbach
Aufstellung:
ter Stegen (3) - 
Jantschke (4) , 
Stranzl (2,5)        
Wendt (3)    
Nordtveit (3,5) , 
Marx (3)    
Rupp (3) , 
Arango (4)    
Herrmann (2)        
Hanke (3)    

Einwechslungen:
66. Mlapa für Herrmann
79. de Camargo für Hanke
86. G. Xhaka für Arango

Trainer:
Favre

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Nehrig (10., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Asamoah)
1:1
Wendt (22., Kopfball, Herrmann)
2:1
Prib (43., Linksschuss, Asamoah)
2:2
Stranzl (51., Kopfball, Hanke)
2:3
Herrmann (57., Kopfball, Rupp)
2:4
Marx (90. + 2, Handelfmeter, Rechtsschuss)
Rote Karten
Fürth:
Kleine
(12., Notbremse, Herrmann)
Gladbach:
-
Gelb-Rote Karten
Fürth:
Pekovic
(90. + 1)
Gladbach:
-
Gelbe Karten
Fürth:
Mavraj
(3. Gelbe Karte)
Gladbach:
-

Spielinfo

Anstoß:
11.11.2012 17:30 Uhr
Stadion:
Trolli-Arena, Fürth
Zuschauer:
18000 (ausverkauft)
Spielnote:  2,5
eine Partie mit vielen Fehlern, allerdings mit einer gehörigen Portion Spannung bis zum Schluss und vielen Toren.
Chancenverhältnis:
4:6
Eckenverhältnis:
3:4
Schiedsrichter:
Peter Gagelmann (Bremen)   Note 5
entschied korrekt bei beiden Elfmetern. Falsch allerdings der Platzverweis gegen Kleine, da Nehrig auf gleicher Höhe lief und hätte eingreifen können. Damit beeinflusste er den Spielverlauf entscheidend.
Spieler des Spiels:
Patrick Herrmann
Legte das 1:1 auf, traf zum 3:2 und wurde beim Platzverweis gefoult.
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