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Werder Bremen

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1. FSV Mainz 05

 
Werder Bremen

2:1 (1:0)

1. FSV Mainz 05
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Werder Bremen
1. FSV Mainz 05
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.











Bremen springt auf Rang sieben

Hunt nutzt Wetklos Patzer zum Sieg

In einer intensiven Partie sicherte sich Bremen gegen Mainz einen schmeichelhaften Sieg. Werder nutzte seine erste Möglichkeit gleich zur frühen Führung, während mutige Rheinhessen zwei Großchancen im ersten Durchgang und auch bald nach Wiederanpfiff liegen ließen. Der Ausgleich nach etwas mehr als einer Stunde war hochverdient, doch die Schaaf-Elf fuhr mit einem Standard in der Schlussphase doch noch den Dreier ein.

Sokratis im Luftduell gegen Szalai
Sokratis gewinnt das Luftduell gegen den Mainzer Torschützen Adam Szalai.
© Getty ImagesZoomansicht

Bremens Cheftrainer Thomas Schaaf vertraute exakt auf die Anfangsformation, die zuletzt ein 1:1 in Fürth mitgenommen hatte.

Der Mainzer Coach Thomas Tuchel tauschte gegenüber dem 2:0-Pokal-Sieg über Zweitligist Aue zweimal Personal aus: Zabavnik und Nicolai Müller ersetzten Junior Diaz und Malli.

Bei strömendem Regen machte Mainz in einer in der Anfangsphase zerfahrenen Partie den besseren Eindruck. Und hatte gegen die unsichere Deckung der Hausherren die Großchance zur Führung, doch Müller lupfte nach Szalais glänzender Vorbereitung aus sieben Metern über den sich hechtenden Mielitz am Tor vorbei (7.).

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Bremen kam auf rutschigem Rasen zunächst kaum zum Zug, nutzte aber seine erste Möglichkeit zur Führung: Nach Ballverlust der Gäste kam Petersen halbrechts im Strafraum an den Ball und legte durch die Beine von Zabavnik zurück auf Hunt, der aus elf Metern per Rechtsschuss hoch ins rechte Eck traf (10.).

Der 1. FSV zeigte sich nicht geschockt, nach Müllers Sprint verhinderte Mielitz per Glanztat den schnellen Ausgleich (12.). Elias Einzelaktion hätte die Bremer Effizienz fast erhöht, das Leder sprang aber nach dem 16-Meter-Schuss des Niederländers vom Pfosten zurück (13.). Mit Ivanschitz' Distanzschuss knapp drüber endete die erste Viertelstunde.

Nach anfänglichen Problemen im Defensivzentrum stabilisierte sich die Schaaf-Elf, mit Hunt als ständiger Anspielstation hielt sie den offensivwilligen Kontrahenten gut in Schach. Technisch war die Partie kein Leckerbissen, dafür aber war sie intensiv und temporeich. Torszenen blieben aber Mangelware. Immer wieder verhinderten Ungenauigkeiten und Fehlpässe, bedingt auch durch den nassen Rasen, auf beiden Seiten neben den dichtgestaffelten Mittelreihen den Weg in den gegnerischen Strafraum.

Ein Prödl-Patzer führte dann aber fast zum 1:1: Mielitz brachte den Ball vor dem Strafraum in Bedrängnis nach schlampigem Rückpass des Österreichers nicht weit genug weg. Ivanschitz kam ans Leder, lief noch ein paar Schritte, verfehlte dann mit seinem schwächeren rechten Fuß aus 18 Metern das nur durch Schmitz gesicherte Tor (30.).

Keine Mannschaft hatte echte Kontrolle über das Spiel. Hunt (32.) und Elia (35.) bedrohten das Mainzer Gehäuse mit zwei Fernschüssen. Auf der Gegenseite schlenzte Risse, schon in Minute 29 für Müller gekommen, einen Freistoß in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs knapp drüber.

Mit Lukimya für den angeschlagenen Sokratis starteten die Hanseaten in den zweiten Abschnitt, der munter begann. Petersens kerniger Flachschuss aus 18 Metern sauste knapp links vorbei (49.), ein Kopfball der Bayern-Leihgabe wenig später knapp drüber (51.). Mehr Qualität hatte allerdings Ivanschitz' Kopfballchance, Mielitz lenkte den Aufsetzer glänzend um den Pfosten (53.).

Der 1. FSV riss das Geschehen im weiteren Verlauf immer mehr an sich, zeigte mehr Präsenz vor allem im Zentrum. Der Ausgleich nach über einer Stunde war verdient: Zabavnik kam links gegen Arnautovic zur Flanke. Lukimya stand zu weit vor Szalai, der von halbrechts aus sieben Metern per Bogenlampe ins linke Eck einnickte - achtes Saisontor des Ungarn (64.)!

Die Hausherren antworteten mit wütenden Attacken und zwei Fernschüssen (Füllkrug, de Bruyne, 66.) und entwickelten auch in der Folge mehr Zug zum Tor als die Schützlinge von Tuchel, der mit Junior Diaz für Ivanschitz die Zeichen eher auf Ergebnishalten setzte (77.). Schaaf brachte mit Akpala für Petersen einen frischen Angreifer (78.).

Dann musste Soto verletzt raus, der eingewechselte Malli vergab aus aussichtsreicher Position die Führung der 05er (84.). Dagegen nutzte Bremen seine letzte Möglichkeit zum Sieg: Hunt zirkelte einen direkten Freistoß aus 20 Metern über die Mauer ins rechte Eck. Wetklo ging nicht entschlossen genug zum Ball, der den Weg ins Netz fand (85.).

Bremen gastiert am Samstag (15.30 Uhr) auf Schalke. Die Mainzer eröffnen den 11. Spieltag mit der Freitagabend-Partie (20.30 Uhr) gegen den 1. FC Nürnberg.

04.11.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Mielitz (2) - 
Gebre Selassie (3,5) , 
Prödl (3,5) , 
Sokratis (3)    
Schmitz (4) - 
Junuzovic (4) - 
Arnautovic (3) , 
De Bruyne (4)    
Hunt (1,5)            
Elia (4,5)    
Petersen (3,5)    

Einwechslungen:
46. Lukimya (4,5) für Sokratis
60. Füllkrug (4) für Elia
78. Akpala für Petersen

Trainer:
Schaaf
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Wetklo (5) - 
Pospech (3,5) , 
Svensson (3) , 
Noveski (3)    
Zabavnik (3)    
Kirchhoff (4,5)    
Soto (3,5)    
Ivanschitz (3)    
N. Müller (4)    
Szalai (2)        

Einwechslungen:
39. Risse (4) für N. Müller
77. Junior Diaz für Ivanschitz
83. Malli für Soto

Trainer:
Tuchel

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Hunt (10., Rechtsschuss, Petersen)
1:1
Szalai (64., Kopfball, Zabavnik)
2:1
Hunt (85., direkter Freistoß, Linksschuss)
Gelbe Karten
Bremen:
De Bruyne
(2. Gelbe Karte)
Mainz:
Kirchhoff
(4. Gelbe Karte)
,
Zabavnik
(1.)
,
Szalai
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
04.11.2012 17:30 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
39114
Spielnote:  2,5
rassiges Tempospiel vor allem im ersten Durchgang.
Chancenverhältnis:
5:6
Eckenverhältnis:
5:4
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 2
souveräner Leiter, beurteilte die entscheidenden Szenen richtig.
Spieler des Spiels:
Aaron Hunt
Schlug Mainz fast im Alleingang, Dreh- und Angelpunkt, Doppeltorschütze.
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