Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

Borussia Dortmund

 - 

Werder Bremen

 

2:1 (1:0)

Seite versenden

Borussia Dortmund
Werder Bremen
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.










Arnautovic trifft nur den Pfosten

Götze nutzt wie Reus gleich seine erste Chance

In einer flotten und abwechlungsreichen Partie eröffnete Meister Dortmund die 50. Bundesligasaison gegen das starke Bremen mit einem hart erkämpften Sieg. Die Borussia nutzte ihre erste Möglichkeit zur frühen Führung, die mutigen Hanseaten verpassten im ersten Durchgang bei zwei Großchancen den Ausgleich. Der gelang in der Endphase doch, aber der BVB hatte bald danach die passende Antwort parat.

Blaszczykowski herzt Reus, rechts jubelt Kirch mit
Jakub Blaszczykowski herzt Torschütze Marco Reus, Oliver Kirch freut sich mit.
© Getty ImagesZoomansicht

BVB-Trainer Jürgen Klopp konnte beim Ligastart im Vergleich zum 3:0-Sieg im Pokal beim Viertligisten FC Oberneuland wieder auf Hummels zurückgreifen, der Felipe Santana auf die Bank verdrängte. Für den verletzten Piszczek rückte Neuzugang Kirch in die Anfangsformation, und Großkreutz erhielt den Vorzug vor Perisic.

Bremens Coach Thomas Schaaf tauschte nach der Pokal-Pleite bei Drittligist Preußen Münster (2:4 n.V.) einmal Personal aus: Arnautovic kam für Neuzugang Petersen als einzige Spitze zum Zug.

Bremen eröffnete die 50. Bundesliga-Saison mit dem Anstoß und war in der Anfangsphase die spielbestimmende Mannschaft. Die Hanseaten, die zunächst vor allem im Mittelfeld Vorteile hatten, suchten mutig den Weg nach vorne. Hunt feuerte per Freistoß einen ersten Warnschuss ab (4.), weitere Möglichkeiten ergaben sich gegen eine noch um Sicherheit ringende BVB-Deckung aber nicht.

- Anzeige -

Dortmunds Offensivansätze waren in den ersten Minuten schon im Keim erstickt worden. Dann aber schaltete Blaszczykowski nach Ballgewinn schnell um, spitzelte nach halbrechts auf Reus. Ignjovski kam nicht ran, und aus der Drehung traf der Neuzugang in seinem ersten Bundesliga-Einsatz für den BVB aus 13 Metern flach genau ins linke Eck (11.).

Es entwickelte sich eine schnelle und unterhaltsame Partie, weil die Borussia Fahrt aufnahm und nun ein Übergewicht hatte, Bremen aber weiterhin gut dagegenhielt - und stand dicht vor dem Ausgleich: Elia, mit dem Kirch so seine Probleme hatte, scheiterte im Eins-gegen-eins frei vor Weidenfeller am Keeper (18.), Arnautovic nach zu kurz abgewehrter Ecke per Volleykracher am Pfosten (24.).

Beim Meister griffen längst nicht alle Rädchen ineinander. Den bis zum gegnerischen Strafraum flüssig vorgetragenen Angriffsaktionen des Meisters fehlte es im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs gegen eine keineswegs sichere Gäste-Deckung an der finalen Präzision, auch zwei Freistoßsituationen blieben ungenutzt (Schmelzer, 30., Reus, 31.).

Auch Werders seltener werdenden Angriffsbemühungen, immer wieder initiiert von Hunt und de Bruyne, mangelte es trotz eines emsigen Arnautovic im Sturmzentrum an echter Durchschlagskraft. So blieb es bis zum Kabinengang bei der knappen Führung der Westfalen.

Die Kontrahenten kamen personell unverändert zurück. Der BVB erwischte den besseren Start, Mielitz bewahrte seine Elf gegen Hummels' Kopfball vor dem 0:2 (50.) und zeigte sein Können auch in einer Eins-gegen-eins-Situation gegen Lewandowski, der zu unentschlossen die Großchance zum 2:0 liegenließ (55.).

Die Schaaf-Schützlinge boten nach wie vor Paroli, wurden aber bis auf Prödls Kopfball (57.) kaum gefährlich. Der Bremer Coach tauschte offensiv, brachte Petersen für Ignjovski (66.), bei der vor allem am gegnerischen Strafraum zu unentschlossenen Borussia (Kehl, 69.) kam Leitner für Gündogan (71.).

Werder fightete, dennoch fiel der Ausgleich fast wie aus dem Nichts: Nach zunächst abgewehrter Ecke flog der Ball vom linken Flügel auf die andere Seite. Arnautovic flankte butterweich an den Fünfer und Gebre Selassie überraschte Weidenfeller, der sich zu weit herausgewagt hatte, mit einer Kopfballbogenlampe ins lange Eck - auch ein Bremer Neuzugang traf gleich in seinem ersten Ligaspiel (75.).

Klopp reagierte mit der Einwechslung von Götze für Großkreutz - eine glückliche Entscheidung: Blaszczykowski initiierte vor dem Strafraum und spielte zu Lewandowski, der sofort auf Götze weiterleitete. Gebre Selassie konnte den Joker nicht am erfolgreichen Abschluss aus 13 Metern ins links Eck hindern - 2:1 (81.)!

Die Hanseaten versuchten noch einmal alles. Doch es blieb beim knappen Sieg der Schwarz-Gelben, weil Petersen eine gute Gelegenheit nicht zum durchaus möglichen Ausgleich nutzen konnte (85.). Damit blieb die Borussia saisonübergreifend auch im 29. Spiel in Folge ohne Niederlage.

Die Dortmunder gastieren am kommenden Samstag (15.30 Uhr) beim 1. FC Nürnberg. Werder empfängt zeitgleich den HSV zum Nordderby.

24.08.12
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Borussia Dortmund
Aufstellung:
Weidenfeller (2) - 
Kirch (5)    
Subotic (3) , 
Hummels (3) , 
Schmelzer (3) - 
Gündogan (4)        
Kehl (2)        
Blaszczykowski (2,5) , 
Reus (2)    
Großkreutz (4)    

Einwechslungen:
71. Leitner für Gündogan
78. M. Götze     für Großkreutz
82. Perisic für Kirch

Trainer:
Klopp
Werder Bremen
Aufstellung:
Mielitz (2,5) - 
Gebre Selassie (3,5)    
Prödl (3) , 
Sokratis (3,5) , 
Ignjovski (5)        
Fritz (3)    
Junuzovic (3)    
Hunt (2)    
Arnautovic (2,5) , 
Elia (2,5) - 

Einwechslungen:
66. Petersen für Ignjovski
87. Füllkrug für Hunt

Trainer:
Schaaf

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Reus (11., Rechtsschuss, Blaszczykowski)
1:1
Gebre Selassie (75., Kopfball, Arnautovic)
2:1
M. Götze (81., Rechtsschuss, Lewandowski)
Gelbe Karten
Dortmund:
Gündogan
(1. Gelbe Karte)
,
Kehl
(1.)
Bremen:
Ignjovski
(1. Gelbe Karte)
,
Junuzovic
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
24.08.2012 20:40 Uhr
Stadion:
Signal-Iduna-Park, Dortmund
Zuschauer:
80645 (ausverkauft)
Spielnote:  2,5
eine unterhaltsame, flotte und spannende Partie, die gut noch ein paar mehr knackige Torraumszenen vertragen hätte.
Chancenverhältnis:
5:4
Eckenverhältnis:
7:2
Schiedsrichter:
Felix Zwayer (Berlin)   Note 3
hatte wenig Mühe, die insgesamt faire Partie über die Runden zu bringen; lag aber in der Beurteilung von Zweikämpfen nicht immer richtig.
Spieler des Spiels:
Marco Reus
Vermittelte mit vielen guten Aktionen mehr als nur eine Ahnung davon, warum Dortmund ihn verpflichtet hat.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -