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SC Freiburg

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Borussia M'gladbach

 

1:0 (1:0)

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SC Freiburg
Borussia M'gladbach
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.









Freiburg bringt zweiten Saisonsieg unter Dach und Fach

Sorgs Sorgen verkleinern sich

Nach dem schlechtesten Saisonstart seit der Saison 1996/97 sieht der SC Freiburg wieder Licht am Ende des Tunnels. Mit einer konzentrierten Abwehrleistung und etwas Glück brachten die Breisgauer einen 1:0 Sieg gegen Borussia Mönchengladbach über die Zeit und zeigten dabei auf, dass die Borussen-Träume nicht in den Himmel wachsen können.

Flums Jubel über den Führungstreffer in der 19. Minute.
Flums Jubel über den Siegtreffer in der 19. Minute.
© picture-allianceZoomansicht

Der Freiburger Trainer Marcus Sorg veränderte nach der 4:2-Niederlage auf Schalke in der Vorwoche seine Startelf nicht. Auch Borussia-Trainer Lucien Favre wollte nach dem 1:0-Sieg gegen Nürnberg am siebten Spieltag seine Anfangsformation unverändert lassen. Eine Wund-Infektion von Daems machte ihm allerdings einen Strich durch die Rechnung. Für den Kapitän begann Wendt in der Abwehr.

Beide Mannschaften legten zunächst Wert auf eine solide Defensive zu. Dies funktionierte hüben wie drüben auch rasch und gut. Im Spiel nach vorne hatten die Kontrahenten aber noch erheblich Luft nach oben.

Auf Freiburger Seite stellte ein Distanzschuss von Flum die einzige Möglichkeit der Anfangsphase dar. Ter Stegen im Gladbacher Tor hatte allerdings wenig Mühe mit dem Ball (3.). Aber auch die Gäste taten sich schwer im Spielaufbau. Einzig Reus tauchte nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Arango gefährlich vor Baumann auf. Sein Schuss wurde aber abgeblockt (11.).

In der Folgezeit investierte Freiburg mehr in die Offensive und wurde in der 19. Minute mit dem glücklichen Führungstreffer belohnt. Schuster legte den Ball von der Strafraumgrenze nach hinten ab für Flum. Der Mittelfeldspieler zog sofort ab. Marx versuchte den Ball 15 Meter vor dem Tor abzublocken und stellte den Fuß in die Schussbahn. Unglücklicherweise machte er dadurch den Ball für seinen Torwart unhaltbar.

Daraufhin versuchten die Gäste ihr Angriffsspiel in Schwung zu bekommen. Doch Reus & Co. liefen sich immer wieder an der kompromisslos verteidigender Freiburger Defensive fest. Einzig ein Direktschuss von de Camargo sorgte in der 33. Minute für Gefahr. Der Ball strich aber Zentimeter über das Tor von Baumann.

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Die Freiburger hatten die Offensive der Gäste aber für den Rest der ersten Hälfte unter Kontrolle. Lediglich ein Distanzschuss von Marx sorgte in der 41. Minute für Gefahr. Baumann im Tor der Breisgauer ließ aber nichts anbrennen.

Die Sorg-Elf musste sich bis zum Halbzeitpfiff lediglich den Vorwurf gefallen lassen, sich bietende Konterchancen nicht erfolgversprechend zu Ende zu spielen. Immer wieder wurde der Ball bereits frühzeitig vertändelt.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs musste Marcus Sorg wechseln. Barth wurde bereits Ende der ersten Halbzeit auf dem Spielfeld behandelt. Nachdem der Verdacht auf eine Gehirnerschütterung bestand, kam nach Wiederanpfiff Butscher für ihn in die Partie.

Die Gäste versuchten etwaiig dadurch entstandene Abstimmungsprobleme zu nutzen und spielten schnell nach vorne. Mehr als eine gute Möglichkeit durch Reus in der 48. Minute schaute dabei aber nicht heraus. Der Youngster verzog allerdings von der Strafraumgrenze.

Nach wenigen Minuten hatte sich die Heimelf aber wieder gefangen. Die Gladbacher hatten zwar viel Ballbesitz, konnten die Spitzen jedoch nicht entscheidend in Szene setzen. Der entscheidende Pass wollte nicht ankommen.

Auf der Gegenseite hatten die Sorg-Schützlinge immer wieder gute Konterchancen. Doch auch hier fehlte oft dem entscheidenden Zuspiel die Präzision. Zudem kratzte ter Stegen noch einen Kopfball von Butscher von der Linie (53.) und Cissé verstolperte eine Traumzuspiel von Abdessadki kläglich (56.).

Nach einer guten Stunde holte Lucien Favre Hanke und Marx von Feld und brachte frische Kräfte. Bobadilla und Nordtveit sollten dem Spiel der Gäste mehr Druck verleihen.

Diese Maßnahme zeigte Wirkung. Die Borussia drückte mit Macht auf den Ausgleich, doch reihenweise wurden die Chancen ausgelassen. Bobadilla (72.), de Carmargo (73.) und Dante mit zwei Kopfbällen nach Arango Freistößen (75./76.) scheiterten jeweils knapp.

Dadurch schien sich bei den Gästen eine Art Verzweiflung breit zu machen. Während sich die Breisgauer aufopferungsvoll gegen die Gladbacher Angriffe stemmten, verloren die Favre-Schützlinge immer mehr den Glauben an den Ausgleich. Die sich bietenden Chancen wurden oft überhastet vergeben oder Angriffe zu früh abgeschlossen, so dass der SC Freiburg den Sieg nach Hause bringen konnte.

Aufgrund der Länderspielpause geht die Bundesliga erst am Freitag, 14. Oktober in den 9. Spieltag.Freiburg spielt dann am Sonntag (15.30 Uhr) gegen den HSV M'gladbach spielt am Samstag (15.30 Uhr) gegen Bayer Leverkusen

01.10.11
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Baumann (2) - 
Mujdza (4) , 
Barth (3,5)       
Krmas (4,5)   
Bastians (4)   
Flum (3)       
Schuster (2,5) - 
Putsila (3,5) , 
Makiadi (3) , 
Abdessadki (3)   

Einwechslungen:
46. Butscher (3,5) für Barth
81. Nicu für Bastians
90. + 1 D. Caligiuri für Abdessadki

Trainer:
Sorg
Borussia M'gladbach
Aufstellung:
ter Stegen (3) - 
Jantschke (4)   
Stranzl (3,5)    
Dante (4) , 
Wendt (3,5) - 
Marx (4)      
Neustädter (4) - 
Reus (4,5) , 
Arango (4) - 
Hanke (5)   

Einwechslungen:
62. Bobadilla    für Hanke
69. Nordtveit für Marx
82. Herrmann für Jantschke

Trainer:
Favre

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Flum (19., Rechtsschuss, Schuster)
Gelbe Karten
Freiburg:
Krmas
(2. Gelbe Karte)
,
Flum
(3.)
Gladbach:
Marx
(1. Gelbe Karte)
,
Bobadilla
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
01.10.2011 15:30 Uhr
Zuschauer:
24000 (ausverkauft)
Spielnote:  4
spielerische Magerkost, schlechte Chancenverwertung.
Chancenverhältnis:
4:5
Eckenverhältnis:
4:7
Schiedsrichter:
Markus Schmidt (Stuttgart)   Note 5
hätte beim Foul von Cissé an Jantschke auf Strafstoß entscheiden müssen (10.), beim Tor durch Flum stand Makiadi im Sichtfeld von Torwart ter Stegen.
Spieler des Spiels:
Oliver Baumann
Mehrere tolle Paraden, verhinderte kurz vor Schluss gegen Reus den Verlust von zwei Punkten.
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