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1899 Hoffenheim

 - 

VfL Wolfsburg

 

3:1 (2:0)

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1899 Hoffenheim
VfL Wolfsburg
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.











Nach Rot für Hitz debütiert Hasebe im Tor.

Roberto Firmino stellt den Sieg sicher

Nach zähem Beginn lieferten Hoffenheim und Wolfsburg ein turbulentes Spiel ab. Die Hausherren hätten bereits früh den Sack zumachen können, scheiterten aber reihenweise mit besten Konterchancen. Erst ein Platzverweis für Wolfsburgs Keeper Hitz brach den Willen der Wolfsburger und sorgte für die Beendigung der Hoffenheimer Negativserie von fünf Spielen ohne Sieg gegen Wolfsburg.

Für das Tänzchen mit entblößtem Oberkörper nach dem 2:0 gab es Gelb für Roberto Firmino.
Für das Tänzchen mit entblößtem Oberkörper nach dem 2:0 gab es Gelb für Roberto Firmino.
© picture-allianceZoomansicht

Hoffenheims Trainer Holger Stanislawski veränderte seine Startelf nach dem 4:0-Sieg in Mainz auf zwei Positionen: Obasi verdrängte Mlapa auf die Bank. Sigurdsson kam für den verletzten Johnson (Bandscheibenvorfall) zum Zug. Sein Gegenüber Felix Magath wechselte nach dem 2:1-Erfolg gegen Schalke 04 in der Vorwoche auf drei Positionen. Madlung, Ochs und Jönsson durften auf der Bank Platz nehmen. Dafür begannen Russ, Koo und Polak.

Beide Teams gingen mit großer Vorsicht in die Partie und stabilisierten als erstes die Defensive. Im Gegenzug taten sich die Akteure allerdings schwer, Offensivaktionen zu kreieren. Das Spiel fand im Mittelfeld statt. Kaum einmal fand der Ball den Weg in einen der beiden Strafräume.

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Ein Tor aus dem Nichts brachte nach dem schleppenden Start Schwung in die Partie. Braafheid brachte von der linken Seite Babel ins Spiel. Der setzte sich in die Mitte ab und zog einfach mal aus der Distanz ab. Russ fälschte den Schuss aus gut 25 Metern noch leicht ab. Auch Hitz machte im Tor keine gute Figur (20.) - Die Führung für die Hausherren.

Der Stanislawski-Elf gelang es auch noch, gegen angeknockte Wolfsburger, sofort nachzulegen. Dabei erzielte Roberto Firmino ein Traumtor. Nach einem Doppelpass mit Sigurdsson ließ der Brasilianer Träsch mit einem Lupfer ins Leere laufen und hob den Ball anschließend über Torwart Hitz in den Wolfsburger Kasten (23.).

Danach zogen sich die Gastgeber leicht zurück und überließen den Gästen mehr Raum im Mittelfeld. Die "Wölfe" brauchten aber einige Minuten, um den Schock der beiden schnellen Tore zu verdauen. Erst nach einer knappen halben Stunde hatte die Magath-Elf eine erste Torchance. Starke im TSG-Tor reagierte aber nach einer Koo-Ecke glänzend und entschärfte einen Schuss von Polak (32.).

Dies war zugleich die letzte Aktion des Tschechen. Felix Magath holte ihn bereits in der 33. Minute vom Feld und brachte mit Dejagah eine offensivere Variante aufs Feld. Doch auch diese Maßnahme verpuffte bis zur Pause. Während Hoffenheim gut stand und mit den schnellen Spitzen bei Kontern immer wieder für Gefahr sorgte, reichte es für den VfL nur zu einer Kopfballchance durch Lakic, die Starke entschärfen konnte (42.).

Zu Beginn des zweiten Durchgangs brachte Felix Magath mit Jönsson für Koo eine weitere Offensivkraft. Dies führte dazu, dass die Gäste im Spiel nach vorne stärker wurden, den Hoffenheimern aber viel Raum für Konter boten.

Die erste echte Chance des zweiten Durchgangs hatten aber die Gäste. Mandzukic hatte nach einem Doppelpass mit Lakic an der Strafraumgrenze abgezogen, doch Starke war auf dem Posten (55.).

Danach hatten die Gastgeber allerdings mehrfach die Möglichkeit, für die Vorentscheidung zu sorgen. Die TSG hatte viel Raum zum Kontern, doch vor dem Tor versagten den Stürmern die Nerven. Die größte Möglichkeit hatte Sigurdsson in der 58. Minute. Roberto Firmino hatte ihn mit einem Querpass in der Nähe des Elfmeterpunkts angespielt, doch der Isländer schoss Torwart Hitz an. Auch Babel vergab noch zwei gute Chancen gegen Hitz im Kasten der Wolfsburger in der 61. und 65. Minute.

Wenige Sekunden später witterten die "Wölfe" Morgenluft. Träsch hatte einen Freistoß auf den Kopf von Mandzukic serviert. Den Kopfball des Kroaten konnte Starke noch parieren, doch gegen den Nachschuss von Dejagah war der Keeper machtlos (67.).

Daraufhin warf die Magath-Elf noch einmal alles nach vorne, entblößte dabei die Abwehr bei den Hoffenheimer Kontern aber total. Alleine die Abschlußschwäche der Hausherren hielt die Gäste in der Partie. Hitz reagierte in der 78. Minute glänzend gegen Roberto Firmino, und Babel schoss in der 80. Minute den Vogel ab, als er freistehend eine Mlapa-Flanke aus vier Metern über das leere Tor beförderte.

Im Fortgang dieser Szene wollte Torwart Hitz das Spiel schnell machen und sofort den Abschlag ausführen. Schiedsrichter Fritz pfiff ihn zurück und Hitz ließ sich zu einer Schiedsrichterbeleidigung hinreißen. Mit der Roten Karte musste der Torwart in die Kabine. Da Magath schon drei Mal gewechselt hatte übernahm Hasebe den Platz zwischen den Pfosten (81.).

Gegen die dezimierten Wolfsburger suchten die Stanislawski-Schützlinge die endgültige Entscheidung und wurden in der 85. Minute auch belohnt. Musona drückte ein Beck-Zuspiel gegen Josues Brust. Daraus wurde eine unfreiwillige Steilvorlage für Roberto Firmino, der alleine auf den bedauernswerten Hasebe zusteuerte. Der Brasilianer bewies mit einem lockeren Schuss ins rechte untere Eck, das Hasebe kein echter Torwart ist, und stellte den Sieg für die TSG sicher.

In den Schlussminuten hatte das Heimteam keine Probleme, gegen die nun resignierenden Gäste den Sieg nach Hause zu bringen.

Am 7. Spieltag tritt Hoffenheim sonntags (15.30 Uhr) in Köln an, Wolfsburg empfängt bereits am Samstag (15.30 Uhr) den 1. FC Kaiserslautern.

17.09.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1899 Hoffenheim
Aufstellung:
Starke (3) - 
Beck (5)        
Vorsah (3)    
Compper (3,5) , 
Braafheid (3,5) - 
Rudy (3) , 
D. Kaiser (3,5) - 
Obasi (3)    
Roberto Firmino (1,5)                
Babel (2,5)    
G. Sigurdsson (4)    

Einwechslungen:
59. Mlapa (3) für Obasi
63. Musona für G. Sigurdsson
86. Williams für Roberto Firmino

Trainer:
Stanislawski
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Hitz (6)    
Hasebe (4,5) , 
Russ (3) , 
Kyrgiakos (4) , 
M. Schäfer (3,5) - 
Träsch (5)    
Josué (4)    
Polak (4,5)    
Mandzukic (3,5)    
Koo (5)    
Lakic (5)

Einwechslungen:
33. Dejagah (3)     für Polak
46. Jönsson (4,5) für Koo
68. Ochs für Mandzukic

Trainer:
Magath

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Babel (20., Rechtsschuss, Braafheid)
2:0
Roberto Firmino (23., Linksschuss, G. Sigurdsson)
2:1
Dejagah (67., Rechtsschuss, Mandzukic)
3:1
Roberto Firmino (85., Rechtsschuss, Musona)
Rote Karten
Hoffenheim:
-
Wolfsburg:
Hitz
(81., Schiedsrichterbeleidigung)

Gelbe Karten
Hoffenheim:
Roberto Firmino
(1. Gelbe Karte)
,
Beck
(2.)
,
Vorsah
(1.)
Wolfsburg:
Josué
(1. Gelbe Karte)

Besondere Vorkommnisse
Feldspieler Hasebe musste nach Hitz' Platzverweis ins Tor, da Wolfsburg bereits dreimal gewechselt hatte (82.).

Spielinfo

Anstoß:
17.09.2011 15:30 Uhr
Stadion:
Wirsol Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
Zuschauer:
26850
Spielnote:  3,5
zunächst viel Leerlauf, die Tore waren die Highlights. Erst als Wolfsburg aktiver wurde, kam mehr Leben in die Partie.
Chancenverhältnis:
8:3
Eckenverhältnis:
4:6
Schiedsrichter:
Marco Fritz (Korb)   Note 3
hätte Beck für sein Foul an Dejagah Gelb-Rot zeigen müssen (75.), ansonsten gute Bewertung bei Zweikämpfen. Wenn Hitz etwas Beleidigendes gesagt haben sollte, war auch die Rote Karte berechtigt.
Spieler des Spiels:
Roberto Firmino
Einmal künstlerisch wertvoll, einmal schnörkellos bei den beiden Toren ? aber öfter eine Hacke zu viel im Spiel des Brasilianers.
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