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1. FC Nürnberg

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Werder Bremen

 
1. FC Nürnberg

1:1 (0:1)

Werder Bremen
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1. FC Nürnberg
Werder Bremen
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.







Ekici trifft gegen den Ex-Klub

Bremen rettet Punktgewinn nach Wiese-Rot

Der 1. FC Nürnberg und Werder Bremen trennten sich 1:1. Für beide Teams war dies das erste Remis in der Saison 2011/12. Wiese sah früh Rot nach Notbremse gegen Eigler. Dennoch ging Bremen durch Ekici in Führung, ehe die anrennenden Franken durch Wollscheid in der zweiten Hälfte aber nur noch zum Ausgleich kamen.

Mehmet Ekici
Freut sich an alter Wirkungsstätte eher still über sein 1:0 für Bremen: Mehmet Ekici.
© Getty ImagesZoomansicht

Nürnbergs Trainer Dieter Hecking vertraute nach dem 2:1-Sieg in Köln mit einer Ausnahme auf die gleiche Anfangself. Pekhart (Gelb-Rot-Sperre) musste durch Eigler ersetzt werden.

Auch sein Gegenüber Thomas Schaaf musste im Vergleich zum 2:0-Erfolg gegen den Hamburger SV eine Änderung vornehmen. Marin (Probleme im Leistenbereich) konnte nicht mitwirken, Ekici stand zum zweiten Mal nach dem 0:1 gegen Leverkusen am 2. Spieltag in der Startformation.

Nürnberg war von Beginn an bemüht, die Kontrolle über das Spiel zu bekommen. Werder startete passiv und hatte Pech, dass Sokratis schon in der 6. Minute mit Leistenproblemen ausgewechselt werden musste. Ignjovski wechselte auf die Rechtsverteidigerposition, Schmitz übernahm die linke Seite. Nach einer knappen Viertelstunde nahm der Druck der Franken zu. Feulner verzog mit der ersten Gelegenheit aber aus spitzem Winkel (13.).

Nur etwa eine Minute später parierte Wiese stark gegen einen maßgenau Richtung rechtes Toreck gezirkelten Freistoß von Mendler (14.). Wenig später rückte Wiese jedoch negativ in den Mittelpunkt. Der Keeper verlor den Ball unnötig weit vor dem eigenen Tor gegen Eigler und hielt diesen dann fest. Schiedsrichter Dr. Jochen Drees blieb keine andere Möglichkeit als den Werder-Torhüter des Feldes zu verweisen (17.). Unglücklich allerdings für den FCN, dass Drees bei Wieses Foul nicht Vorteil laufen ließ, da Mendler den Ball unmittelbar nach der Aktion auf direktem Weg ins Tor beförderte.

Doch statt noch mehr spielerischem Übergewicht für die Nürnberger, erwachten plötzlich die Bremer. Klose entschärfte einen Steilpass auf Hunt am Strafraumrand gerade noch (22.). Zwei Minuten später gelang dem Ex-Nürnberger Ekici nach perfektem Zuspiel von Pizarro mit ersten Bremer Chance sogar die Führung (24.).

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Gegen die in der Folge tief in der eigenen Spielhäfte postierten Norddeutschen tat sich der FCN im Spielaufbau extrem schwer. Hinzu kam, dass der Rasen bis zum Halbzeitpiff aufgrund eines heftigen Regen- und Hagelschauers in Nürnberg immer schwieriger bespielbar war. Ein Freistoß von Feulner aus halblinker Position, den der Franke aber ein paar Meter über das Gehäuse des nach der Roten Karte für Arnautovic gekommenen Mielitz setzte, blieb bis zur Pause die einzige nennenswerte Tormöglichkeit.

Wollscheid trifft per Kopf

Referee Dr. Drees verlängerte die Halbzeitpause wegen des Platzzustandes zweimal um zehn Minuten, so dass es erst um 16.50 Uhr weiterging. Nürnberg kam hellwach aus der Kabine. Doch wie bereits in der Anfangsphase der Partie erzeugte der Club zwar viel Druck, doch der letzte Pass vor dem Tor geriet zumeist zu ungenau oder wurde von der aufmerksamen Bremer Hintermannschaft rechtzeitig unterbunden.

Stattdessen hatte der SVW durch Fritz in der Anfangsphase auf der anderen Seite eine gute Gelegenheit, doch der Bremer Kapitän verzog in halblinker Position vor Stephan um ein paar Meter (50.). Der Club fiel dagegen vor allem Standardsituationen, wo die numerische Überlegenheit eigentlich weniger ins Gewicht fällt, positiv auf. Kein Zufall, dass auch der Ausgleich auf diese Weise zustande kam. Wollscheid köpfte in der 62. Minute nach einem Eckball von der linken Seite unbedrängt ein.

Kurz darauf zog der eingewechelte Mak über die linke Seite nach innen und bediente in der Mitte Eigler, dessen Direktabnahme jedoch zur Rückgabe geriet (64.). Zwar drückten die Nürnberger gegen die insbesondere nach der Hereinnahme von Naldo für Ekici (65.) nur noch in der Defensive stehenden Bremer bis zum Schlusspfiff kontinuierlich. Doch mangelte es bei den Franken an Präzision im Passspiel vor dem Bremer Tor, so dass der SVW schließlich erfolgreich den einen Punkt verteidigte.

Am 7. Spieltag spielt Nürnberg samstags (15.30 Uhr) in Mönchengladbach, Bremen empfängt am Sonntag (17.30 Uhr) Hertha BSC.

17.09.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Stephan (4) - 
Chandler (4) , 
Wollscheid (2,5)    
Klose (3) , 
Pinola (4)    
Feulner (3,5) , 
Simons (2)    
Hegeler (4) , 
Mendler (4)    
Esswein (4)    
Eigler (4)    

Einwechslungen:
46. Bunjaku (4) für Pinola
60. Mak (3,5) für Mendler
78. Wießmeier für Esswein

Trainer:
Hecking
Werder Bremen
Aufstellung:
Wiese (6)    
Sokratis    
Prödl (2,5) , 
Wolf (3) , 
Ignjovski (3,5)    
Bargfrede (4) - 
Fritz (3,5)    
Hunt (4) - 
Ekici (3)        
Arnautovic    

Einwechslungen:
6. Schmitz (4) für Sokratis
18. Mielitz (3) für Arnautovic
65. Naldo für Ekici

Reservebank:
Trinks
,
Wesley
,
Rosenberg
,
Thy

Trainer:
Schaaf

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Ekici (24., Rechtsschuss, Pizarro)
1:1
Wollscheid (62., Kopfball, Feulner)
Rote Karten
Nürnberg:
-
Bremen:
Wiese
(17., Notbremse, Eigler)

Gelbe Karten
Nürnberg:
Eigler
(1. Gelbe Karte)
Bremen:
Ignjovski
(1. Gelbe Karte)

Besondere Vorkommnisse
Die zweite Halbzeit begann wegen eines schweren Unwetters mit 20-minütiger Verspätung.

Spielinfo

Anstoß:
17.09.2011 15:30 Uhr
Stadion:
Easy-Credit-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:
43121
Spielnote:  2
auch wenn die spielerischen Finessen fehlten, die intensive und bis zum Schluss packende Partie besaß einen hohen Unterhaltungswert.
Chancenverhältnis:
4:2
Eckenverhältnis:
13:0
Schiedsrichter:
Dr. Jochen Drees (Münster-Sarmsheim)   Note 4,5
hatte die Partie zwar im Griff, aber mitunter Mühe beim Bewerten von Zweikämpfen. Gravierender war jedoch, dass er nach Wieses Foul an Eigler den Nürnberger Angriff sofort abpfiff und so Mendlers reguläres Tor nicht zählte.
Spieler des Spiels:
Timmy Simons
Ob auf der Sechs oder dann im Zentrum der Dreier-Abwehr ? der zweikampfund laufstarke Belgier war stets Herr der Lage.
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