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VfL Wolfsburg

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Werder Bremen

 
VfL Wolfsburg

3:1 (1:1)

Werder Bremen
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VfL Wolfsburg
Werder Bremen
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.












Dejagah scheidet angeschlagen aus

Dank Helmes - Wolfsburg träumt weiter von Europa

Durch den Erfolg gegen Bremen und der gleichzeitigen Niederlage Hannovers in Leverkusen darf der VfL Wolfsburg weiter von der Europa League träumen. Nach ausgeglichener erster Hälfte sorgte Helmes mit einem Doppelpack für die Entscheidung zugunsten der Niedersachsen. Obwohl Werder bereits zum achten Mal in Folge ohne Sieg blieb, haben auch die Hanseaten noch theoretische Chancen auf Platz sieben.

Markus Rosenberg (u.)
Der Ausgleich: Markus Rosenberg trifft per Kopf.
© Getty ImagesZoomansicht

Felix Magath baute seine Startelf nach dem 0:0 in Mainz auf zwei Positionen um. Für Hasebe und Jiracek spielten Josué und der nach einer Bauchmuskelverletzung wiedergenesene Helmes.

Auch Thomas Schaaf wechselte auf Seiten von Werder Bremen im Vergleich zum 1:2 gegen Bayern München zweimal. Sokratis und Fritz waren nach abgesessenenen Gelb-Sperren wieder einsatzberechtigt und ersetzten Affolter und Trinks.

Nach dem Anstoß der Bremer dauerte es keine zehn Sekunden bis zur ersten Großchance der Partie, die allerdings die Wolfsburger für sich verbuchen konnten: Schmitz' katastrophaler Rückpass fand statt eines Mitspielers Mandzukic, der frei vor Wiese auftauchte, aber am Keeper scheiterte. Auch beim Nachschuss von Helmes aus der Drehung war der Werder-Schlussmann auf dem Posten. Doch auch die Hanseaten begannen stürmisch. Benaglio rettete gegen einen Schuss des halblinks frei im Strafraum aufgetauchten Pizarro (6.).

Wenig später war es Rosenberg, der halbrechts frei zum Abschluss kam, jedoch aus spitz gewordenem Winkel ebenfalls am Schweizer Torhüter scheiterte (10.). Und Werder blieb am Drücker. Hunts Schuss aus etwa 22 Metern strich nur knapp rechts am Tor vorbei (14.). Danach ließ das Niveau der Partie ein wenig nach, beide Teams agierten im Spielaufbau nervös und unpräzise. In der 23. Minute musste Felix Magath wechseln: Dejagah verließ angeschlagen das Feld, Salihamidzic kam in die Partie.

Nach gut einer halben Stunde nahm die Begegnung wieder Fahrt auf. Rosenberg zielte aus halblinker Position rechts am Tor der Wolfsburger vorbei (32.). Auf der Gegenseite konnte sich Mandzukic nach gelungener Kombination des VfL beim Abschluss am Fünfmeterraum nicht entscheidend gegen Schmitz durchsetzen, so dass Wiese keine Mühe hatte, zu halten (37.). Doch kurz darauf war der Keeper machtlos. Helmes, der den Ball zuvor in nicht geahndeter Abseitsposition angenommen hatte, legte zurück zu Salihamidzic, der aus 20 Metern wuchtig ins linke Toreck einschoss (40.).

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Doch noch vor der Halbzeit kam Werder zum nicht unverdienten Ausgleich. Trybull köpfte nach einer Freistoß-Flanke von links im Fünfmeteraum nach rechts zum völlig freistehenden Rosenberg, der den Ball per Kopf aus kurzer Distanz ins rechte Toreck einnickte (45.+1).

Helmes' Torgala

Nach einigen Minuten Leerlauf zu Beginn der zweiten Hälfte waren es die Wolfsburger, die die Initiative ergriffen. Naldo verhinderte mit Glück und Geschick das 2:1 für den VfL, als der Brasilianer einen Querpass von Salihamidzic zu Helmes gerade noch unterbinden konnte (53.). Nach und nach kämpften sich die Bremer zurück ins Spiel. Thomas Schaaf bewies Mut zum Risiko und brachte mit Füllkrug für Stevanovic einen weiteren Angreifer (65.).

Doch der Schuss ging nach hinten los. Nachdem Benaglio mit einem Freistoß von Naldo keine Mühe hatte, leitete der Schweizer den Konter ein. Vieirinha schickte von der Mittelinie Helmes steil, der Wiese vom Strafraumrand keine Chance ließ (66.). Nur wenig später bot sich Rosenberg die große Gelegenheit erneut auszugleichen, doch der Schwede brachte den Ball nicht am aus dem Tor geeilten Benaglio vorbei (69.).

Patrick Helmes
Torjäger im Dienst: Patrick Helmes erzielt das 3:1.
© Getty Images

Ein Kopfball von Madlung in die Arme von Wiese eröffnete eine spannende Schlussphase (77.). In der 82. Minute hatten die Niedersachsen Glück, dass nach Russ' Halten gegen Rosenberg im Strafraum die Pfeife von Dr. Felix Brych stumm blieb. Im direkten Gegenzug rettete Wiese stark gegen Helmes (83.). Ein fein vorgetragener Konter brachte die Entscheidung zugunsten der Magath-Elf. Mandzukic bediente rechts Helmes, der links an Wiese vorbei im Strafraum seinen zweiten Treffer der Partie markierte (88.). Kurz vor Schluss verhinderte Wiese gegen Mandzukic das 4:1 für Wolfsburg (90.+3).

Wolfsburg spielt im Saisonfinale am Samstag beim VfB Stuttgart, Werder empfängt zeitgleich Schalke.

28.04.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Benaglio (1,5)    
Rodriguez (4) , 
Russ (4) , 
Madlung (3,5) , 
M. Schäfer (3,5) - 
Josué (4)    
Polak (4)    
Dejagah    
Vieirinha (3,5) - 
Helmes (1,5)        

Einwechslungen:
23. Salihamidzic (2)             für Dejagah
57. Träsch (4) für Polak
90. + 1 Knoche für Salihamidzic

Trainer:
Magath
Werder Bremen
Aufstellung:
Wiese (2) - 
A. Stevanovic (5)        
Sokratis (2,5)    
Naldo (5) , 
Schmitz (4,5) - 
Trybull (3)    
Fritz (3,5)    
Junuzovic (4)    
Hunt (4) - 
Pizarro (6) , 
Rosenberg (3)        

Einwechslungen:
65. Füllkrug für A. Stevanovic
74. Trinks für Junuzovic
78. Prödl für Trybull

Trainer:
Schaaf

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Salihamidzic (40., Rechtsschuss, Helmes)
1:1
Rosenberg (45. + 1, Kopfball, Trybull)
2:1
Helmes (66., Rechtsschuss, Vieirinha)
3:1
Helmes (89., Rechtsschuss, Mandzukic)
Gelbe Karten
Wolfsburg:
Salihamidzic
(3. Gelbe Karte)
,
Josué
(7.)
Bremen:
A. Stevanovic
(1. Gelbe Karte)
,
Sokratis
(11.)
,
Rosenberg
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
28.04.2012 15:30 Uhr
Stadion:
Volkswagen-Arena, Wolfsburg
Zuschauer:
30000 (ausverkauft)
Spielnote:  4
nach schwungvoller Anfangsphase verflachte die Partie zunehmend, die Fehler häuften sich.
Chancenverhältnis:
9:5
Eckenverhältnis:
6:5
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 5
mit diversen Fehlern, benachteiligte Werder spielentscheidend. Helmes stand vor dem 1:0 im Abseits, Russ' Einsteigen gegen Rosenberg war elfmeterwürdig (82.).
Spieler des Spiels:
Patrick Helmes
Demonstrierte erneut seine EM-Form. Erst eine Vorlage, dann eiskalt im Abschluss.
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