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SC Freiburg

SC Freiburg

2
:
0

Halbzeitstand
2:0
1. FC Kaiserslautern

1. FC Kaiserslautern


SC FREIBURG
1. FC KAISERSLAUTERN
15.
30.
45.



60.
75.
90.





"Balakov-Effekt" verpufft nach 14 Minuten

Freiburg weiter im Aufwind

Mit den Punkten Nummer 500-502 in seiner Bundesliga-Geschichte schwimmt der SC Freiburg mit dem Sieg über den 1. FC Kaiserslautern weiterhin auf einer Erfolgswelle. Aus den letzten vier Spielen holten die Breisgauer damit zehn Punkte und setzen sich vom Tabellenschlusslicht weiter ab. Bei den Pfälzern verpuffte der Effekt des Trainerwechsels auf Grund individueller Fehler bereits nach einer Viertelstunde.

Lauterns Anfangsphase machte Krassimir Balakov wenig Freude.
Lauterns Anfangsphase machte Krassimir Balakov wenig Freude.
© picture-allianceZoomansicht

Freiburgs Trainer Christian Streich nahm nach dem 3:1 in Hamburg zwei Änderungen in seiner Startelf vor: Für Flum (Muskelfaserriss) begann Schuster, und Guedé kam für Rosenthal (Zerrung im Oberschenkel) ins Team. Bei Kaiserslautern übernahm in der vergangenen Woche ein neuer Trainer das Kommando für Marco Kurz. Krassimir Balakov hatte nach dem 1:4 gegen Schalke in der Vorwoche vier neue Gesichter in seiner Anfangsaufstellung: In der Abwehr kamen Yahia und Bugera für Abel und Jessen zum Einsatz. In der Offensive vertraute der Coach auf Derstroff und Fortounis anstatt Shechter (Bank) und Wagner (Achillessehnenprobleme).

Während der SC Freiburg druckvoll in die Partie startete, zum Lauterer Tor aber nicht durchkam, wollten die Gäste erst einmal Ruhe in die eigenen Reihen bringen und das angeknackste Selbstvertrauen zurückgewinnen.

Dieses Unterfangen der Lauterer ging aber schnell und gründlich schief. Rodnei wollte einen harmlosen Rückpass nach vorne schlagen, beförderte den Ball aber an den Kopf des vor ihm auftauchenden Freis. Vom Kopf des Freiburger Stürmers prallte der Ball ideal in den Lauf von Guedé, der nicht lange fackelte und unbedrängt von der Strafraumgrenze einschoss (8.).

Damit war es um das Nervenkostüm der Gäste auch schon geschehen. Der SC Freiburg übernahm die Spielkontrolle, ließ Ball und Gegner laufen und brachte die Gäste immer wieder in Bedrängnis. Fast zwangsläufig erhöhten die Hausherren schnell auf 2:0. Schuster brachte eine Ecke vor das Tor. Dort segelte Sippel klassisch unter dem Ball hindurch. Am zweiten Pfosten träumte Rodnei und ließ Makiadi frei köpfen. Der nahm die Einladung dankend an und erhöhte auf 2:0 (14.).

In der Folgezeit war der 1. FC Kaiserslautern völlig von der Rolle. Freiburg gewann fast jeden Zweikampf, und die Pfälzer jagten wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen Ball und Gegner hinterher. Nach einer erneuten Tiefschlafeinlage von Rodnei hatte Guedé in der 23. Minute sogar die Chance zum dritten Treffer, beförderte den Ball aber über das Tor.

Die Hausherren nahmen in der Folgezeit das Tempo aus dem Spiel, standen sicher in der Abwehr und lauerten auf Konter. Dadurch kamen die Gäste besser ins Spiel und hatten mehr Ballbesitz.

Große Möglichkeiten für die Lauterer wollten sich trotzdem nicht einstellen. Dies lag zum einen daran, dass der Freiburger Abwehrverband solide stand und nicht viel zuließ. Andererseits waren aber auch die fußballerischen und taktischen Mittel der Gäste zu begrenzt, um die Breisgauer in größere Verlegenheit zu stürzen. Einzig ein Schussversuch von Derstroff sorgte im ersten Durchgang für Gefahr. Diesen konnte Baumann im Freiburger Tor in der 36. Minute aber mit einer Glanzparade entschärfen.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs versuchten es die Pfälzer noch einmal mit dem Mute der Verzweiflung. Das Spiel der Balakov-Elf war allerdings umständlich und uninspiriert. Außerdem wirkten die Akteure oft mutlos und schoben die Verantwortung für den Abschluß lieber an einen Mannschaftskollegen weiter.

Nichtsdestotrotz kam der 1. FC Kaiserslautern in dieser Phase zu einer guten Möglichkeit, als Derstroff Ginter überlaufen konnte, mit seinem Abschluss jedoch an Baumann scheiterte (49.).

Damit hatten die Pfälzer ihr offensives Pulver aber zunächst wieder verschossen und ergingen sich in umständlichem Aufbauspiel, das keine weiteren Chancen herauf beschor. In der Abwehr hatten die Pfälzer dagegen noch Glück, als Caligiuri in der 55. Minute von links kommend für Freis auflegte. Der beförderte, von Rodnei bedrängt, das Sportgerät über das Tor von Sippel.

Den Freiburgern gelang es mit ihren Angriffen nicht, in dieser Phase mit dem dritten Tor das Spiel endgültig zu beruhigen. Sippel und seine Vorderleute konnten ihren Kasten in dieser Phase sauber halten. Bei einem Versuch des eingewechselten Reisinger musste in der 76. Minute allerdings der Pfosten helfen.

Was den Lauterer Spielern nicht abzusprechen war, war der Wille zum Einsatz und Kampf. Immer wieder versuchten es die Spieler von Krassimir Balakov, das Tor von Baumann in Gefahr zu bringen, doch immer stand entweder ein Freiburger oder sie sich selbst im Weg. Trotz allem Engagement kamen die Pfälzer gerade einmal auf drei Torschüsse im ganzen Spiel. Am Ende war dies deutlich zu wenig.

Der SC Freiburg reist am kommenden Samstag (15:30 Uhr) nach Leverkusen. Lautern empfängt, zeitgleich, den HSV.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Baumann (2,5) - 
Mujdza (4) , 
Diagne (3)        
Ginter (3,5) , 
Sorg (4) - 
Makiadi (3)        
Schuster (3) - 
Schmid (4) , 
D. Caligiuri (4)    
Guedé (2,5)        
Freis (3,5)    

Einwechslungen:
46. Krmas (3,5) für Diagne
60. Jendrisek (4) für D. Caligiuri
72. Reisinger für Guedé

Trainer:
Streich
1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Sippel (5) - 
Dick (3,5) , 
Yahia (4) , 
Rodnei (5) , 
Bugera (4) - 
Borysiuk (4)    
De Wit (4,5)    
Tiffert (4,5)    
Sahan (5) , 
Fortounis (4,5)    

Einwechslungen:
72. Swierczok für De Wit
77. Shechter für Fortounis

Trainer:
Balakov

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Guedé (8., Linksschuss, Freis)
2:0
Makiadi (14., Kopfball, Schuster)
Gelbe Karten
Freiburg:
Diagne
(2. Gelbe Karte)
,
Freis
(2.)
K'lautern:
Borysiuk
(1. Gelbe Karte)

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Spielinfo

Anstoß:
24.03.2012 15:30 Uhr
Stadion:
Mage-Solar-Stadion, Freiburg
Zuschauer:
24000 (ausverkauft)
Spielnote:  4
spannungsgeladener Auftakt, danach viel Leerlauf.
Chancenverhältnis:
5:3
Eckenverhältnis:
4:2
Schiedsrichter:
Florian Meyer (Burgdorf)   Note 3
richtig war, nach Yahias Handspiel direkt vor der Strafraumlinie (66.) auf Freistoß zu entscheiden sowie bei der Chance von Derstroff (36.) nicht auf Abseits zu erkennen. Beim 2:0 hätte allerdings abgepfiffen werden müssen, weil Freis Sippel am Arm hielt, außerdem falsche Freistoßentscheidung beim Zweikampf von Makiadi und De Wit (28.).
Spieler des Spiels:
Karim Guedé
Lauerte als Aushilfs-Halbstürmer auf seine Chance und vollstreckte eiskalt.

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