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TSG Hoffenheim

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VfB Stuttgart

 
TSG Hoffenheim

1:2 (0:2)

VfB Stuttgart
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TSG Hoffenheim
VfB Stuttgart
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.










1899 bleibt gegen den VfB sieglos - Stuttgart baut Serie aus

Ibisevic dreht gegen seinen Ex-Klub auf

Die TSG Hoffenheim kann gegen den VfB Stuttgart weiterhin nicht gewinnen. Zum Auftakt des 26. Spieltags unterlagen die Kraichgauer dem VfB mit 1:2 und blieben damit auch im achten Anlauf gegen die Schwaben sieglos. Die Stuttgarter scheinen hingegen so richtig in Fahrt zu kommen, immerhin fuhren sie zehn Punkte aus den letzten vier Spielen ein.

Ibisevic (re.) feiert ausgelassen sein 1:0, Harnik und Schieber kommen hinzu
Jubelsprung: Ibisevic (re.) feiert ausgelassen sein 1:0, Harnik und Schieber kommen hinzu.
© Getty ImagesZoomansicht

Hoffenheims Trainer Markus Babbel brachte nach der 1:7-Klatsche in München drei Neue: Beck (nach Gelb-Sperre) sowie der wiedergenesene Johnson und Mlapa verdrängten Braafheid, Vorsah und Weis auf die Bank.

VfB-Coach Bruno Labbadia indes musste im Vergleich zum 0:0 gegen Kaiserslautern personelle Änderungen vornehmen. Für Tasci (Reizung des Hüftbeugers) und Okazaki (Innenbandanriss im rechten Knie) spielten Maza und Schieber.

Zu Beginn tasteten sich beide Teams noch ab und waren sichtlich um Struktur bemüht. Den ersten Warnschuss gab Stuttgarts Kuzmanovic nach fünf Minuten ab, der Serbe zwang Starke mit einem fulminanten Distanzversuch zu einer ersten Parade. Kurz darauf musste der 1899-Keeper dann doch hinter sich greifen: Boulahrouz leitete den Ball gekonnt direkt in den Lauf von Ibisevic, der nur noch Starke vor sich hatte und diesem keine Chance ließ (8.). Der Bosnier jubelte danach ausgelassen über seinen Treffer gegen den Ex-Klub, was dem Großteil der TSG-Fans nicht gefiel.

Ibisevic konnte das egal sein, gelang dem VfB doch durch ihn der Traumstart. In der Folge zogen sich die Schwaben ein Stück weit zurück, waren dabei aber um Ballbesitz und Tempoverschleppung bemüht. Nach 20 Minuten tauchten die Stuttgarter dann erneut gefährlich vor Starke auf, diesmal scheiterte Boulahrouz mit einem wuchtigen Kopfball am 30-jährigen Schlussmann.

Danach wachten die Kraichgauer jedoch auf und entschieden, fortan am Spielgeschehen teilhaben zu wollen. Der Druck der Gastgeber wurde zunehmend größer, allerdings waren die Hoffenheimer dabei nicht wirklich zwingend. Lediglich nach einer Ecke, als Babel vom rechten Fünfereck unbedrängt rechts vorbeischoss (23.), musste Ulreich auf der Hut sein.

Ansonsten entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell zweier durchaus engagierter Mannschaften, denen es aber am letzten Quäntchen Präzision beim finalen Pass fehlte. Klare Torchancen waren folglich nicht zu sehen, allerdings glänzten die Gäste in Sinsheim durch enorme Effizienz: Kurz vor dem Pausenpfiff flankte Boulahrouz erneut zu Ibisevic - 2:0 (43.). Diesmal fiel der Jubel des Bosniers aber ein wenig verhaltener aus.

Hoffenheimer kommen giftiger aus der Kabine und blasen zur Aufholjagd

Stuttgarts Boulahrouz gegen Roberto Firmino
Nicht zu halten: Stuttgarts Boulahrouz gegen Roberto Firmino.
© Getty Images

Die Hoffenheimer, nun mit Salihovic für Rudy, kamen giftiger aus der Kabine und erhöhten nochmals den Druck. Stuttgart hatte zwar über Kuzmanovic, der nach einer Ecke freistehend aus 16 Metern verzog (49.), die erste nennenswerte Möglichkeit in Durchgang zwei, allerdings bestimmten fortan die Gastgeber das Geschehen auf dem Feld. 1899 trug seine Angriffe nun schneller nach vorne und sorgte dadurch für deutlich mehr Betrieb in der schwäbischen Defensive. Ulreich rettete gegen Mlapa (56.), der danach gleich zweimal in aussichtsreicher Position verzog (58., 59.).

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Die Stuttgarter waren mittlerweile hinten gefordert, sorgten aber auch immer mal wieder für Entlastung. Schieber hätte nach einer Stunde alles klar machen können, kam aber nach tollem Solo an Starke nicht vorbei. So blieb die Hoffnung der Kraichgauer weiter am Leben - allerdings vergab Roberto Firmino die nächste gute Gelegenheit (68.). So musste eben ein Foulelfmeter (Maza an Johnson) für den verdienten Anschlusstreffer durch Salihovic herhalten (74.).

Mit seinem verwandelten Elfmeter läutete der Bosnier eine spannende Schlussphase ein, in der die Hoffenheimer nun mit aller Macht auf den Ausgleich drängten. Für die Schwaben wurde die Begegnung jetzt zu einer echten Abwehrschlacht. Weil aber Niedermeier in letzter Sekunde mit dem langen Bein gegen den zuvor eingewechselten Schipplock klärte (79.) und Ulreich seinen Fehler bei Vukcevics Fernschuss gegen Salihovic (83.) wieder ausbügelte, nahm der VfB die drei Punkte schlussendlich doch mit.

Die Hoffenheimer müssen am kommenden Spieltag samstags die schwere Reise nach Mönchengladbach zur Borussia antreten, tags darauf empfängt Stuttgart den 1. FC Nürnberg - allerdings ohne Ibisevic, der sich in der Schlussphase gegen die TSG noch seine fünfte Gelbe Karte eingehandelt hat.

16.03.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Starke (2) - 
Beck (4)        
Vestergaard (5) , 
Compper (5) , 
F. Johnson (4,5) - 
Williams (3,5) , 
Rudy (3)    
Vukcevic (5) , 
Babel (4) , 
Roberto Firmino (5)    
Mlapa (4)

Einwechslungen:
46. Salihovic (2,5)     für Rudy
73. Schipplock für Roberto Firmino

Trainer:
Babbel
VfB Stuttgart
Aufstellung:
Ulreich (3) - 
Boulahrouz (2) , 
Maza (4,5) , 
Niedermeier (2,5)    
G. Sakai (3,5) - 
Kvist (3) , 
Kuzmanovic (3)        
Harnik (4)    
Hajnal (4)    
Schieber (3,5) - 
Ibisevic (1,5)            

Einwechslungen:
67. Gentner für Hajnal
67. Cacau für Harnik
83. Gebhart für Kuzmanovic

Trainer:
Labbadia

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Ibisevic (8., Linksschuss, Boulahrouz)
0:2
Ibisevic (43., Kopfball, Boulahrouz)
1:2
Salihovic (74., Foulelfmeter, Linksschuss, F. Johnson)
Gelbe Karten
Hoffenheim:
Beck
(11. Gelbe Karte)
Stuttgart:
Kuzmanovic
(3. Gelbe Karte)
,
Ibisevic
(5., gesperrt)

Spielinfo

Anstoß:
16.03.2012 20:30 Uhr
Stadion:
Wirsol Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
Zuschauer:
30150 (ausverkauft)
Spielnote:  4
spielerische Höhepunkte blieben rar, viele bieder vorgetragene Angriffe auf beiden Seiten.
Chancenverhältnis:
5:7
Eckenverhältnis:
3:6
Schiedsrichter:
Günter Perl (Pullach)   Note 2
lag richtig mit der Elfmeterentscheidung und mit den Gelben Karten, sichere Spielleitung, allerdings wurde Mlapa wegen vermeintlichen Abseits' zu Unrecht aus aussichtsreicher Position zurückgepfiffen (71.).
Spieler des Spiels:
Vedad Ibisevic
Eiskalt und couragiert: Der Ex-Hoffenheimer traf doppelt, war der entscheidende Spieler für den VfB-Sieg.
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