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1. FC Kaiserslautern

1. FC Kaiserslautern

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:
0

Halbzeitstand
0:0
VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg


1. FC KAISERSLAUTERN
VFL WOLFSBURG
15.
30.
45.
60.
75.
90.









Fehlpass-Festival auf dem Betzenberg

Die schwarzen Serien halten

Für beide Mannschaften brachte das Spiel nicht das Ende ihrer Negativserien. Der 1. FC Kaiserslautern ist nach diesem torlosen Remis bereits 14 Spiele ohne Sieg. Auf der Gegenseite schaffte es auch der VfL Wolfsburg nicht, sein Betzenberg-Trauma zu beenden. Auch das elfte Spiel in Kaiserslautern gewannen die "Wölfe" nicht.

"Da schlägst du die Hände über dem Kopf zusammen" - Lauterns Trainer Marco Kurz.
"Da schlägst du die Hände über dem Kopf zusammen" - Lauterns Trainer Marco Kurz.
© picture-allianceZoomansicht

Beide Trainer mussten auf Grund von Verletzungspech ihre Startformationen ändern. FCK-Coach Marco Kurz ersetzte nach dem 0:4 in Mainz Torhüter Trapp (muskuläre Probleme im Oberschenkel) und Stürmer Kouemaha (Achillessehnenriss) durch Sippel und Sukuta-Pasu. Felix Magath brachte nach der 1:2 Niederlage gegen Hoffenheim Chris für Jiracek (Faserriss im Bauchmuskel) und Mandzukic für Sissoko in seiner Startelf.

Kaiserslautern versuchte sich von Anpfiff an in die Partie zu kämpfen, brachte sich durch Ungenauigkeiten im Aufbauspiel bereits im Ansatz um größere Möglichkeiten. Die "Wölfe" ihrerseits standen dem Lauterer Fehlpass-Festival kaum nach. Magaths Elf wirkte verunsichert und brachte den Ball zu selten zum eigenen Spieler. Ein Schuss aus gut 35 Metern von Chris blieb für lange Zeit die einzige Szene, bei der sich Torwart Sippel auszeichnen konnte (7.).

Auch mit Fortdauer der Partie legten die beiden Kontrahenten ihre Nervosität nicht ab. Einzig ein Schuss von Helmes von der rechten Strafraumgrenze, den Sippel ohne große Mühe zur Ecke faustete, sorgte für Gefahr (20.). Ansonsten entwickelte sich ein hektisches Spiel, das von vielen unnötigen Ballverlusten geprägt war. Selbst aussichtsreiche Standardsituationen wurden auf beiden Seiten unkonzentriert verschenkt.

Erst in der 31. Minute kamen die Hausherren zu einer ersten echten Torchance. Tiffert kam halbrechts im Strafraum zum Schuss. Benaglio konnte den Ball nur nach vorne abwehren und der Lauterer Kapitän kam erneut an das Leder, wurde aber abgeblockt.

Erst in den Schlussminuten des ersten Durchgangs nahm die Partie Fahrt auf. Dabei zeigten beide Mannschaften, dass das jeweilige Nervenkostüm in dieser Saison nicht das beste ist. Zunächst vergab Tiffert nach einem Querpass von Derstroff aus bester Position (39.), dann folgten auf der Gegenseite die "Wölfe" gleich reihenweise. Russ trat bei einem Dejagah-Querpass über den Ball. Helmes scheiterte mit dem Nachschuss (42.). Eine Minute später brachte Schäfer aus kurzer Distanz das Leder nicht an Sippel vorbei (43.).

Die Hausherren kamen besser aus der Kabine und setzten die "Wölfe" unter Druck. Zu mehr als einer Chance nach einem Tiffert-Freistoß reichte es für die Pfälzer aber auch in dieser Phase nicht. Simunek legte den Ball per Kopf quer, doch vor dem Gehäuse der Wolfsburger wurde Dick von Dejagah behindert und kam nicht heran (49.).

Danach hatten sich die Gäste wieder gefangen und bekamen die Kurz-Elf besser unter Kontrolle. Diese schienen dagegen ihr Offensiv-Pulver schon wieder verschossen zu haben. Wie schon in der ersten Hälfte schleppte sich das Spiel mit vielen Abspielfehlern dahin. Die beste Chance für Wolfsburg ergab sich in dieser Phase durch einen Lauterer Freistoß! Helmes schnappte sich den Abpraller aus der Abwehr und zog auf und davon. Sein Zuspiel brachte der eingewechselte Orozco nicht im Tor unter (62.).

Auch in der letzten halben Stunde konnte man beiden Teams kein mangelndes Engagement unterstellen. Die Kontrahenten kämpften und gingen mit vollem Einsatz zur Sache. Allerdings litt unter dem Kampf und der Nervosität die Spielkultur. Bis zum Schlusspfiff kämpften die beiden Mannschaften mit einer enorm hohen Fehlpassquote. Dazu wurden die wenigen sich bietenden Möglichkeiten unkonzentriert ausgelassen. Wagner (79., 85.) und Simunek (88.) scheiterten mit ihren Versuchen für Kaiserslautern genauso wie auf der Gegenseite Felipe (75.), Hitzlsperger (82.) und Mandzukic (85.).

Die größte Möglichkeit für einen Treffer hatte aber kurz davor schon der eingewechselte Wooten vergeben. Der Nachwuchsprofi der Pfälzer nahm einen Abpraller in der 73. Minute direkt. Der Schuss wurde aber von Mandzukic für seinen geschlagenen Torwart von der Linie geschlagen.

Kaiserslautern reist bereits am kommenden Freitag (09.03.; 20:30 Uhr) zum VfB Stuttgart. Wolfsburg spielt am Samstag (10.03.; 15:30 Uhr)zu Hause gegen Leverkusen.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Sippel (2,5) - 
Dick (3,5) , 
Simunek (3,5)    
Abel (4) , 
Jessen (4) - 
Borysiuk (4) , 
De Wit (4)    
Sukuta-Pasu (5)        
Derstroff (4,5)    
Tiffert (4)    
Wagner (5)

Einwechslungen:
68. N. Jörgensen für Derstroff
68. Wooten für De Wit
86. Fortounis für Sukuta-Pasu

Trainer:
Kurz
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Benaglio (3) - 
Träsch (4)    
Russ (4)    
Felipe (3,5) , 
Dejagah (3)    
Josué (4,5)    
Chris (4) , 
M. Schäfer (4,5)    
Mandzukic (4,5) , 
Helmes (4)

Einwechslungen:
57. Orozco (4,5) für Dejagah
64. Hitzlsperger für M. Schäfer
88. Madlung für Russ


Trainer:
Magath

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
K'lautern:
Sukuta-Pasu
(4. Gelbe Karte)
,
Simunek
(1.)
Wolfsburg:
Josué
(5. Gelbe Karte, gesperrt)

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Spielinfo

Anstoß:
03.03.2012 15:30 Uhr
Stadion:
Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern
Zuschauer:
34110
Spielnote:  4,5
viel Kampf und Krampf, wenig Fußball, kaum Spannung.
Chancenverhältnis:
5:5
Eckenverhältnis:
6:9
Schiedsrichter:
Deniz Aytekin (Oberasbach)   Note 2
lag auch bei knappen Abseitsentscheidungen richtig, gab zu Recht keinen Elfmeter, als Sukuta-Pasu und Josué (37.) bzw. Sippel und Mandzukic (88.) um den Ball kämpften. Das Foul von Helmes an Jessen (33.) war gelbwürdig.
Spieler des Spiels:
Tobias Sippel
Hielt Lautern mit Glanztaten gegen Helmes und Schäfer im Spiel.

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