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VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg

1
:
2

Halbzeitstand
0:1
TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim


VFL WOLFSBURG
TSG HOFFENHEIM
15.
30.
45.


60.
75.
90.











"Wölfe" kalt erwischt

Babbel gewinnt erneut in Wolfsburg

Bereits in der Hinrunde konnte Markus Babbel, noch als Hertha-Trainer, in Wolfburg gewinnen. Mit seinem neuen Verein gelang ihm das Kunststück erneut. Gegen verschlafen wirkende "Wölfe" standen sich die Kraichgauer dabei eher selbst im Weg. Die Gäste ließen ein halbes Dutzend bester Torchancen liegen und hätten schon wesentlich früher die Weichen Richtung Sieg stellen müssen.

Hoffenheim jubelt bereits nach 86 Sekunden: Johnson, Roberto Firmino und Babel.
Hoffenheim jubelt bereits nach 86 Sekunden: Johnson, Roberto Firmino und Babel.
© picture-allianceZoomansicht

Wolfsburgs Trainer Felix Magath ist bei seiner Startaufstellung immer für eine Überraschung gut. Nach dem 0:4 auf Schalke brachte er im Angriff den lange verschmähten Helmes für Mandzukic. Dazu wurden noch Hasebe, Madlung und Orozco aus dem Team genommen und durch Sissoko, Dejagah und Josue ersetzt. Die TSG mit Trainer Markus Babbel trat nach dem 1:1 gegen Mainz 05 mit nur einer Veränderung in der Anfangsaufstellung an: Babel begann für Weis.

Wolfsburgs Abwehr startete verschlafen in die Partie und die Gäste nutzten sofort die Gunst der Stunde. Bereits nach 20 Sekunden steuerte Lakic mit einem Pass von Babel auf das Wolfsburger Tor zu und wurde erst im letzten Moment gestoppt. Die TSG setzte sofort nach und erwischte wenige Sekunden später die "Wölfe"-Abwehr erneut auf dem falschen Fuß. Williams gewann halbrechts ein Kopfball-Duell gegen Josue und schickte Vukcevic Richtung Tor. Dessen Schuss parierte Benaglio noch glänzend, doch in der Mitte stand Roberto Firmino goldrichtig und staubte zum 0:1 ab (2.).

Wolfsburg wirkte in der Folgezeit verunsichert und hatte gegen die früh angreifenden Gäste bereits im Aufbau Probleme. Nach Intensivierung der Angriffsbemühungen stellten sich aber doch kleine Tormöglichkeiten ein. Sissoko mit einem Kopfball (6.) und Helmes mit einem Schuss von der Strafraumgrenze (17.) scheiterten jedoch.

Die Abwehr blieb aber das Sorgenkind des Heimteams. In der 18. Minute ließen sich Träsch und seine Mitstreiter von Johnson überlaufen. Der fand mit einem Querpass Roberto Firmino völlig frei vor dem VfL-Tor. Der Brasilianer brachte aber das Kunststück fertig, den Ball aus kurzer Distanz über das Tor von Benaglio zu jagen.

In der Folgezeit kamen die Hausherren besser in die Partie, konnten aber nach wie vor weder in der Abwehr, noch im Angriff überzeugen. Die Magath-Elf hatte zwar ein Übergewicht im Mittelfeld, echte Torchancen blieben für die Hausherren aber Mangelware. Lediglich zwei Versuche aus der Distanz durch Dejagah (22.) und Jiracek (31.) sorgten für ein klein wenig Gefahr für das Hoffenheimer Tor.

Anders die Gäste: Erneut hatte Roberto Firmino in der 41. Minute ein Tor auf dem Fuß. Mit einem einfachen Pass war die VfL-Abwehr ausgehebelt worden. Der Brasilianer zog von der linken Strafraumecke ab, Benaglio verhinderte Schlimmeres.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs wechselte Felix Magath mit Polter einen zweiten "echten" Stürmer für Sissoko ein. Damit sollte die sattelfest wirkende Defensive der Gäste mehr unter Druck gesetzt werden.

Echte Verbesserungen im Angriffsspiel der Hausherren waren aber zunächst nicht zu verzeichnen. Die Gäste standen sicher in der Defensive und griffen die "Wölfe" früh an. Diese kamen nicht einmal in die Nähe von Starkes Tor. Dazu regte sich langsam Unmut unter den Fans im Stadion, was die Magath-Elf noch nervöser agieren ließ.

In der Folgezeit hatten die Hoffenheimer mehrfach die Möglichkeit, das Spiel bereits vorzeitig zu entscheiden. Die Gäste scheiterten allerdings im Abschluss. Babel (56.), Johnson (63.) und Roberto Firmino (65.) brachten den Ball aus besten Positionen nicht über die Linie.

Auf der Gegenseite half ein Elfmeter den "Wölfen". Schäfer wollte sich mit dem Ball am Fuß an Beck vorbeidribbeln. Beide gerieten aneinander und Beck zog dem Wolfsburger zu Boden. Schiedsrichter Markus Schmidt entschied ohne zu zögern auf Strafstoß. Helmes ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte den fälligen Elfmeter sicher ins linke untere Eck (68.).

Auch der Ausgleich trug nicht zur Beruhigung der Wolfsburger Nerven bei. Hoffenheim blieb am Drücker, doch die Babbel-Schützlinge vergaben selbst die besten Gelegenheiten. In der 72. Minute schoss Vukcevic, der bereits Benaglio umkurvt hatte, Träsch auf der Linie in die Beine. Wenige Minuten später köpfte der eingewechselte Schipplock eine Flanke von Roberto Firmino auf das Wolfsburger Tor. Benaglio fischte den Ball raus, wobei es nicht eindeutig festzustellen war, ob das Leder die Linie überquert hatte (79.). Danach scheiterte auch noch Rudy mit einem Direktschuss am Schweizer Nationaltorwart (81.).

Wolfsburg versuchte dagegen zu halten, die einzige echte Torchance machte jedoch Starke zunichte, als er einen Schuss von Sio aus dem linken oberen Eck boxte (80.).

Die Anstrengungen der Hoffenheimer sollten aber doch noch von Erfolg gekrönt werden. In der 84. Minute erwischte Roberto Firmino den Ball in der Wolfsburger Hälfte und bediente sofort den eingewechselten Schipplock mit einem Steilpass. Der Hoffenheimer Joker war frei vor Benaglio und behielt die Nerven. Von der Strafraumgrenze ließ er dem Torwart keine Chance.

In der Schlussphase bäumten sich die Hausherren noch einmal auf. 1899-Keeper Starke hielt den Sieg in der Schlussminute aber fest, indem er einen Kopfball von Jönsson nach Rodriguez-Freistoß mit einem Reflex über die Latte beförderte.

Wolfsburg tritt am kommenden Samstag um 15:30 Uhr in Kaiserslautern an. Am Sonntag empfängt Hoffenheim empfängt 1. FC Köln um 17:30 Uhr.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Benaglio (2,5) - 
Träsch (5)    
Russ (3,5)    
Felipe (5) , 
Josué (4,5) , 
Jiracek (5)    
Sissoko (5)    
M. Schäfer (4) - 
Dejagah (5)    
Helmes (4)    

Einwechslungen:
46. Polter (4) für Sissoko
65. Sio     für Dejagah
86. Jönsson für Jiracek

Trainer:
Magath
TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Starke (1,5) - 
Beck (4)    
Vestergaard (2,5) , 
Compper (3) , 
F. Johnson (3) - 
Williams (3)    
Rudy (4,5)    
Vukcevic (3)    
Babel (3,5) , 
Roberto Firmino (2)    
Lakic (3,5)    

Einwechslungen:
73. Schipplock     für Lakic
85. Braafheid für Rudy
89. Vorsah für Vukcevic

Trainer:
Babbel

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Roberto Firmino (2., Linksschuss, Vukcevic)
1:1
Helmes (69., Foulelfmeter, Rechtsschuss, M. Schäfer)
1:2
Schipplock (84., Rechtsschuss, Roberto Firmino)
Gelbe Karten
Wolfsburg:
Sio
(1. Gelbe Karte)
,
Russ
(7.)
Hoffenheim:
Williams
(5. Gelbe Karte, gesperrt)

Spielinfo

Anstoß:
25.02.2012 15:30 Uhr
Stadion:
Volkswagen-Arena, Wolfsburg
Zuschauer:
23921
Spielnote:  3
spielerisch mäßiges Niveau, allerdings vor allem nach der Pause sehr unterhaltsam und spannend.
Chancenverhältnis:
3:6
Eckenverhältnis:
6:1
Schiedsrichter:
Markus Schmidt (Stuttgart)   Note 3
insgesamt eine solide Leistung, allerdings: Dejagah, der nicht im Abseits war, nahm er eine Großchance (35.). Und: Schipplocks Kopfball parierte Benaglio erst hinter der Torlinie (79.). Das zeigten die TV-Bilder, fürs menschliche Auge war es jedoch sehr schwer zu erkennen.
Spieler des Spiels:
Tom Starke
Souverän in der Strafraumbeherrschung und mit zwei tollen Reflexen: Erst gegen Sio (79.), dann in der Schlussminute gegen Russ.

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