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1. FSV Mainz 05

 - 

Hannover 96

 

1:1 (1:0)

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1. FSV Mainz 05
Hannover 96
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.










Slomka mit glücklicher "Wechsel-Hand"

Zidan trifft auch zu Hause

Beim 400. Auswärtsspiel reichte es für Hannover 96 zum 89. Auswärtsunentschieden. Dies vor allem, weil Coach Mirko Slomka kurz vor dem Ende den Torschützen einwechselte. Beide Teams lieferten sich eine engagierte, temporeiche Partie. Auch Mainz' heimgekehrter "verlorener Sohn" Zidan konnte sich erneut durch ein Tor auszeichnen.

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Trainer Thomas Tuchel stellte nach dem 1:1 auf Schalke seine Mainzer auf Offensive um. Kirchhoff musste dafür auf die Bank. Mit Szalai kam ein weiterer Stürmer zum Einsatz. Hannovers Coach Mirko Slomka veränderte seine Startformation gegenüber dem 1:0-Erfolg bei Hertha BSC in der Vorwoche auf zwei Positionen: In der Innenverteidigung begann Afrika-Cup-Rückkehrer Haggui für Schulz (Rückenprobleme), und Neueinkauf Diouf kam für Schmiedebach zum Einsatz.

Beide Teams begannen mit hohem Tempo und wollten den jeweiligen Abwehrreihen keine Zeit lassen sich zu finden. Tormöglichkeiten waren die logische Folge dieses Offensivgeistes. Bereits in der vierten Minute war Keeper Wetklo auf Mainzer Seite gefordert und rettete gegen einen Schuss von Abdellaoue.

Der Führungstreffer fiel allerdings wenig später für die Heimelf. Polanski steckte den Ball durch die 96-Viererkette zu Zidan. Der "Heimkehrer" nahm den Ball perfekt mit, fackelte nicht lange und verwandelte mit einem Flachschuss aus 17 Metern ins linke untere Eck (7.).

In der Folgezeit versuchten die Mainzer nachzulegen, verzettelten sich aber zu oft vor dem Strafraum der Niedersachsen. Diese zeigten sich vom Rückstand keineswegs geschockt und gaben im Angriff richtig Gas.

Zidan: Der "verlorene Sohn" kehrt heim und trifft.
Zidan: Der "verlorene Sohn" kehrt heim und trifft.
© picture-alliance

Das einzige Manko bei der Slomka-Elf war in dieser Phase die Chancen-Verwertung. Reihenweise ließen die 96-Angreifer gute Möglichkeiten aus. Diouf (10.) scheiterte mit einem Direktschuss genauso wie später Rausch (21.) und Stindl (32.) aus der Distanz. Dazu hatte Abdellaoue zwei Mal Pech (24./40.). Die größte Möglichkeit der Gäste vereitelte dazu noch in der 36. Minute Mainz' Keeper Wetklo, der einen Direktschuss von Schlaudraff zur Ecke lenkte.

Erst in der Schlussphase des ersten Durchgangs kamen die Hausherren noch einmal zu guten Möglichkeiten. Ein Treffer von Choupo-Moting in der 42. Minute wurde von Schiedsrichter Felix Zwayer aber wegen Abseitsstellung zu Recht nicht anerkannt.

Die zweite Hälfte startete Mainz mit dem gleichen hohen Tempo wie vor dem Pausentee. Die Hausherren waren sofort hellwach und hatten durch Bungert bereits nach Sekunden eine Riesenchance. Der Verteidiger kam nach einer Zidan-Ecke an den Ball, seinen Schuss lenkte allerdings Cherundolo auf der Linie zur Ecke (46.).

Danach waren wieder die Gäste an der Reihe. Stindl setzte sich auf der linken Seite gegen Noveski durch und flankte. Torwart Wetklo unterlief den Ball, wodurch Abdellaoue am zweiten Pfosten völlig frei zum Kopfball kam. Er hatte allerdings nicht mit Zabavnik gerechnet, der artistisch durch den Strafraum "flog" und den Ball abblocken konnte (53.).

In der Folgezeit blieb Hannover dran, betrieb viel Aufwand, konnte die Mainzer Abwehr aber lange Zeit nicht mehr in Verlegenheit bringen. Wetklo und seine Vorderleute waren immer Herr der Lage. Auf der Gegenseite verpassten es die Hausherren, die Partie frühzeitig zu entscheiden. Zieler verhinderte das 2:0 mit einer guten Reaktion gegen einen Schlenzer von Zidan in der 75. Minute.

In der Schlussphase waren die Mainzer dem 2:0 näher als die Gäste dem Ausgleich. Choupo-Moting hatte nach einem Ivanschitz-Freistoß eine gute Möglichkeit, beförderte den Ball allerdings per Hackentrick in die Arme von Zieler (84.).

Hannover versuchte es bis in die Schlussminuten trotz schwindender Kräfte immer wieder. In der 89. Minute wurden die Slomka-Schützlinge für ihr Engagement endlich, wenn auch glücklich, belohnt. Haggui setzte nach einer flachen Hereingabe von Pander einen Direktschuss an, traf den Ball aber nicht voll. Der Versuch entwickelte sich zu einer idealen Vorlage für den gerade eingewechselten Sobiech. Aus knapp zehn Metern versenkte der Hannoveraner den Ball zum leistungsgerechten Unentschieden.

Die Rheinhessen gastieren am kommenden Freitag im Kraichgau bei der TSG Hoffenheim. Dagegen wird es für die Hannoveraner bereits am Donnerstag wieder ernst: Zuhause soll gegen den FC Brügge (21.05 Uhr) der Grundstein für ein Überstehen der Europa-League-Zwischenrunde gelegt werden. In der Bundesliga sind die Niedersachsen am darauffolgenden Sonntag - ebenfalls vor eigenem Publikum - gegen den VfB Stuttgart wieder gefordert.

11.02.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Wetklo (3)    
Pospech (3)    
Bungert (4)    
Noveski (3)    
Zabavnik (3) - 
Polanski (3,5) , 
Soto (4)    
M. Caligiuri (3,5) , 
Zidan (2,5)        
Szalai (3,5)    

Einwechslungen:
46. Baumgartlinger (3) für Soto
54. Kirchhoff (3) für Pospech
81. Ivanschitz für Zidan

Trainer:
Tuchel
Hannover 96
Aufstellung:
Zieler (3) - 
Cherundolo (3)    
Eggimann (3) , 
Haggui (3,5) , 
Pander (3) - 
da Silva Pinto (4)    
Stindl (3)        
Schlaudraff (2)    
Rausch (4)    
M. Diouf (3,5) , 

Einwechslungen:
68. Schmiedebach für Stindl
85. A. Sobiech     für Rausch

Trainer:
Slomka

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Zidan (7., Rechtsschuss, Polanski)
1:1
A. Sobiech (89., Rechtsschuss, Haggui)
Gelbe Karten
Mainz:
Bungert
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Szalai
(1.)
,
Wetklo
(2.)
Hannover:
Stindl
(6. Gelbe Karte)
,
da Silva Pinto
(9.)
,
Schlaudraff
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
11.02.2012 15:30 Uhr
Stadion:
Coface-Arena, Mainz
Zuschauer:
30173
Spielnote:  2
hohes Tempo, intensive Zweikämpfe, viele Torraumszenen und Spannung bis zum Schluss.
Chancenverhältnis:
5:7
Eckenverhältnis:
7:7
Schiedsrichter:
Felix Zwayer (Berlin)   Note 4,5
wollte mit der ersten Gelben Karte für Stindl ein Zeichen setzen (17.), das war jedoch überzogen. Anschließend ohne klare Linie bei der Zweikampfbewertung. Zwei Szenen im Grenzbereich: Bungerts Foul an Stindl (50.) wäre Gelb-Rot-würdig gewesen, Pintos Rempler gegen Zidan (62.) strafstoßwürdig.
Spieler des Spiels:
Jan Schlaudraff
Mit großem Aktionsradius und vielen Offensivszenen.
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