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Bayer 04 Leverkusen

 - 

VfB Stuttgart

 

2:2 (1:1)

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Bayer 04 Leverkusen
VfB Stuttgart
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.

















Fünf Gelbe, eine Gelb-Rote und eine Rote Karte!

Joker Harnik belohnt nimmermüde Schwaben

In einer am Ende turbulenten Partie sicherte sich Stuttgart in Leverkusen einen verdienten Punkt. Der VfB konterte Bayers frühe Führung Mitte des ersten Durchgangs. Die bis zur Pause verflachte Begegnung sah die Werkself unmittelbar nach Wiederanpfiff erneut in Front. Die Schwaben, nach einer guten Stunde in Überzahl, rannten lange Zeit erfolglos und ohne Esprit an, ehe spät doch noch der Ausgleich gelang. Molinaros Feldverweis in der Nachspielzeit sorgte dann nochmals für Gesprächsstoff.

Niedermeier (VfB, li.) vs. Bender
Wer hat die bessere Haltung: Georg Niedermeier (VfB, li.) oder Bayers Lars Bender?
© Getty ImagesZoomansicht

Nach dem 2:2 bei Werder tauschte Leverkusens Trainer Robin Dutt nur einmal Personal aus. Neuzugang Corluka (Leihgabe von Tottenham) rückte rechts hinten für da Costa ins Team.

Beim VfB Stuttgart brachte Coach Bruno Labbadia im Vergleich zum 0:3 gegen Borussia Mönchengladbach gleich fünf Neue: Für Rüdiger, Maza, Kuzmanovic, Harnik und Hajnal standen Boulahrouz, Niedermeier, Gentner, Schieber und Okazaki in der Startelf.

Fast mit einem Paukenschlag hätte die Partie in Leverkusen begonnen, doch Okazaki konnte Corlukas Fauxpas nach wenigen Sekunden freistehend aus elf Metern nicht nutzen. Es entwickelte sich eine temporeiche Partie, zu der auch der VfB beim Versuch, schnell umzuschalten, beitrug.

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Bayer erarbeitete sich aber bald ein Übergewicht. Der Ball lief gut durch die Reihen der Gastgeber - Kadlec prüfte erstmals Ulreich (6.). Rolfes und Schürrle waren meist die Initiatoren der Angriffsaktionen der Rheinländer. Kein Zufall, dass beide am Führungstor beteiligt waren: Schürrles Diagonalpass brachte den immer wieder anschiebenden Corluka in Position. Nach der Rechtsflanke des Neuzugangs scheiterte Rolfes freistehend aus elf Metern an Ulreich, doch im Liegen staubte Kießling aus zwei Metern zum 1:0 ab (11.).

Die Werkself hatte auch nach der Führung die Zügel in der Hand, jedoch ohne echten Zug zum Tor zu entwickeln. Das Offensivspiel der Schwaben blieb auf der anderen Seite zunächst schon in seinen Ansätzen stecken, ehe ein Standard wie aus dem Nichts für den Ausgleich sorgte: Nach Castros Handspiel nutzte Schieber einen indirekten Freistoß aus 25 Metern zu einem satten Flachschuss ins rechte Eck - 1:1 (23.).

Stuttgarts Selbstbewusstsein war nun gestärkt, doch aus dem Spiel heraus wurden die Labbadia-Schützlinge nach wie vor nicht zwingend. Nachdem aber auch Leverkusen das Tempo nicht hoch hielt, kam der VfB in der Defensive kaum in Bedrängnis. Die Begegnung konnte zu Anfang Versprochenes nicht halten und verflachte bis zum Kabinengang ohne weitere Höhepunkte immer mehr.

Personell tat sich beim Wiederanpfiff bei beiden Teams zunächst nichts. Aber Bayer legte einen Blitzstart hin: Tasci stieß Bender nach einem hohen Anspiel im Sechzehner um - Elfmeter! Rolfes trat an, Ulreich ahnte das Eck, kam aber nicht mehr ran - 2:1(47.).

Fast hätte der VfB erneut eine prompte Antwort geliefert, doch Ibisevic zögerte nach Cacaus Querpass freistehend zu lange mit dem Abschluss (53.). Die Labbadia-Elf blieb am Drücker, dem zu zögerlichen Ibisevic aber ein erfolgreicher Abschluss versagt (59.).

Wenig später erwies Kadlec, kurz zuvor gelbverwarnt, seinem Team einen Bärendienst, als er Cacau im Mittelfeld festhielt - Gelb-Rot (63.)! Castro rückte nach links hinten, Kießling agierte nun als einzige Spitze bei der Dutt-Elf, die trotz stetigen Anrennens der Gäste kaum Probleme hatte, den einfallslosen Gegner in Schach zu halten. Molinaro ließ eine gute Freistoßsituation ungenutzt (70.), mehr kam vom VfB bis in eine turbulente Schlussphase hinein nicht.

Kurz vor dem Ende sollten aber die nimmermüden Bemühungen des VfB doch noch belohnt werden, und zwei Joker waren am späten Ausgleich beteiligt: Der eine, Hajnal, schlug den Ball hoch in den Strafraum. Cacau wühlte, der Ball kam über den unglücklich stochernden Friedrich zu Harnik, der Okazaki ersetzt hatte. Und aus sieben Metern überwand der Österreicher Leno zum 2:2 (89.)!

In der Nachspielzeit musste Molinaro nach grobem Foul an Schürrle - der Italiener traf den davoneilenden Stürmer im Gesicht - vom Platz (90.+2). Dann war Schluss!

Leverkusen tritt am kommenden Samstag (15.30 Uhr) beim Meister in Dortmund an, Stuttgart empfängt zeitgleich Hertha BSC.

04.02.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayer 04 Leverkusen
Aufstellung:
Leno (4) - 
Corluka (3) , 
Schwaab (4) , 
M. Friedrich (4,5) , 
Kadlec (5)    
Reinartz (4) - 
Castro (4) , 
Rolfes (4)        
L. Bender (4)    
Kießling (3,5)        
Schürrle (4,5)

Einwechslungen:
72. Sam     für L. Bender
84. Renato Augusto für Sam

Trainer:
Dutt
VfB Stuttgart
Aufstellung:
Ulreich (3) - 
Boulahrouz (3)    
Tasci (5)    
Niedermeier (4) , 
Molinaro (4,5)    
Kvist (4)        
Gentner (3) - 
Okazaki (5)    
Schieber (3,5)        
Ibisevic (5)    
Cacau (4)    

Einwechslungen:
76. Harnik         für Okazaki
79. Hajnal für Kvist

Trainer:
Labbadia

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Kießling (11., Rechtsschuss, Rolfes)
1:1
Schieber (23., indirekter Freistoß, Linksschuss)
2:1
Rolfes (47., Foulelfmeter, Linksschuss, L. Bender)
2:2
Harnik (89., Linksschuss)
Rote Karten
Leverkusen:
-
Stuttgart:
Molinaro
(90. + 2, grobes Foulspiel, Schürrle)

Gelb-Rote Karten
Leverkusen:
Kadlec
(63.)
Stuttgart:
-
Gelbe Karten
Leverkusen:
Kießling
(4. Gelbe Karte)
Stuttgart:
Boulahrouz
(4. Gelbe Karte)
,
Kvist
(4.)
,
Schieber
(1.)
,
Ibisevic
(3.)
,
Cacau
(4.)
,
Harnik
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
04.02.2012 15:30 Uhr
Stadion:
BayArena, Leverkusen
Zuschauer:
27929
Spielnote:  5
trotz der vier Tore ein armseliges Fußballspiel mit jeder Menge Leerlauf.
Chancenverhältnis:
4:4
Eckenverhältnis:
3:3
Schiedsrichter:
Thorsten Kinhöfer (Herne)   Note 2,5
wertete Molinaros Attacke gegen Schürrle als grobes Foulspiel und traf damit die richtige Entscheidung. Zog seine etwas kleinliche Linie konsequent durch, auch der Strafstoß war vertretbar, ebenso der Freistoß, der zum 1:1 führte und Gelb-Rot für Kadlec.
Spieler des Spiels:
Khalid Boulahrouz
Solide Leistung in der Defensive und immer bemüht, über die rechte Seite anzuschieben.
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