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Hertha BSC

 - 

Hamburger SV

 

1:2 (0:2)

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Hertha BSC
Hamburger SV
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.










Janker verletzt - Mijatovic und Lell sehen 5. Gelbe Karte

Jansen und Petric stechen - Lasoggas Tor kommt zu spät

Dem Hamburger SV gelang nach dem blamablen 1:5 gegen Dortmund mit einem 2.:-Erfolg bei Hertha BSC eine kleine Wiedergutmachung. Die Norddeutschen erwiesen sich dank einer konsenquenten Chancenverwertung im ersten Durchgang als die erfolgreichere Elf, mussten aber vor allem in der Schlussphase nach Herthas Anschlusstreffer nochmal kräftig zittern. Die Berliner sind unter dem neuen Coach Michale Skibbe weiterhin ohne Punkt.

Glückliche HSV-Spieler: Petric (li.) Sala und Jansen (re.) freuen sich über einen Auswärtssieg bei der Hertha.
Glückliche HSV-Spieler: Petric (li.) Sala und Jansen (re.) freuen sich über einen Auswärtssieg bei der Hertha.
© Getty ImagesZoomansicht

Hertha-Coach Michael Skibbe tauschte im Vergleich zur 0:2-Niederlage in Nürnberg zweimal Personal. Lustenberger und Torun begannen für Ronny sowie Niemeyer.

Gleich drei Umstellungen nahm Hamburgs Trainer Thorsten Fink nach der demütigenden 1:5-Niederlage gegen Dortmund vor. Tesche, Lam und Kacar flogen aus der Startelf und wurden durch Petric, Sala und Jarolim ersetzt.

Beide Teams starteten nach den Misserfolgen in der Vorwoche sehr zaghaft und vorsichtig, Spielerische Höhepunkte waren in den ersten 20 Minuten rar gesät, ebenso wenig kam es vor beiden Toren zu brenzligen Situationen. Dafür aber musste die Hertha nach einem Luftduell von HSV-Keeper Drobny mit dem Berliner Verteidiger Janker früh ein erstes Mal wechseln. Janker konnte mit Verdacht auf Jochbeinbruch nicht mehr weiterspielen, für ihn kam Mijatovic (21.).

Der zweite Nackenschlag für die "alte Dame" ließ nicht lange auf sich warten. HSV-Rechtsverteidiger Diekmeier spielte seine läuferischen Vorteile gegenüber dem Georgier Kobiashvili resolut aus und bediente den vor dem Tor lauernden Jansen mustergültig (24.). Es stand 1:0 für den Bundesliga-Dino, der fortan zu mehr Sicherheit im Spiel fand und bekam jetzt etwas Oberwasser. Petric (32.) und Sala (33.) besaßen in der Folge gute Einschussmöglichkeiten.

Von der Hertha kam in dieser Phase schlichtweg zu wenig, das Offensivpotential der Hauptstädter lag komplett brach und so war Drobny nur bei einem harmlosen Distanzschuss von Torun gefordert (36.). Noch vor dem Seitenwechsel klärten die Norddeutschen die Fronten in dieser Partie endgültig. Wieder ging es über die rechte Seite, erneut war Diekmeier der Vorbereiter. Die Flanke überraschte die im Zentrum postierten Mijatovic und Hubnik, die sich von Petric düpieren ließen. Gegen den Kopfball des Kroaten war dann auch Keeper Kraft völlig machtlos (45. +1).

Nach dem Kabinengang war bei der Skibbe-Elf wenig Besserung in Sicht. Zwar wich Torun für Niemeyer, doch ein Wandel im Spiel war nicht bemerkbar. Der HSV gewann die entscheidenden Zweikämpfe, wirkte weiterhin ballsicher und energischer, besaß auch schnell die ersten Möglichkeiten durch Guerrero (51.) und Aogo (54.). Einzig einmal entwischte Lasogga seinen Bewachern und zog Hamburgs Abwehr auseinander. Schließlich aber verhinderte Jarolim vor Lustenberger den möglichen Anschlusstreffer (57.).

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Lasoggas Kopfball weckt Hertha spät auf - HSV bringt Sieg über die Runden

Erst gegen Ende der Partie wachten die Berliner etwas auf. Bei einem Schuss von Niemeyer drehte sich Bruma kurz weg und bekam so den Ball direkt an seine rechte Hand. Referee Guido Winkmann ließ weiterspielen (68.). Nur Sekunden später bekam Ottl aussichtsreich das Spielgerät auf den rechten Fuß, gab aber letztlich nur einen ganz schwachen Schuss ab (69.). Und auch Hamburg beteiligte sich wieder: Guerrero vergab, bedrängt durch Hubnik, das durchaus mögliche 3:0 (73.).

Herthas Hubnik klärt hier per Rückzieher vor dem Hamburger Rincon.
Herthas Hubnik klärt hier per Rückzieher vor dem Hamburger Rincon.
© picture-allianceZoomansicht

In der Schlussphase drängten dann nur noch die Berliner, die durch Lasoggas Kopfballtreffer (81.) endgültig aus ihrer Lethargie erwachten. Auch Joker Ronny brachte nun Belebung und nur mit viel Glück brachte der HSV den knappen Sieg über die Runden, da vor allem Lasogga freistehend vor Drobny zum Held zu werden drohte, aber allzu leichtfertig die große Ausgleichschance vertändelte (83.).

Hertha BSC hat nun gleich ein weiteres Heimspiel vor der Brust, empfängt am Samstag, den 4. Februar (15.30 Uhr), Hannover 96. Hamburg steht dann wenig später um 18.30 Uhr gegen Bayern München vor einer schweren Heimaufgabe.

28.01.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Kraft (3) - 
Lell (5)        
Hubnik (4) , 
Janker    
Kobiashvili (5) - 
Ottl (4,5)    
Lustenberger (4,5) - 
Ebert (4,5) , 
Ramos (4) , 
Torun (5)    
Lasogga (3,5)    

Einwechslungen:
22. Mijatovic (5)     für Janker
46. Niemeyer (4)     für Torun
75. Ronny für Ottl

Trainer:
Skibbe
Hamburger SV
Aufstellung:
Drobny (3,5) - 
Diekmeier (2) , 
Bruma (4) , 
Westermann (2,5)    
Aogo (3) - 
Rincon (3,5)    
Jarolim (2,5) - 
Sala (3)    
Jansen (3)        
Petric (3)        
Guerrero (3,5)

Einwechslungen:
85. Kacar für Petric
90. + 1 Rajkovic für Jansen
90. + 3 Son für Sala

Trainer:
Fink

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Jansen (24., Linksschuss, Diekmeier)
0:2
Petric (45. + 1, Kopfball, Diekmeier)
1:2
Lasogga (81., Kopfball, Kobiashvili)
Gelbe Karten
Hertha:
Mijatovic
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Niemeyer
(4.)
,
Lell
(5., gesperrt)
HSV:
Rincon
(4. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
28.01.2012 15:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
49168
Spielnote:  4
eine erst nach Herthas Anschlusstor spannende Begegnung, die - vor allem auf Seiten der Gastgeber - viele fußballerische Mängel aufwies.
Chancenverhältnis:
4:7
Eckenverhältnis:
6:7
Schiedsrichter:
Guido Winkmann (Kerken)   Note 2,5
bis auf wenige falsche Zweikampfbewertungen ein sachlich-souveräner Auftritt; korrekt, bei Brumas Handspiel aus kurzer Distanz nach Niemeyers Schuss nicht auf Strafstoß zu entscheiden (68.).
Spieler des Spiels:
Dennis Diekmeier
Schob über rechts immer wieder an, der Lohn: zwei Torvorlagen.
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