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1. FC Kaiserslautern

1. FC Kaiserslautern

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Halbzeitstand
0:0
Werder Bremen

Werder Bremen


1. FC KAISERSLAUTERN
WERDER BREMEN
15.
30.
45.


60.
75.
90.






Prödl muss verletzt vom Platz

Pfosten und Latte retten Werder

Die Torflaute des 1. FC Kaiserslautern hält auch im neuen Jahr an. Magere dreizehn Treffer bleiben auf der Habenseite verbucht, gegen den SV Werder Bremen kam zumindest ein Zähler in der Tabelle hinzu. Das Treffen zwischen Pfälzern und Norddeutschen geriet dieses Mal spannend: Gleich zweimal rettete das Aluminium für die Gäste, einmal hielt es die Gastgeber im Rennen. Unschön wurde es im ersten Durchgang, als Bremens Prödl das Feld verletzt verlassen musste.

Enge Zweikämpfe waren auf dem Betzenberg die Regel, so auch hier zwischen Ekici (li.) und Tiffert.
Enge Zweikämpfe waren auf dem Betzenberg die Regel, so auch hier zwischen Ekici (li.) und Tiffert.
© Getty ImagesZoomansicht

Kaiserslauterns Trainer Marco Kurz setzte von seinen drei Winterneuzugängen nur den Polen Swierczok ein. Wagner durfte gegen seinen alten Verein aufgrund einer Vereinbarung im Vertrag nicht teilnehmen, Jörgensen nahm mit Sprunggelenkproblemen auf der Bank Platz.

Bremens Coach Thomas Schaaf musste da schon weitaus mehr in die Aufstellungsplanung investieren. Wolf befand sich auf dem Sprung in die Sonne Monacos, Naldo hatte es am Knie, Mielitz fehlte mit Schulterprellung, Hunt war weiterhin Rotgesperrt und Marins Leiste machte Beschwerden. So kam Youngster Trybull zu seinem Bundesligadebüt, auf der Bank fanden sich nur fünf Spieler wieder.

Kaiserslautern begann stürmisch. Werder musste bereits nach zwei Minuten einmal kräftig durchatmen, als Wiese sich nach einer Flanke verschätzte und Kouemaha einen Kopfball knapp über die Latte setzte. Es war der Auftakt für emotionale erste 45 Minuten, die zunächst Vorteile für die Gastgeber vorgesehen hatten. Der FCK versuchte es vor allem über die Außen, doch Kouemaha (6.) und Swierczok (10.) verpassten im Zentrum knapp.

Die Hanseaten wussten sich erst nach und nach dem Druck der Hausherren zu entziehen. Erst nach einer knappen Viertelstunde kam die Schaaf-Elf besser ins Spiel und auch zu eigenen Vorstößen. Derweil prüfte Swierczok Wiese vergebens noch einmal aus der Distanz (19.).

In der Folge dann der Aufreger in Durchgang eins. Rosenberg setzte nach butterweicher Ekici-Flanke einen Kopfball an den rechten Pfosten, verpasste auch die zweite Chance aus aussichtsreicher Position und den nachsetzenden Prödl traf dann das Schicksal in Form von Kouemahas Fuß mitten im Gesicht (22.). Blutend blieb der Österreicher im Strafraum liegen und musste dann gegen Routinier Silvestre ausgetauscht werden (28.).

Es dauerte aber nicht lang, ehe die ruppig geführte Partie wieder an Fahrt aufnahm. Vor der Pause hatte sich Lautern wieder auf die Offensive besonnen, Swierczok (42.) und Kouemaha (43.) wirbelten fast nach Belieben im Sechzehner des Gegners, aber als Dick Tifferts Freistoß tückisch verlängerte musste sich Wiese schon sehr arg strecken. Bremens Keeper lenkte den Ball mit Glück noch an den Pfosten und von dort sprang er wieder zurück in Wieses Arme (44.). Die Schaaf-Elf unternahm auch noch einmal einen Anlauf - Ignjovski zog alleine vor Trapp den Kürzeren gegen Lauterns Schlussmann (45.).

De Wit trifft die Latte - Werders Konter sitzen nicht

Auch nach der Pause blieb das Spiel völlig offen und ausgeglichen. Lautern setzte voll auf Kampf und Einsatz, Bremen versuchte es mit flachen Pässen und Technik. Spannend blieb es allemal. Denn Chancen blieben keine Raritäten. Vor allem die Pfälzer glänzten nun aber im Auslassen der eigenen Möglichkeiten. Simunek nach Ecke (51.), de Wit mit einem Schlenzer an die Latte (59.) und einem unplatzierten Nachschuss aus vollem Lauf verpassten klarste Möglichkeiten ebenso wie Kouemaha, der nach einer Flanke nur um Haaresbreite verfehlte (61.). Was war mit Werder? Vereinzelt setzen die Bremer Nadelstiche, ohne aber wirklich Torgfahr auszustrahlen. Erst als Pizarro Rosenberg perfekt einsetzte hatte der Schwede einmal freie Bahn, schoss aber direkt auf Trapp, der mühelos parierte (69.).

Swierczok verpasst Traumeinstand um Zentimeter

In der Schlussphase kamen die Gäste dann auch noch einmal auf. Pizarro trudelte nach einer Ecke etwas glücklich der Ball vor die Füße, doch sein Drehschuss blieb am aufmerksamen Trapp hängen (79.). Lautern besaß durch de Wits Schuss, der an Wiese aber nicht vorbeikam, ebenfalls noch eine Möglichkeit (88.). Den Sieg auf dem Fuß aber hatte Swierczok, der in der Nachspielzeit die Kugel um Zentimeter rechts vorbeisetzte. Dann war die Punkteteilung amtlich.

Kaiserslautern muss nun am kommenden Samstag (28. Januar, 15.30 Uhr) in Augsburg beim Abstiegskonkurrenten antreten. Für Bremen geht es zeitgleich mit einem Heimspiel gegen Leverkusen weiter.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Trapp (2,5) - 
Dick (3) , 
Simunek (3) , 
Rodnei (3) , 
Bugera (3) - 
Tiffert (2,5)            
De Wit (3) - 
Sahan (3) , 
Fortounis (4,5)    
Kouemaha (4) , 
Swierczok (3)    

Einwechslungen:
63. Jörgensen für Fortounis
87. Kirch für Tiffert

Trainer:
Kurz
Werder Bremen
Aufstellung:
Wiese (2,5) - 
Fritz (3)    
Prödl    
Sokratis (3,5)    
Schmitz (4,5)    
Bargfrede (4)    
Ignjovski (4) , 
Trybull (4) - 
Ekici (4,5) - 
Rosenberg (3,5) , 

Einwechslungen:
29. Silvestre (3,5) für Prödl

Trainer:
Schaaf

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
K'lautern:
Swierczok
(1. Gelbe Karte)
,
Tiffert
(3.)
Bremen:
Sokratis
(6. Gelbe Karte)
,
Bargfrede
(4.)
,
Schmitz
(5., gesperrt)

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Spielinfo

Anstoß:
21.01.2012 18:30 Uhr
Stadion:
Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern
Zuschauer:
40381
Spielnote:  3
eine unterhaltsame, bis zum Schluss spannende Partie, der spielerische Glanzpunkte weitgehend fehlten.
Chancenverhältnis:
8:4
Eckenverhältnis:
4:2
Schiedsrichter:
Robert Hartmann (Wangen)   Note 5,5
verlor nach einer umstrittenen Eckballentscheidung (22.) die Kontrolle über das Spiel. Hätte bei Kouemahas Fallrückzieher gegen Prödl Elfmeter und Gelb geben müssen (23.), übersah ein klares Handspiel von Schmitz (29.), der für ein rüdes Foul an Sahan (30.) ebenso mit Gelb bestraft werden musste wie Ignjovski beim Einsteigen gegen Bugera (45.). Schon Rodneis Attacke gegen Pizarro (10.) war Hartmann entgangen.
Spieler des Spiels:
Kevin Trapp
Rettete mit Großtaten gegen Ignjovski (45./+1) und Pizarro (79.) den Punkt.

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