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Bor. Mönchengladbach

 - 

1. FSV Mainz 05

 

1:0 (1:0)

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Bor. Mönchengladbach
1. FSV Mainz 05
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.











Reus verletzt sich am Knie - Mainzer Serien finden ein Ende

Reus schaltet schnell und lässt Herrmann jubeln

Borussia Mönchengladbach blieb auch im zwölften Heimspiel in Folge ungeschlagen. Die Gladbacher setzten sich zuhause gegen den 1. FSV Mainz 05 in einem phasenweise rassigen Spiel mit 1:0 durch und festigten damit Platz vier in der Tabelle. Bei den Rheinhessen rissen dagegen gleich zwei Serien: Nach drei Siegen gegen Gladbach in Folge musste sich der FSV mal wieder der Borussia beugen und den Platz zudem nach fünf ungeschlagenen Spielen in Folge als Verlierer verlassen.

Herrmann (li.) trifft in der fünften Minute zum 1:0
Blitzstart: Herrmann (li.) trifft in der fünften Minute zum 1:0.
© Getty ImagesZoomansicht

Mönchengladbachs Trainer Lucien Favre konnte wieder auf seinen zuletzt verletzten Jungstar Reus (Zehenbruch) setzen. Der 22-Jährige spielte mit einem Spezialschuh und stand ebenso in der Startelf wie Nordtveit, der mit Sprunggelenksproblemen bei der 0:1-Niederlage in Augsburg gefehlt hatte. Für Bobadilla und Marx blieb daher nur ein Platz auf der Bank übrig.

Mainz' Coach Thomas Tuchel tauschte im Vergleich zum 1:1 in Köln dreimal: Polanski, Malli und Choupo-Moting spielten für Soto, Stieber und Gavranovic. Mit Polanski, Malli und Svensson standen gleich drei ehemalige Gladbacher in der Startelf des FSV.

Wie wichtig Reus für die Borussia ist, zeigte sich bereits in der fünften Minute. Der Nationalspieler passte wunderbar in die Schnittstelle der Abwehr in den Lauf von Herrmann, der nur noch Wetklo vor sich hatte und diesem den Ball durch die Hosenträger schob - 1:0. Aus Sicht der Gladbacher war es ein Start nach Maß, während die Mainzer ihr ursprüngliches Konzept ad acta legen konnten.

Der FSV zeigte sich unbeirrt und suchte umgehend den Weg nach vorne, fand ihn allerdings nicht. Das lag vor allem an der gut sortierten Deckung der "Fohlen", die gut verschoben und dadurch kaum Räume boten. Bei Standards zeigten sich die Gastgeber allerdings anfällig: Nach einer Ecke von rechts scheiterte Bungert per Kopf am auf der Linie stehenden Herrmann (11.).

Ansonsten passierte in den Strafräumen lange Zeit nicht viel, auch weil auf beiden Seiten die Passgenauigkeit fehlte. Die Rheinhessen waren bemüht, allerdings auch zu harmlos. Mönchengladbach spielte dagegen die eigenen Konter zu schlecht aus. Folglich blieben Torraumszenen absolute Mangelware. Ausnahmen waren dabei Herrmanns von Pospech geblockter Schuss (29.) und auf der Gegenseite Kirchhoffs zu ungenauer Distanzversuch (31.).

Mainzer Offensive verpufft wirkungslos - Reus verletzt

Gladbachs Dante gegen Allagui (re.)
Kampf um den Ball: Gladbachs Dante gegen Allagui (re.).
© Getty Images

Ansonsten war es ein ausgeglichenes Duell, in dem jedoch beide Mannschaften keine Glanzpunkte in puncto Offensivfußball setzten. Nennenswerte Torchancen sollte es bis zur Pause nicht mehr geben, dafür ein Foul mit Folgen: Svensson unterband einen Angriff der Gastgeber durch ein Foul an Hanke. Der Däne verletzte sich dabei so schwer am Knie, dass er durch Caligiuri ersetzt werden musste (41.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatten die Mainzer auch noch Glück, als Schiedsrichter Peter Gagelmann ein Foulspiel von Polanski an Neustädter im eigenen Sechzehner nicht für elfmeterwürdig hielt (45.).

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Es blieb also beim knappen Rückstand der Mainzer, die den zweiten Durchgang deutlich aggressiver begannen und durch Caligiuri früh den ersten Warnschuss abgaben (46.). Kurz darauf hatte sich FSV-Trainer Thomas Tuchel nicht im Griff und lieferte sich ein Wortgefecht mit Gagelmann, der ihn umgehend auf die Tribüne schickte (49.). Die Begegnung nahm danach Fahrt auf, die ganz dicken Einschussgelegenheiten ließen jedoch weiterhin auf sich warten. Malli (59.) und Bungert (63.) näherten sich immerhin dem Ausgleich an, ehe auf der Gegenseite Arango die Vorentscheidung verpasste. Der Venezolaner scheiterte bei einer Doppelchance zuerst im Eins-gegen-Eins an Wetklo und dann an Kirchhoff (67.), Sekunden später verpasste Neustädter im Fünfer nur knapp.

In der Schlussphase warfen die Rheinhessen, die mittlerweile mit Choupo-Moting, Allagui, Nicolai Müller und Ujah vier sehr offensive Leute auf dem Platz hatten, alles nach vorne. Weil aber Choupo-Moting zweimal gegen ter Stegen den Kürzeren zog (79., 82.), blieb es schlussendlich beim Sieg für die Gladbacher, der sie dann aber doch teuer zu stehen kommen könnte. Reus hatte sich unglücklich das linke Knie durchgedrückt und musste sogleich durch Bobadilla ersetzt werden (83.).

Beide Mannschaften müssen am kommenden Mittwoch im DFB-Pokal-Achtelfinale noch einmal antreten. Mönchengladbach gegen Schalke (20.30 Uhr), Hannover in Kiel (19 Uhr). In der Bundesliga geht's für die Borussen am Freitag, den 20. Januar 2012, zum Rückrundenauftakt gegen Bayern München weiter. Zwei Tage später sind die 96er in Leverkusen gefordert.

18.12.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bor. Mönchengladbach
Aufstellung:
ter Stegen (2,5) - 
Jantschke (3,5) , 
Stranzl (2,5) , 
Dante (2,5)    
Daems (3,5)    
Nordtveit (4)    
Neustädter (3,5) - 
Herrmann (2,5)            
Arango (4,5) - 
Reus (3)    
Hanke (4)    

Einwechslungen:
71. de Camargo für Hanke
83. Bobadilla für Reus
90. Marx für Herrmann

Trainer:
Favre
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Wetklo (3) - 
Pospech (3,5)    
Bungert (3)    
Svensson (4)        
Fathi (4,5) - 
Kirchhoff (3,5) - 
Polanski (4)    
Malli (5)    
Allagui (5)    

Einwechslungen:
41. M. Caligiuri (3,5) für Svensson
64. N. Müller für Malli
73. Ujah für Polanski

Trainer:
Tuchel

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Herrmann (5., Rechtsschuss, Reus)
Gelbe Karten
Gladbach:
Nordtveit
(2. Gelbe Karte)
,
Dante
(5., gesperrt)
,
Herrmann
(3.)
Mainz:
Pospech
(3. Gelbe Karte)
,
Allagui
(4.)
,
Bungert
(3.)

Besondere Vorkommnisse
Mainz-Trainer Tuchel wurde wegen Reklamierens auf die Tribüne verwiesen (49.).

Spielinfo

Anstoß:
18.12.2011 17:30 Uhr
Stadion:
Stadion im Borussia-Park, Mönchengladbach
Zuschauer:
49089
Spielnote:  4
zähflüssige Partie, von Taktik geprägt, wenige Höhepunkte.
Chancenverhältnis:
4:3
Eckenverhältnis:
5:4
Schiedsrichter:
Peter Gagelmann (Bremen)   Note 4,5
keine klare Linie, mal kleinlich, mal großzügig, verweigerte Gladbach einen Strafstoß, als Polanski Neustädter zu Fall brachte (45.).
Spieler des Spiels:
Patrick Herrmann
Erzielte früh das Tor des Tages. War ein Aktivposten in der Gladbacher Offensive.
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