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VfB Stuttgart

 - 

Bayern München

 

1:2 (1:1)

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VfB Stuttgart
Bayern München
1.
15.
30.
45.







46.
60.
75.
90.












Gomez führt die Torjägerliste wieder an

Molinaro tritt zu - Bayern spaziert zum Sieg

Mit zwei Toren gegen seinen Ex-Verein Stuttgart hat Bayern Münchens Torjäger Gomez sich nicht nur zurück an die Spitze der Torjägerliste bugsiert, sondern seinem Klub auch drei Punkte gesichert. Der Rekordmeister agierte bei seinem 2:1-Auswärtserfolg gegen den VfB wegen einer Unbeherrschtheit des Italieners Molinaro lange in Überzahl, und hatte letztlich wenig Mühe, die drei Punkten einzufahren.

Robben, van Buyten, Gomez und Lahm
Eindrucksvoll und überlegen gestaltete der FC Bayern das Gastspiel beim VfB. Robben, van Buyten, Gomez und Lahm schauen schon nach anderen Zielen aus.
© Getty ImagesZoomansicht

Stuttgarts Coach Bruno Labbadia nahm im Vergleich zum 2:2 gegen Köln drei Wechsel vor. Für Boulahrouz (Sehneneinriss im Hüftbereich), Cacau sowie Okazaki fanden sich Schieber (erstmals in dieser Spielzeit), Gebhart und Boka in der Startelf wieder. Linksfuß Boka verteidigte hinten rechts. Bayern-Trainer Jupp Heynckes hatte unter der Woche bei der 0:2-Niederlage bei Manchester City eine B-Elf auflaufen lassen. So kam es vor dem Gastspiel beim VfB zu gleich acht personellen Änderungen. Butt, Boateng, Contento, Luiz Gustavo, Alaba, Pranjic, Olic und Petersen wurden durch Lahm, Gomez, Ribery, Robben, Müller, Kroos, van Buyten und Neuer ersetzt.

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Gomez tritt ins Leere - Gentner macht es besser

Die Bayern suchten vom Anpfiff an den Weg nach vorne und setzten schnell erste Duftmarken vor dem Tor von VfB-Keeper Ullreich. Van Buyten setzte einen Eckball ans Außennetz (3.), dann verpasste der ehemalige Stuttgarter Gomez spektakulär das Führungstor aus kürzester Distanz. Robben hatte mustergültig vorgelegt, Bayerns Toptorjäger stolperte unbeholfen am Spielgerät vorbei (5.). Im direkten Gegenzug, nur 75 Sekunden nach Gomez? Fehlleistung, machte es Gentner auf der anderen Seite besser. Stuttgarts Mittelfeldakteur besorgte mit einer beherzten Direktabnahme das 1:0 für seine Farben (6.).

Doch die schwäbische Freude wehrte kurz. Bayern hatte vor allem auf Stuttgarts linke Abwehrseite Lücken ausgemacht. Und genau von dort aus bediente der aufgerückte Rafinha Gomez im Zentrum. Der bügelte seinen Lapsus sehenswert wieder aus (13.). Es stand erneut pari - und nun hatte der FC Bayern Oberwasser. Der VfB stolperte von einer Kalamität in die andere und hielt sein Tor bei Versuchen von Gomez (20.) und Müller (25.) mit Mühe sauber.

Molinaros Tritt ein Bärendienst

Die Zäsur im Spiel kam mit Molinaros zweitem rüden Einsteigen gegen Robben. Schon beim ersten Vergehen gegen Bayerns Nummer zehn verdiente sich der Italiener die Gelbe Karte, mit der zweiten überflüssigen Grätsche nahm er sich selber aus dem Spiel (29.). Fortan igelte sich der VfB in der eigenen Hälfte ein und hatte nur selten einmal Muße Luft zu holen. Bayern drückte, Bayern dominierte, doch eine Lücke im Abwehrverbund der Hausherren war bis zur Pause nicht mehr auszumachen. Robben musste fortan aber bei jedem Ballkontakt mit den Pfiffen des VfB-Anhangs leben.

Nach dem Seitenwechsel agierten die Münchner mit mehr Plan. Stuttgart wich keinen Deut von der Defensiv-Ausrichtung ab. Aber als Kroos, der zuvor bereits an Ullreich gescheitert war (50.), und Lahm im Zusammenspiel Tempo auf den Platz brachten, zerfiel die VfB-Abwehr und Gomez hatte Zeit und Platz für sein zweites Tor (57.). Damit waren die Weichen klar auf Auswärtssieg gestellt.

Gräfe und Molinaro
Spielentscheidend: Molinaro sieht die Ampelkarte.
© Getty ImagesZoomansicht

Zwei frische VfB-Stürmer - aber Bayern spaziert zum Sieg

Bayern dominierte jetzt das Geschehen, von den Stuttgarten, die zwar ab der 70. Minute mit Pogrebnyak und Cacau zwei frische Angreifer aufboten, war in der Folge nur noch wenig zu sehen. Spannung kam nur noch dann auf, wenn die Münchner allzu lässig ihren dünnen Vorsprung sichern wollten. So bei einer Ecke, nach der Pogrebnyak fast zum Abschluss kam. Und bei einer Unstimmigkeit zwischen einem nahezu beschäftigungslosen Neuer und van Buyten, die Cacau fast nutzen konnte. Letztlich aber spielten die Münchner auch in der Schlussphase sachlich und ruhig die Partie zu Ende, ohne wirklich noch einmal zu wackeln.

Stuttgarts letzter Hinrunden-Auftritt steht nun am kommenden Samstag (15.30 Uhr) in Wolfsburg an. Für die Bayern endet die Hinserie bereits am Freitag (20.30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen Köln.

11.12.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Ulreich (2,5) - 
Boka (4)    
Tasci (4) , 
Maza (3) , 
Molinaro    
Kvist (3,5) , 
Gentner (3)                
Harnik (3) , 
Hajnal (4)    
Gebhart (4) - 
Schieber (5)    

Einwechslungen:
70. Cacau für Gentner
70. Pogrebnyak für Schieber
87. Niedermeier     für Hajnal

Trainer:
Labbadia
Bayern München
Aufstellung:
Neuer (3) - 
Rafinha (3)    
van Buyten (4) , 
Badstuber (2,5)    
Lahm (2,5)    
Tymoshchuk (3) , 
T. Kroos (2) - 
Robben (3)    
T. Müller (3)        
Ribery (4)    
Gomez (1,5)            

Einwechslungen:
79. Alaba für Ribery
79. Luiz Gustavo für T. Müller
85. J. Boateng für Robben

Trainer:
Heynckes

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Gentner (6., Linksschuss, Harnik)
1:1
Gomez (13., Linksschuss, Rafinha)
1:2
Gomez (57., Rechtsschuss, Lahm)
Gelb-Rote Karten
Stuttgart:
Molinaro
(29.)
Bayern:
-
Gelbe Karten
Stuttgart:
Gentner
(3. Gelbe Karte)
,
Boka
(2.)
,
Niedermeier
(1.)
Bayern:
T. Müller
(1. Gelbe Karte)
,
Badstuber
(3.)
,
Rafinha
(4.)
,
Gomez
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
11.12.2011 17:30 Uhr
Stadion:
Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
Zuschauer:
60469 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
umkämpfte, aber zerfahrene Partie mit vielen Fehlern.
Chancenverhältnis:
4:7
Eckenverhältnis:
3:7
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 4
brachte sich mit zu kleinlichem Pfeifen und dem zu schnellen Zücken der Gelben Karte selbst in Zugzwang, so war die Entscheidung, Molinaro früh vom Feld zu stellen, eine harte.
Spieler des Spiels:
Mario Gomez
Erzielte bereits zum fünften Mal in dieser Saison zwei oder mehr Treffer und war so der Matchwinner.
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