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1. FSV Mainz 05

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Hamburger SV

 

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1. FSV Mainz 05
Hamburger SV
1.
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46.
60.
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90.







Fink als HSV-Trainer weiter ungeschlagen

Choupo-Moting vergibt den Mainzer Sieg

In einer von Taktik geprägten Partie haben sich Mainz 05 und der Hamburger SV torlos getrennt und damit ihre Serien auf nun vier respektive sieben Ligaspielen ohne Niederlage ausgebaut. Die Gastgeber verteidigten vom Start weg diszipliniert und setzten den HSV ab der 30. Minute verstärkt unter Druck. Durch mangelnde Chancenverwertung machten sich die Rheinhessen das Leben jedoch selbst schwer, so dass sie sich am Ende mit einem Punkt begnügen mussten.

Intensive Partie: Hamburgs Ilicevic (li.) und der Mainzer Caligiuri im Kampf um den Ball
Intensive Partie: Hamburgs Ilicevic (li.) und der Mainzer Caligiuri im Kampf um den Ball.
© getty imagesZoomansicht

FSV-Coach Thomas Tuchel brachte nach dem 2:2 in Wolfsburg Svensson und Malli an Stelle von Baumgartlinger und Nicolai Müller von Beginn an. Auch Hamburgs Trainer Thorsten Fink veränderte seine Startelf gegenüber dem 2:0-Sieg gegen Nürnberg auf zwei Positionen: Kacar und Son fanden sich zunächst auf der Bank wieder, Tesche und Ilicevic rückten ins Team.

Kompakt, laufstark, engagiert. Mainz legte zu Beginn gewohnte Stärken in die Waagschale. Die Rheinhessen verteidigten sehr hoch, attackierten den HSV mit drei Mann auf einer Linie sehr früh im Spielaufbau, so dass Hamburg zu Beginn arge Probleme hatte, das Mittelfeld spielerisch zu überbrücken.

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Zwar lösten sich die Gäste nach einigen Minuten ein wenig aus der Umklammerung, hatten sogar mehr Ballbesitz, durch geschicktes Verschieben kontrollierte der FSV jedoch das Geschehen. Die Mainzer machten das Zentrum dicht, drängten Hamburg so zumeist auf die Flügel, wo sie dem ballführenden Gegenspieler wiederum in Überzahl begegneten. Einzig Svenssons Blackout in der Vorwärtsbewegung brachte den HSV in die Nähe eines Treffers, doch Wetklo parierte gegen Jansen (16.).

Lange Zeit lebte die Partie beinahe ausschließlich von ihrer Intensität. Zu selten tauchten die Teams vor einem der beiden Tore auf. Erst nach einer halben Stunde intensivierten die Rheinhessen ihre Offensivbemühungen - mit Nachdruck. Binnen drei Minuten bot sich gleich dreimal die Chance zur Führung, doch Pospech (31.) und Caligiuri (32.) wussten Hamburger Fehler nicht zu nutzen, ehe Malli aus elf Metern an Drobny scheiterte (34.).

Mainz bestimmte das Geschehen nun auch offensiv. Die 05er hatten, nachdem Ivanschitz' Schuss von der linken Strafraumkante nur knapp am zweiten Pfosten vorbeigerauscht war (42.), aber auch Glück, dass Jansen im Gegenzug aus ähnlicher Position an Wetklo scheiterte (42.).

Zwei gefährliche Mainzer Konter eröffneten den zweiten Durchgang. Zunächst scheiterte Ivanschitz an Drobny (51.), ehe Malli im Strafraum zu umständlich agierte und Drobny das Leder genau in die Arme hob (52.). Zu allem Überfluss musste der Österreicher nach seinem Schussversuch mit Verdacht auf eine Außenbandverletzung im Knie ausgewechselt werden. Choupo-Moting kam in die Partie (54.).

Der HSV sorgte in dieser Phase kaum einmal für Entlastung. Auf Ballgewinn folgte meist ein ebenso schneller Ballverlust. Mainz spielte dagegen druckvoll nach vorne, ließ vor dem Tor aber die nötige Kaltschnäuzigkeit vermissen.

Thorsten Fink reagierte und brachte mit Petric sowie Kacar zwei frische Kräfte in die Partie. Nur kurz nach seiner Einwechslung trat der Kroate erstmals in Erscheinung, als er Wetklo mit einem wuchtigen Freistoß aus 30 Metern zu einer sehenswerten Flugeinlage zwang (73.). Die bis dahin beste Chance der Begegnung hatte auf der Gegenseite allerdings ein anderer Einwechselspieler: Nach Caligiuris starker Vorarbeit kam Choupo-Moting am Elfmeterpunkt völlig frei zum Abschluss, setzte das Leder aber über den Querbalken (75.).

Keine der beiden Mannschaften schien sich so recht mit einem Punkt zufrieden geben zu wollen. In der Schlussphase wogte die Partie noch einmal hin und her. Nachdem Ilicevic Petrics gute Vorarbeit aus kurzer Distanz nur knapp am Tor vorbeigeschoben hatte (77.), hieß es kurz vor dem Ende noch einmal Coupo-Moting gegen Drobny: Erneut hatte Caligiuri den Angreifer stark in Szene gesetzt und erneut behielt der Keeper gegen den frei vor ihm zum Abschluss kommenden Deutsch-Kameruner die Oberhand (88.).

Mainz reist bereits am Dienstag zum Nachholspiel nach Köln, ehe die 05er zum Hinrundenabschluss sonntags (17.30 Uhr) in Mönchengladbach ran müssen. Der HSV empfängt am Samstag (15.30 Uhr) den FC Augsburg.

10.12.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Wetklo (2) - 
Pospech (3)    
Bungert (3,5) , 
Svensson (3) , 
Fathi (3,5) - 
Kirchhoff (4) - 
Soto (3,5)    
Malli (4)    
Ivanschitz (4)    
Allagui (4,5)    

Einwechslungen:
54. Choupo-Moting (5) für Ivanschitz
77. N. Müller für Malli
83. Gavranovic für Allagui

Trainer:
Tuchel
Hamburger SV
Aufstellung:
Drobny (2) - 
Diekmeier (3) , 
Westermann (4)    
Bruma (3,5) , 
Aogo (3,5) - 
Rincon (3,5) , 
Tesche (4)    
Töre (4,5)    
Ilicevic (4)    
Jansen (3,5) - 

Einwechslungen:
68. Kacar für Tesche
68. Petric für Töre
84. Lam für Ilicevic

Trainer:
Fink

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Mainz:
Pospech
(2. Gelbe Karte)
HSV:
-

Spielinfo

Anstoß:
10.12.2011 15:30 Uhr
Stadion:
Coface-Arena, Mainz
Zuschauer:
34000 (ausverkauft)
Spielnote:  4
eine in der Schlussphase spannende Partie, die von vielen Fehlpässen und wenig spielerischem Glanz geprägt war.
Chancenverhältnis:
8:5
Eckenverhältnis:
4:5
Schiedsrichter:
Robert Hartmann (Wangen)   Note 3
war in der Anfangsphase einige Male zu kleinlich in der Zweikampfbeurteilung; danach ein sicherer Leiter. Hätte Rincon für ein taktisches Foul an Ivanschitz (11.) Gelb zeigen müssen.
Spieler des Spiels:
Jaroslav Drobny
Starker Rückhalt. Hielt gegen Ivanschitz und zweimal gegen Choupo-Moting den Punkt fest.
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