Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
Bor. Mönchengladbach

Bor. Mönchengladbach

5
:
0

Halbzeitstand
3:0
Werder Bremen

Werder Bremen


BOR. MÖNCHENGLADBACH
WERDER BREMEN
15.
30.
45.





60.
75.
90.








Borussia nach fünftem Heimsieg auf Platz zwei

Reus: Erneute Gala bei Borussias Spektakel

Gladbach trumpfte beim Verfolgerduell gegen das defensiv desolate Bremen wie entfesselt auf und lieferte seinen Fans vor ausverkauftem Haus ein Spektakel. Werder hatte dem Tempofußball der Favre-Elf nichts entgegenzusetzen. Nach klarer Pausenführung ließ die Borussia nach Wiederanpfiff bald noch einen Doppelschlag folgen und zog damit allen Bremer Comeback-Gelüsten - durchaus ja eine Qualität der Schaaf-Schützlinge - den Zahn. Die Hanseaten beendeten die Partie in Unterzahl.

Marco Reus dreht jubelnd ab
Sinnbild: Marco Reus dreht jubelnd ab, Tim Wiese lässt enttäuscht den Kopf hängen.
© Getty ImagesZoomansicht

Mönchengladbachs Trainer Lucien Favre setzte exakt auf die Anfangsformation, die zuletzt den 2:1-Sieg bei Hertha eingefahren hatte.

Bremens Coach Thomas Schaaf stellte im Vergleich zum 3:2-Sieg gegen Köln zweimal um: Für Naldo (Bronchitris) sowie Schmitz rückten Wolf und Bargfrede ins Team. Letzterer spielte auf der Sechs, Ignjovski auf der Linksverteidigerposition.

Vor ausverkauftem Haus und bei besten äußeren Bedingungen prägte die Partie zu Beginn eine hohe Intensität. Beide Teams gingen dabei selbstbewusst zu Werke. Bremen war zunächst optisch leicht überlegen, kombinierte im Mittelfeld gefälliger und kam zu vielversprechenden Freistoßsituationen, die aber verpufften.

Gladbach lauerte auf Fehler des Gegners und setzte nach bekannt schnellem Umschalten auf die Qualitäten vor allem von Reus, der die erste Großchance von Neustädter einleitete (13.).

Ter Stegen parierte auf der Gegenseite Ekicis Freistoß klasse (15.) - für lange Zeit sollte dies die letzte nennenswerte Offensivszene Werders bleiben. Denn die Borussia drehte nun auf und erzielte nach einem Konter die Führung: Hanke erlief den Ball im Strafraum und legte auf Arango zurück. Nach dessen Linksflanke war Herrmann in der Mitte im Gegensatz zu Ignjovski und Wiese hellwach und nickte aus drei Metern ins kurze Eck ein (16.).

Bremen konnte dem Tempo der Fohlenelf nun kaum mehr folgen, die wie entfesselt auftrumpfte. Herrmann (19.), Hanke (21.) und Daems (22.) verfehlten das Tor noch, das mit Reus der Protagonist der letzten Wochen aber machte: Weder Prödl noch Wolf konnten den aus dem Mittelfeld losdribbelnden Blondschopf auf dem Weg zum Tor aufhalten. Frei vor Wiese netzte Reus aus 14 Metern cool zum 2:0 ein (23.).

An der Außenlinie schwoll Schaafs Halsschlagader ob der Darbietung seiner zweikampfschwachen Schützlinge immer mehr an. Denn auch eine kleine Verschnaufpause der nun mit Brouwers für den angeschlagenen Stranzl (28.) defensiv unaufgeregt und klug die Räume verdichtenden Rheinländer brachte seine Elf nicht ins Spiel zurück.

Vielmehr setzten Daems & Co. ihre Gala kurz vor der Pause fort und ließen Treffer Nummer drei folgen: Herrmann sprintete nach Neustädters Diagonalpass links auf und davon. Wiese kam raus, Reus schob den genauen Querpass des Flügelspielers aus zehn Metern locker ins Netz (38.).

Nach der Pause mit Schmitz für Ekici versuchte Schaaf der Offensivpower des VfL entgegenzuwirken und auch die Stabilität zu erhöhen. Und tatsächlich nahmen die Hanseaten den Kopf vorerst wieder hoch und mussten zwei fragwürdige Abseitsentscheidungen hinnehmen.

Offensiv ohne Fortune, defensiv aber desolat - das Unheil nahm so weiter seinen Lauf: Arangos Freistoß fand Hanke, dessen Drehschuss Wiese in die Mitte faustete. Dort stand Reus frei und schoss gegen die Laufrichtung des Nationalkeepers aus 16 Metern ins linke Eck ein - das 10. Saisontor des Blondschopfs (51.).

Fast eine Kopie des vierten Treffers war nur wenig später das 5:0: Herrmann setzte sich gegen Schmitz durch und zog von halbrechts ab. Wiese faustete erneut in die Mitte, wo Arango aus 18 Metern per Außenrist technisch sehenswert hoch ins rechte Eck einschoss (53.).

Natürlich war damit das Spiel gelaufen. Werder blieb zwar erkennbar um einen Torerfolg bemüht, aber an diesem Tage sollte gar nichts gelingen. Zu allem Überfluss sah der bereits gelbverwarnte Sokratis nach einem eher harmlosen Zweikampf mit Herrmann die Ampelkarte - eine harte Entscheidung (76.).

Die Borussia beißt sich mit dem fünften Heimsieg ganz oben fest und springt zumindest vorübergehend auf Platz zwei.

Gladbach tritt am Freitagabend (20.30 Uhr) zum Rhein-Klassiker in Köln an, Bremen hat Pause bis Sonntag und erwartet am Nachmittag (15.30 Uhr) den VfB Stuttgart.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bor. Mönchengladbach
Aufstellung:
ter Stegen (2,5) - 
Jantschke (2) , 
Stranzl    
Dante (2) , 
Daems (3)    
Nordtveit (3) , 
Neustädter (2) - 
Herrmann (1)        
Arango (1)    
Reus (1)                
Hanke (2)

Einwechslungen:
28. Brouwers (2,5) für Stranzl
81. Bobadilla für Herrmann
87. Wendt für Reus

Trainer:
Favre
Werder Bremen
Aufstellung:
Wiese (5) - 
Sokratis (5,5)    
A. Wolf (6) , 
Prödl (6) , 
Ignjovski (5,5) - 
Bargfrede (5,5) - 
Fritz (5)    
Hunt (6)    
Ekici (5)    
Arnautovic (5,5)    

Einwechslungen:
46. Schmitz (5) für Ekici
61. Rosenberg für Arnautovic
78. A. Stevanovic für Hunt

Trainer:
Schaaf

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Herrmann (16., Kopfball, Arango)
2:0
Reus (23., Rechtsschuss)
3:0
Reus (38., Linksschuss, Herrmann)
4:0
Reus (51., Linksschuss, Hanke)
5:0
Arango (53., Linksschuss, Herrmann)
Gelb-Rote Karten
Gladbach:
-
Bremen:
Sokratis
(76.)

- Anzeige -
Weise Weste
Bundesliga. Der Stand nach dem 1. Spieltag
Pl. Torhüter Spiele Weisse Westen
1.
Neuer, Manuel
Neuer, Manuel
Bayern München
1
1x
 
Horn, Timo
Horn, Timo
1. FC Köln
1
1x
 
Hradecky, Lukas
Hradecky, Lukas
Eintracht Frankfurt
1
1x
 
Casteels, Koen
Casteels, Koen
VfL Wolfsburg
1
1x
 
5.
Esser, Michael
Esser, Michael
SV Darmstadt 98
1
0x
+ 13 weitere
Zur vollständigen "Weisse Weste" Rangliste Weise Weste

Spielinfo

Anstoß:
19.11.2011 15:30 Uhr
Stadion:
Borussia-Park, Mönchengladbach
Zuschauer:
53465
Spielnote:  1
mitreißender Angriffsfußball, auch wenn die überforderten Bremer offensiv nichts zum Spektakel beitrugen.
Chancenverhältnis:
8:3
Eckenverhältnis:
6:4
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 2,5
nur mit kleineren Fehlern in einer leicht zu führenden Partie.
Spieler des Spiels:
Marco Reus
Stach aus einer überragenden Offensive noch heraus. Seit Wochen in herausragender Verfassung.