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1. FC Köln

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1. FSV Mainz 05

 
1. FC Köln

1:1 (0:0)

1. FSV Mainz 05
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1. FC Köln
1. FSV Mainz 05
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.












Sereno verletzt - Mainz seit fünf Spielen ungeschlagen

Podolski bleibt Kölns Lebensversicherung

Im Nachholspiel des 13. Spieltags kam der 1. FC Köln zuhause gegen den 1. FSV Mainz 05 nicht über ein 1:1 hinaus und musste damit erstmals in einem Bundesliga-Heimspiel gegen die Rheinhessen Federn lassen. Über weite Strecken boten beide Mannschaften eine eher dürftige Leistung - zwar stimmte hüben wie drüben der Einsatz, dafür fehlte es aber umso mehr an Ideen und Kreativität, sodass es am Ende bei der leistungsgerechten Punkteteilung blieb. Die Mainzer werden sich wohl eher als Verlierer fühlen, da sie lange Zeit drauf und dran waren, den Dreier einzufahren - immerhin blieben sie zum fünften Mal in Folge ungeschlagen.

Allagui gegen Kölns Sereno (re.)
Viel Kampf und Krampf: Allagui gegen Kölns Sereno (re.).
© picture allianceZoomansicht

Kölns Trainer Stale Solbakken sah nach dem klaren 4:0 gegen Freiburg keinen Grund für personelle Änderungen. Der FC lief damit zum dritten Mal nacheinander in derselben Startformation auf. Mainz' Coach Thomas Tuchel indes brachte nach dem 0:0 gegen den HSV drei Neue: Baumgartlinger, Stieber und Gavranovic spielten für Caligiuri, Malli und Ivanschitz (Innenbanddehnung).

Sowohl die Mainzer als auch die Kölner verstehen sich aufs Pressing, was sie dann auch vom Anpfiff weg unter Beweis stellten. Hüben wie drüben zeigten die Akteure eine große Laufbereitschaft und sorgten damit dafür, dass die jeweiligen Offensivabteilungen kaum Luft hatten. Gepaart mit einer hohen Fehlpassquote führte das schließlich dazu, dass klare Torraumszenen lange Zeit überhaupt nicht zu sehen waren.

In der temporeichen und äußerst intensiven, phasenweise aber auch etwas nickeligen Begegnung konnte lange Zeit einzig Bungerts zu ungenauer Kopfball nach einer Ecke als Chance gewertet werden (3.). Ansonsten war es ein Mittelfeldabnutzungskampf zweier gleichwertiger Mannschaften, die jedoch nicht zum Abschluss kamen. Ein böses Missverständnis zwischen Brecko und Rensing hätte den Rheinhessen dann fast unverhofft die Führung beschert. Der Slowene wollte zu seinem Keeper zurückköpfen, dieser war jedoch zum Ball gegangen und verpasste diesen. Zum Glück für die "Geißböcke" sauste die Kugel links vorbei (22.).

Die Begegnung wurde durchaus ruppig geführt, was zahlreiche Spielunterbrechungen zur Folge hatte. Spielfluss war demnach kaum vorhanden, dafür umso mehr Freistöße. Beide Teams führten diese allerdings schlecht aus. Erst in den Schlussminuten der ersten Hälfte wurde das Niveau der Partie etwas besser, da die Mainzer nun mehr Druck entwickelten. Weil aber Allagui zu überrascht war (44.) und Gavranovic an Rensing scheiterte (45.), blieb es beim mauen 0:0 zur Pause.

Solbakken muss wechseln, Tuchel macht's freiwilig

Mainz' Kirchhoff (2.v.li.) bedrängt Podolski.
Verfolger: Mainz' Kirchhoff (2.v.li.) bedrängt Podolski.
© picture alliance

Personell unverändert ging es in die zweiten 45 Minuten, die vielversprechend begannen: Podolski bediente gekonnt Jajalo, der jedoch im Eins-gegen-Eins am stark reagierenden Wetklo scheiterte. Clemens' Nachschuss raste dann drüber (49.). Der Weckruf? Weit gefehlt! Nach der guten Chance verfielen die Kontrahenten in ihren alten Trott zurück. Kein Spielwitz, wenig Ideen und eine Vielzahl von kleinen Fouls charakterisierten in der Folge das Geschehen auf dem Rasen.

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Es folgte die Zeit der Wechsel: Während Solbakken reagieren musste, weil sich Sereno am Knöchel verletzt hatte, brachte Tuchel aus Eigeninitiative einen frischen Mann. Eichner kam beim FC, Choupo-Moting beim FSV. Danach ergriffen die Mainzer zunehmend die Initiative und wurden stärker, auch wenn sie lange Zeit nicht ernsthaft gefährlich vor Rensing auftauchten. Allerdings wiesen die "Geißböcke" mittlerweile eine erschreckend hohe Fehlpassquote auf, sodass die Rheinhessen in der Defensive kaum gefordert waren.

Nach 70 Minuten war es dann passiert, die Gäste spielten einen Angriff zu Ende und gingen verdient in Führung - Allagui hatte per Kopf aus elf Metern abgeschlossen. Das Tor brachte Leben in die Bude, vor allem weil die Kölner nun aufwachten und sich gegen die drohende Niederlage stemmten. Und auf einmal kreierten sich die Domstädter gute Möglichkeiten. Wetklo lenkte Podolskis strammen Schuss jedoch mit etwas Glück an die Latte (75.), ehe Brecko aus kurzer Distanz haarscharf verzog (79.). Etwas später griff dann doch Kölns Lebensversicherung: Podolski nahm aus 20 Metern genau Maß und jagte das Leder sehenswert unter Mithilfe des rechten Innenpfostens in die Maschen zum 1:1-Endstand (85.).

Für die Kölner geht es bereits am kommenden Freitag beim FC Bayern München weiter, die Mainzer dagegen sind erst am Sonntag gegen Borussia Mönchengladbach gefordert.

13.12.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Köln
Aufstellung:
Rensing (3) - 
Brecko (4)    
Geromel (3)    
Jemal (3,5)    
Sereno (4)    
Lanig (3)    
Riether (4,5) - 
Clemens (5) , 
Peszko (5)    
Jajalo (5) - 
Podolski (3)    

Einwechslungen:
55. Eichner (4,5) für Sereno
76. McKenna für Lanig
76. Freis für Peszko

Trainer:
Solbakken
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Wetklo (2,5) - 
Pospech (3) , 
Bungert (3,5) , 
Svensson (2,5)    
Fathi (4) - 
Kirchhoff (2,5) - 
Baumgartlinger (3,5)    
Soto (4)    
Allagui (3,5)            
Stieber (5)    
Gavranovic (4)        

Einwechslungen:
56. Choupo-Moting (3,5) für Stieber
74. M. Caligiuri für Gavranovic
89. Ujah für Allagui

Trainer:
Tuchel

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Allagui (70., Kopfball, Baumgartlinger)
1:1
Podolski (85., Linksschuss, Jajalo)
Gelbe Karten
Köln:
Jemal
(2. Gelbe Karte)
,
Brecko
(4.)
Mainz:
Gavranovic
(1. Gelbe Karte)
,
Svensson
(3.)
,
Allagui
(3.)
,
Baumgartlinger
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
13.12.2011 20:30 Uhr
Stadion:
Rhein-Energie-Stadion, Köln
Zuschauer:
44800
Spielnote:  4,5
abgesehen von der Schlussphase eine Partie ohne Dramatik, mit wenigen Chancen und vielen Unzulänglichkeiten in der Offensive.
Chancenverhältnis:
4:2
Eckenverhältnis:
4:7
Schiedsrichter:
Felix Zwayer (Berlin)   Note 2
unauffälliger Auftritt mit klarer Linie. Einzig wenige kleine Fehler bei der sonst guten Beurteilung von Zweikämpfen.
Spieler des Spiels:
Jan Kirchhoff
Umsichtig in der Defensivzentrale, immer mit dem Blick für die Situation und den eigenen Mitspieler.
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