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SC Freiburg

 - 

Bayer Leverkusen

 

0:1 (0:1)

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SC Freiburg
Bayer Leverkusen
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.








Bayer mit Blitzstart - Freiburg bleibt Schlusslicht

Ballack trifft erstmals seit seiner Rückkehr

Robin Dutt feierte bei seiner Rückkehr an alter Wirkungsstätte mit Bayer Leverkusen einen durchaus schmeichelhaften 1:0-Sieg gegen den SC Freiburg. Der Werkself genügten dabei fünf starke Minuten, um in Führung zu gehen und diese dann gegen erfolglos anrennende Breisgauer über die Zeit zu bringen. Der SC bleibt nach der dritten Schlappe in Folge weiter Tabellenschlusslicht der Bundesliga.

Ballack (3.v.re.) wird von Sam umarmt
Traf nach über fünf Jahren mal wieder in der Bundesliga: Ballack (3.v.re.). Sam umarmt den Torschützen.
© Getty ImagesZoomansicht

Freiburgs Trainer Marcus Sorg gab nach der 0:1-Niederlage in Kaiserslautern Rosenthal und Dembelé den Vorzug vor Abdessadki und Makiadi.

Leverkusens Coach Robin Dutt vertraute bei seiner Rückkehr in den Breisgau auf Derdiyok und Castro, der nach seiner Rot-Sperre zurückkehrte. Kießling und Rolfes, bei der 0:1-Niederlage gegen Schalke noch Starter, mussten auf die Bank.

Im Badenova-Stadion hatten es die ersten Minuten in sich! Ballack, der die Kapitänsbinde von Rolfes übernommen hatte, marschierte vom Anpfiff weg los und holte rasch den ersten Freistoß in aussichtsreicher Position. Dieser mündete aber nur in einer Ecke, die jedoch Folgen haben sollte: Kadlec schlug den Ball in die Mitte, wo er über Toprak und Friedrich zu Ballack durchkam. Der Ex-Nationalmannschaftskapitän bedankte sich und netzte aus kürzester Distanz ein (2.). Es war der erste Bundesligatreffer für den 35-Jährigen seit seiner Rückkehr in die Beletage des deutschen Fußballs - zuletzt hatte er am 13. Mai 2006 für den FC Bayern beim 3:3 gegen Borussia Dortmund getroffen.

Es war ein Blitzstart der Werkself, die kurz darauf durch Castro fast nachgelegt hätte. Baumann war jedoch zur Stelle und parierte (4.). Fast im direkten Gegenzug gab Flum einen ersten Warnschuss für den Sportclub ab, als er aus 15 Metern knapp am Tor vorbei schlenzte (5.). Die ersten fünf Minuten hatten Lust auf mehr gemacht, die Partie konnte dieses Niveau dann aber nicht halten. Bayer schaltete einen Gang zurück und ließ die Freiburger machen. Der SC nahm sich der Aufgabe an und bemühte sich um den Spielaufbau, nur leisteten sich die Breisgauer zu viele Fehlpässe. Leverkusen hatte keine großen Schwierigkeiten, Gefahr vom eigenen Kasten fernzuhalten und musste lediglich ein paar Fernschüsse von Flum (8.), Cissé (10.), Rosenthal (22.) und Putsila (30.) über sich ergehen lassen.

Bayer hatte eigene Offensivbemühungen mittlerweile restlos eingestellt. Die Leverkusener konzentrierten sich nur auf die Defensive. Eine sehr riskante Strategie, die allerdings aufging, weil der SC seine Chancen nicht nutzte: Cissé knallte den Ball an den rechten Pfosten (38.), Rosenthal köpfte knapp rechts vorbei (44.).

Freiburg rennt verzweifelt an und steht dann doch mit leeren Händen da

Ballack (re.) erzielt das 1:0
Rein damit: Ballack (re.) erzielt das 1:0.
© picture alliance

Folglich mussten die Breisgauer den zweiten Durchgang mit einem knappen Rückstand beginnen. Und auch in diesem stellte die Sorg-Elf das engagiertere Team, das mehr Ballbesitz hatte und gleich für den ersten Aufreger der zweiten 45 Minuten sorgte: Dembelé verpasste den Ball in bester Position nur um einen Tick (47.). Das war dann aber auch für lange Zeit die einzige gute Möglichkeit, die diese Partie zu bieten hatte.

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Bayer machte weiterhin viel zu wenig für die eigene Offensive, was Baumann im Kasten der Freiburger einen ruhigen Abend bescherte. Diesen hatte allerdings auch Leno, der erst nach 69 Minuten, als Cissé knapp über das Tor schoss, bangen musste. Die Partie war sehr zerfahren, was vor allem daran lag, dass es ein echtes Fehlpassfestival war.

Freiburg hätte sich den Ausgleich mittlerweile redlich verdient gehabt, nur war die Chancenverwertung eklatant schlecht. So ließ der eingewechselte Reisinger nach 73 Minuten den nächsten Hochkaräter liegen. Sorg probierte viel, brachte auch noch Jendrisek und Makiadi. Doch auch diese beiden fanden gegen die aufmerksame Deckung der Werkself kein geeignetes Mittel und konnten die sechste Niederlage in den letzten sieben Spielen nicht mehr abwenden.

Für Bayer Leverkusen steht am kommenden Dienstag in der Champions League das wegweisende Duell in Valencia an. Am Samstag darauf geht's dann gegen Hamburg. Am selben Tag sind die Freiburger in Nürnberg gefordert.

28.10.11
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Baumann (3) - 
Hinkel (4,5) , 
Barth (3,5)    
Krmas (3,5) , 
Bastians (4,5) - 
Flum (2,5) , 
Schuster (4) - 
Putsila (3)   
Rosenthal (3,5)   
P. Cissé (4)   
Dembelé (4)   

Einwechslungen:
69. Reisinger für Dembelé
76. Jendrisek für Putsila
81. Makiadi für Rosenthal

Trainer:
Sorg
Bayer Leverkusen
Aufstellung:
Leno (2,5) - 
Schwaab (5) , 
Toprak (3) , 
Kadlec (4) - 
L. Bender (3) , 
Castro (4) - 
Sam (3,5) , 
Ballack (2,5)           
Schürrle (4)   
Derdiyok (5)   

Einwechslungen:
65. Rolfes für Ballack
74. Kießling für Derdiyok
83. Reinartz für Schürrle

Trainer:
Dutt

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Ballack (2., Rechtsschuss, M. Friedrich)
Gelbe Karten
Freiburg:
P. Cissé
(1. Gelbe Karte)
Leverkusen:
-

Spielinfo

Anstoß:
28.10.2011 20:30 Uhr
Zuschauer:
22300
Spielnote:  3,5
wenig Leerlauf, aber insgesamt nur mittelmäßiges Niveau.
Chancenverhältnis:
7:2
Eckenverhältnis:
6:2
Schiedsrichter:
Marco Fritz (Korb)   Note 2
sicherer Leiter, musste in der weitgehend fairen Partie nur einmal Gelb zücken.
Spieler des Spiels:
Bernd Leno
Da nach vorne kaum etwas lief, war es dem Torhüter vorbehalten, mit guten Paraden den Sieg zu sichern.
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