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Hertha BSC

Hertha BSC

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:
0

Halbzeitstand
0:0
1. FSV Mainz 05

1. FSV Mainz 05


HERTHA BSC
1. FSV MAINZ 05
15.
30.
45.
60.
75.
90.










Die Mainzer Sieglos-Serie hält an

Kraft hält einen Punkt für Hertha fest

Die beiden Kontrahenten taten wenig dafür, dass sich die frierenden Zuschauer im Olympia-Stadion erwärmen konnten. Während die Mainzer die wenigen, sich bietenden Chancen nicht nutzten, schafften es die Herthaner nicht einmal, den Ball gefährlich vor das Tor von Heinz Müller zu bringen. Damit dehnt Mainz die schwarze Serie siegloser Spiele am Stück auf acht aus.

Autsch! Bei diesem Zusammenprall stehen Heinz Müller die Haare zu Berge.
Autsch! Bei diesem Zusammenprall stehen Heinz Müller die Haare zu Berge.
© picture-allianceZoomansicht

Auf Seiten der Hertha war nach der 0:4-Niederlage in München am vergangenen Spieltag Rehabilitation angesagt. Dafür nahm Coach Markus Babbel zwei Änderungen in seiner Startformation vor: Für Niemeyer übernahm Lustenberger im defensiven Mittelfeld und im Sturmzentrum verdrängte Ramos Lasogga auf die Bank. Thomas Tuchel nahm nach der 0:1-Niederlage gegen Augsburg drei Änderungen bei seiner Anfangsformation vor: Kirchhhoff spielte für Risse vor der Abwehr. Caligiuri ersetzte Baumgartlinger im rechten Mittelfeld und Allagui kam im Angriff für Choupo-Moting zum Einsatz.

Beide Teams brauchten knappe zehn Minuten um in die Partie zu finden. Dann setzten die Hausherren ein erstes Ausrufezeichen. Raffael zog nach einem schnellen Konter der Hertha von der Strafraumgrenze aus ab und zwang Heinz Müller im FSV-Tor zu einer Glanzparade (10.).

Anstatt an diese Szene anzuknüpfen, verloren die Babbel-Schützlinge danach den Faden. Plötzlich waren die Gäste am Drücker. Ein Schussversuch von Allagui (11.) stellte Kraft noch vor keine großen Probleme, Ivanschitz hatte Minuten später aber schon eine richtig gute Möglichkeit, verzog aber aus zehn Metern knapp (13.).

Auch in der Folgezeit gaben die Mainzer auf dem Platz den Ton an. Ständig rannten die Rheinhessen gegen die Hertha-Abwehr an, einzig große Torchancen wollten sich nicht mehr einstellen. Es blieb bei einem Distanzschuss von Soto, der in der 26. Minute knapp über das Tor von Kraft strich.

Auf der Gegenseite taten sich die Hausherren enorm schwer, die Offensive in Gang zu bringen. In der Vorwärtsbewegung wirkte die Hertha unsortiert und überfordert. Kaum ein Ball in die Spitze kam an. Das Olympia-Stadion quittierte zudem die Leistung der Babbel-Schützlinge früh mit Pfiffen.

Das schmeichelhafte 0:0 zur Pause hatte die Hertha ihrem Torsteher zu verdanken. In der 41. Minute hatte sich Soto mittels Doppelpass mit Ivanschitz durch die Berliner Abwehr gespielt und war allein vor Kraft aufgetaucht. Nur mit einem unglaublichen Reflex konnte der Keeper zur Ecke retten.

Wer zu Beginn der zweiten Halbzeit auf eine Besserung im Berliner Angriffsspiel gehofft hatte sah sich schnell getäuscht. Behäbig schoben die Hertha-Akteure den Ball über unzählige Stationen im Mittelfeld quer. Die Verantwortung für einen Pass in die Spitze wurde immer wieder dem jeweiligen Nebenmann aufgebürdet. Abspiele in die Spitze bedeuteten in dieser Phase automatisch Ballverlust für die Hertha.

Anders die Gäste: Immer wieder kamen die Mainzer gefährlich vor das Tor der Hertha, scheiterten dort jedoch am eigenen Unvermögen oder am glänzend aufgelegten Kraft im Hertha-Tor. In der 58. Minute musste der Keeper sein ganzes Können aufbieten, als Ivanschitz völlig frei vor ihm auftauchte. Kraft behielt die Nerven und rettete per Fußabwehr.

Nach gut einer Stunde reagierten beide Trainer mit neuen Offensivkräften. Bei Hertha mussten Ben-Hatira und Ramos vom Feld. Torun und Lasogga sollten neuen Schwung bringen. Auch Thomas Tuchel war mit seiner Geduld am Ende und holte Nicolai Müller und Ivanschitz vom Feld. Dafür übernahmen Choupo-Moting und Malli. Am Spiel änderte sich zunächst allerdings wenig.

Hertha pflegte weiterhin ein behäbiges Aufbauspiel in Breitwand-Cinemascope und drohte das Publikum zu Tode zu langweilen. Auch die Mainzer Angriffe hatten an Präzision verloren. Das Spiel plätscherte eine Weile vor sich hin.

Erst als die letzten zehn Spielminuten angebrochen waren, wagten sich die Hausherren in die Offensive. Dabei erzielten die Herthaner in der 83. Minute ihre erste Ecke und hatten in der 85. Minute sogar eine gute Möglichkeit. Ebert servierte einen Freistoß vor das Tor der Mainzer. Dort konnte Kirchhoff aber vor dem aufgerückten Verteidiger Hubnik per Kopf klären.

In der 89. Minute hätte Raffael den Spielverlauf um ein Haar auf den Kopf gestellt. Der Brasilianer kam in der Nähe des Elfmeterpunkts zum Schuss, doch Bungert konnte den Ball im letzten Moment abblocken.

Danach hatten sich beide Teams mit dem Unentschieden abgefunden und brachten die Nachspielzeit ohne Aufsehen über die Runden.

Hertha spielt am Mittwoch (19 Uhr) im DFB-Pokal bei Rot-Weiß Essen, Das Nächstes Ligaspiel für die Berliner findet am Samstag (15.30 Uhr) in Wolfsburg statt. Der FSV Mainz 05 tritt am Mittwoch (19 Uhr) im DFB-Pokal in Hannover an und bestreitet das nächstes Ligaspiel am kommenden Samstag (18.30 Uhr) gegen Bremen.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Kraft (2) - 
Lell (3,5) , 
Hubnik (3) , 
Mijatovic (3,5)    
Kobiashvili (3) - 
Ottl (3,5) , 
Lustenberger (4)    
Ebert (5) , 
Raffael (5) , 
Ben-Hatira (5,5)    
Ramos (5)    

Einwechslungen:
63. Torun für Ben-Hatira
68. Lasogga für Ramos
71. Niemeyer     für Lustenberger

Trainer:
Babbel
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
H. Müller (3) - 
Pospech (4) , 
Bungert (2,5) , 
Noveski (3,5)    
Fathi (3,5) - 
Kirchhoff (3,5)    
Soto (3,5) - 
Ivanschitz (3,5)    
Allagui (4)        
N. Müller (4,5)    

Einwechslungen:
59. Choupo-Moting (4)     für N. Müller
73. Malli für Ivanschitz
79. Risse für Allagui

Trainer:
Tuchel

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Hertha:
Niemeyer
(2. Gelbe Karte)
Mainz:
Allagui
(1. Gelbe Karte)
,
Kirchhoff
(2.)
,
Choupo-Moting
(2.)

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Spielinfo

Anstoß:
22.10.2011 15:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
47064
Spielnote:  5
eine über weite Strecken unspektakuläre Partie, die sich zog wie Kaugummi und viel Leerlauf bot.
Chancenverhältnis:
2:4
Eckenverhältnis:
3:3
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)   Note 4
extrem kleinliche Leitung, einige falsche Zweikampfbewertungen. Zudem wurde der frei durchgestartete Nicolai Müller irrtümlicherweise wegen Abseits zurückgepfiffen (54.).
Spieler des Spiels:
Thomas Kraft
Dreimal war er gefordert, dreimal bewies er seine Klasse und hielt Hertha mit starken Paraden im Spiel.

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