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1. FC Kaiserslautern

1. FC Kaiserslautern

1
:
0

Halbzeitstand
0:0
SC Freiburg

SC Freiburg


1. FC KAISERSLAUTERN
SC FREIBURG
15.
30.
45.

60.
75.
90.











Freiburg mit fünf Niederlagen aus den letzten sechs Spielen

Shechter trifft, Tiffert vergibt vom Punkt

Dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang hat der 1. FC Kaiserslautern den SC Freiburg vor eigenem Publikum mit 1:0 besiegt und landete damit den zweiten Erfolg in Serie. Nach einer schwachen ersten Hälfte, in der sich beide Mannschaft kaum einmal vor dem gegnerischen Gehäuse zeigten, steigerten sich vor allem die Pfälzer nach der Pause, benötigten aber einige Chancen, ehe Shechter sein Team auf die Siegerstraße brachte.

Umsonst geflogen: Freiburgs Keeper Oliver Baumann kann die Kaiserslauterer Führung durch Itay Shechter nicht verhindern
Umsonst geflogen: Freiburgs Keeper Oliver Baumann kann die Kaiserslauterer Führung durch Itay Shechter nicht verhindern.
© picture allianceZoomansicht

FCK-Coach Marco Kurz musste auf Grund seiner Roten Karte beim 2:1-Sieg in Gelsenkirchen auf Abwehrchef Rodnei verzichten. Abel ersetzte den Brasilianer in der Innenverteidigung. Freiburgs Trainer Marcus Sorg verzichtete dagegen trotz 1:2-Niederlage gegen Hamburg auf Veränderungen an seiner Startformation.

Die Breisgauer waren vom Start weg bemüht, an ihre gute Leistung der vergangenen Woche anzuknüpfen, traten sehr ballsicher auf und banden den FCK durch hohe Laufbereitschaft in der Anfangsphase meist in dessen Hälfte. Erstmals brenzlig wurde es aber dennoch vor dem von Baumann gehüteten Gehäuse: Nachdem Amedick Dicks Einwurf im Strafraum per Kopf verlängert hatte, kam Schechter am langen Pfosten an das Leder, nahm dabei aber die Hand zu Hilfe und wurde zu Recht zurückgepfiffen (3.).

Freiburg ließ sich davon nur wenig beirren, bot weiterhin das inspiriertere Angriffsspiel. Dementsprechend erspielten sich die Gäste die erste Großchance der Partie, die Putsila nach feiner Kombination über Cisse und Makiadi vom Elfmeterpunkt allerdings kläglich vergab (9.). In der Folge ließ das Tempo zusehends nach. Beide Mannschaften waren sehr darauf bedacht, die defensive Grundordnung nicht zu verlieren, taten sich in der Vorwärtsbewegung entsprechend nicht wirklich weh - weder Baumann noch Trapp waren in der ersten halben Stunde zum Eingreifen gezwungen.

Erst eine verunglückte Hereingabe von Schuster rief den Kaiserslauterer Schlussmann erstmals auf den Plan, doch Trapp hatte mitgespielt und parierte stark (32.). Die Akteure schienen nun doch etwas Gefallen am Offensivfußball gefunden zu haben, da aber sowohl Amedick, dessen Kopfball Makiadi gerade noch auf der Linie klären konnte (39.), als auch Cisse (40.) das Leder in aussichtsreicher Position nicht über die Linie brachten, beendete Schiedsrichter Robert Hartmann den ersten Durchgang nach 45 Minuten torlos.

Auch die Pause brachte zunächst keine Besserung. Ungenauigkeiten und schlampige Abspiele prägten die erste Viertelstunde nach Wiederbeginn. Erst nach einer Stunde spielten vor allem die "Roten Teufel" endlich zielstrebiger nach vorne und stellte die Freiburger defensive fortan zusehends vor Probleme. Nachdem Shechter Baumann aus 16 Metern geprüft hatte (62.), hatten die Gastgeber im Anschluss an den fälligen Eckstoß sogar bereits den Torschrei auf den Lippen: Abermals war es der Israeli, der Krmas? zu kurz geratene Abwehr direkt an die Unterkante der Latte setzte. Das Leder prallte jedoch lediglich auf die Linie und von dort zurück ins Feld (63.).

Nun war der FCK jedoch Herr im eigenen Haus, immer seltener sorgten die Breisgauer für Entlastung. Folgerichtig markierte der agile Shechter eine Viertelstunde vor dem Ende die inzwischen verdiente Führung für die Gastgeber. Erneut verlängerte Amedick einen weiten Dick-Einwurf auf den zweiten Pfosten, wo der Israeli Hinkel übersprang und per Kopf das 1:0 markierte (75.). Beinahe hätten die Pfälzer sogar für einen Doppelschlag gesorgt, doch Tiffert scheiterte mit seinem Strafstoß kläglich an Baumann, der zuvor Shechter zu Fall gebracht hatte (77.).

Die Gäste suchten nach der passenden Antwort, fanden aber zu selten den Weg in Richtung des gegnerischen Tores. Vielmehr gelang es der Kurz-Elf bis zum Schlusspfiff weitestgehend, das Leder vom eigenen Strafraum fernzuhalten, und so stand am Ende der zweite Bundesliga-Erfolg in Serie.

Ehe der 1. FC Kaiserslautern am kommenden Spieltag sonntags in Hamburg gastiert, treten die "Roten Teufel" am Mittwoch in der zweiten Runde des DFB-Pokals bei der Frankfurter Eintracht an. Freiburg musste im Pokal bei Drittligist Unterhaching bereits in der ersten Runde die Segel streichen und pausiert folglich unter der Woche. Am Freitag empfängt der Sportclub dann Bayer 04 Leverkusen.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Trapp (3) - 
Dick (3,5) , 
Amedick (3) , 
Abel (3) , 
Bugera (3,5) - 
De Wit (3,5)    
Kirch (4) - 
Sahan (3) , 
Tiffert (4)    
Shechter (2,5)        
Kouemaha (3,5)

Einwechslungen:
89. Sukuta-Pasu für Shechter
90. + 3 Petsos für De Wit

Trainer:
Kurz
SC Freiburg
Aufstellung:
Baumann (2,5)    
Hinkel (4,5)    
Barth (4,5)        
Krmas (5)    
Bastians (5)    
Schuster (4) , 
Flum (4) - 
Putsila (4,5)    
Makiadi (4) , 
Abdessadki (5)    

Einwechslungen:
68. D. Caligiuri für Putsila
74. Butscher für Bastians
79. Reisinger für Abdessadki

Trainer:
Sorg

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Shechter (75., Kopfball, Amedick)
Gelbe Karten
K'lautern:
-
Freiburg:
Krmas
(3. Gelbe Karte)
,
Baumann
(1.)
,
Hinkel
(1.)
,
Barth
(3.)

Besondere Vorkommnisse
Baumann hält Foulelfmeter von Tiffert (77.)

Spielinfo

Anstoß:
22.10.2011 15:30 Uhr
Stadion:
Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern
Zuschauer:
40748
Spielnote:  4
wenig attraktive Partie, nur Lautern sorgte nach der Pause zeitweise für Schwung.
Chancenverhältnis:
6:3
Eckenverhältnis:
6:4
Schiedsrichter:
Robert Hartmann (Wangen)   Note 2
lag in den entscheidenden Szenen richtig: nach Shechters Lattenschuss sprang der Ball auf die Torlinie (63.), Elfmeter und Gelb für Baumann nach Foul an Shechter waren korrekt (76.).
Spieler des Spiels:
Itay Shechter
Nach der Pause gefährlich. Traf erst die Latte, dann das Tor, holte den Elfmeter raus.