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1. FC Köln

 - 

VfL Wolfsburg

 

0:3 (0:1)

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1. FC Köln
VfL Wolfsburg
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.













Novakovic mit "Ampelkarte" des Feldes verwiesen

Helmes trifft an alter Wirkungsstätte doppelt

Gegen den defensiv kompakten und offensiv schussfreudigen VfL Wolfsburg hatte der 1. FC Köln zum Bundesligastart keine Chance. Die "Wölfe" standen in der Defensive sicher und nutzten im Schlussspurt auch die zahlreichen Torchancen, die ihnen von der FC-Hintermannschaft gewährt wurden. Hochverdient fuhren die Niedersachsen dank eines Doppelpacks des Ex-Kölners Helmes drei Punkte ein.

Hasan Salihamidzic, Patrick Helmes
Bundesliga-Rückkehrer Hasan Salihamdzic jubelt mit Patrick Helmes über dessen Führungstor.
© picture allianceZoomansicht

Kölns neuer Coach Stale Solbakken stellte nach dem 3:0 in der ersten Runde im DFB-Pokal beim SC Wiedenbrück beim Bundesligaauftakt zweimal um: Rensing meldete sich rechtzeitig fit und ersetzte Varvodic im Tor. Auf der linken Abwehrseite ersetzte Eichner den Brasilianer Andrezinho.

Im Vergleich zur 2:3-Blamage im Pokal beim Viertligisten RB Leipzig tauschte Felix Magath nur einmal aus. Helmes begann in seiner Geburtsstadt für Lakic. Allerdings stellte der VfL-Coach das System der "Wölfe" um. Hasebe rückte aus der offensiven Zentrale auf die Rechtsverteidigerposition zurück. Vor der Doppelsechs mit dem neuen VfL-Kapitän Träsch und Josué spielten Ochs (rechts) und Salihamidzic (links).

Schnell übernahm der VfL die Initiative. Schon in der ersten Minute hatte Mandzukic nach einem Angriff über die rechte Seite Rensing aus spitzem Winkel zu einer Abwehraktion gezwungen. Nach einem weiten Abschlag von Benaglio gingen die "Wölfe" mit gütiger Mithilfe von Pezzoni in Führung. Erst produzierte der Abwehrspieler eine Kopfballkerze, dann spitzelte Pezzoni den Ball im Zweikampf mit Mandzukic genau in den Lauf von Helmes, der Rensing gekonnt halbrechts im Strafraum überwand (17.).

Auch danach blieben die aus gesicherter Defensive strukturiert nach vorne spielenden Wolfsburger tonangebend. Ochs (23.) und Salihamidzic, dessen Distanzschuss Rensing festhielt (28.), hatten weitere Gelegenheiten. Nach einem Eckball bot sich den Niedersachsen wenig später eine gute Chance zum 2:0. Doch Russ verzog aus halbrechter Position knapp, und Salihamidzic verpasste es am linken Pfosten ebenso knapp, Russ' Versuch noch über die Linie zu drücken (33.).

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Erst in der Schlussphase des ersten Abschnitts wachten die Kölner ein wenig auf. Doch eine vielversprechende Hereingabe von Podolski zu Novakovic, der völlig frei am Elfmeterpunkt stand, wurde von Hasebe in letzter Sekunde entschärft (39.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff monierte dann Geromel, der zum Kopfball gehen wollte, nach einem leichten Zupfer von Mandzukic im Strafraum des VfL ein Foulspiel (45.). Doch Schiedsrichter Manuel Gräfe ließ weiterspielen und so ging es ohne gute Tormöglichkeit für den FC in die Pause.

Novakovic fliegt - Gräfe zieht Gelb-Rot

Mit der Hereinnahme von Peszko versuchte Trainer Solbakken nach der Halbzeit, noch mehr offensiven Schwung zu entwickeln. Doch die Wolfsburger knüpften trotz der verstärkten Kölner Bemühungen an ihre gute Defensivleistung der ersten Hälfte an und ließen zunächst kaum etwas zu. Stattdessen bot sich - erneut nach schwerem Patzer von Pezzoni - Träsch im Strafraum die Chance zum 2:0 für den VfL. Doch erst verhinderte Geromel ein Abspiel des Nationalspielers in die Mitte, dann jagte Träsch den Nachschuss über das Tor (54.).

In der Folge boten sich den Wolfsburgern durch die frei werdenden Räume eine Vielzahl an guten Torchancen. So vergaben Ochs, Mandzukic und schließlich Helmes - erneut nach einem Patzer von Pezzoni - innerhalb von drei Minuten gute Chancen auf den zweiten Treffer (63., 64., 65.). Der FC war nur in einer kurzen Phase Mitte des zweiten Durchgangs einem Treffer nahe. Erst zielte Chihi nach einem Eckball und Geromel-Vorlage über das Tor (69.), dann traf Peszko mit der besten Kölner Gelegenheit der Partie per Direktabnahme nur den Außenpfosten (74.). Wenig später parierte Benaglio gekonnt gegen den durchgebrochenen Novakovic (78.).

In der 79. Minuten verwies Referee Manuel Gräfe dann den bereits verwarnten Torjäger Novakovic nach einer "Schwalbe" des Slowenen im Strafraum des Feldes. Numerisch dezimiert brach die Kölner Abwehr endgültig zusammen. Schäfer mit einem direkt verwandelten Eckball von der rechten Seite (85.) und Helmes in der Nachspielzeit mit der Direktabnahme einer Mandzukic-Flanke (90.+3) sorgten für den deutlichen Endstand zugunsten der Wolfsburger.

Am 2. Spieltag tritt der FC samstags (15.30 Uhr) in Schalke an. Zur gleichen Zeit erwartet Wolfsburg zu Hause Bayern München.

06.08.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Köln
Aufstellung:
Rensing (4,5) - 
Brecko (4,5) , 
Geromel (3,5)    
Pezzoni (6)    
Eichner (4)    
Riether (3,5) , 
Lanig (4,5) - 
Chihi (5)    
Jajalo (6) - 
Novakovic (5)    

Einwechslungen:
46. Peszko (4) für Eichner
83. Roshi für Pezzoni
88. Andrezinho für Chihi

Trainer:
Solbakken
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Benaglio (2,5) - 
Hasebe (3,5)        
Kjaer (3) , 
Russ (3)    
M. Schäfer (3,5)        
Träsch (3,5)    
Josué (3,5) - 
Ochs (4,5)        
Salihamidzic (3,5)    
Helmes (2)        
Mandzukic (1,5)    

Einwechslungen:
75. Schindzielorz für Salihamidzic
81. Madlung für Ochs
84. M. Schulze für Hasebe


Trainer:
Magath

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Helmes (17., Rechtsschuss, Mandzukic)
0:2
M. Schäfer (85., direkter Eckball, Linksschuss)
0:3
Helmes (90. + 3, Rechtsschuss, Mandzukic)
Gelb-Rote Karten
Köln:
Novakovic
(79.)
Wolfsburg:
-
Gelbe Karten
Köln:
-
Wolfsburg:
Hasebe
(1. Gelbe Karte)
,
Ochs
(1.)
,
Russ
(2.)
,
M. Schäfer
(1.)
,
Mandzukic
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
06.08.2011 15:30 Uhr
Stadion:
Rhein-Energie-Stadion, Köln
Zuschauer:
47000
Spielnote:  3,5
über weite Strecken bestenfalls spielerische Hausmannskost, die durch eine Vielzahl von Torchancen und die lange währende Spannung allerdings gewürzt wurde.
Chancenverhältnis:
4:11
Eckenverhältnis:
7:6
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 4,5
verlor offensichtlich bei der in der Summe überzogenen Ampelkarte für Novakovic den Überblick, als er erst nach der Gelben Karte für den Kölner feststellte, dass dieser bereits verwarnt war. Hätte Chihi nach Foul an Mandzukic (71.) verwarnen müssen. Zudem einige kleine Fehler.
Spieler des Spiels:
Mario Mandzukic
Bereitete zwei Treffer vor, äußerst agil, arbeitete zudem extrem fleißig in der Defensive.
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