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Werder Bremen

Werder Bremen

2
:
0

Halbzeitstand
0:0
1. FC Kaiserslautern

1. FC Kaiserslautern


WERDER BREMEN
1. FC KAISERSLAUTERN
15.
30.
45.

60.
75.
90.









Mertesacker neuer Kapitän - Ilicevic trifft die Latte

Rosenberg beendet schwarze Auftaktserie

Bremen holte sich gegen Kaiserslautern in einer Partie auf durchschnittlichem Niveau einen verdienten Auftaktsieg - den ersten seit fünf Jahren. Lautern überstand Werders gute Anfangsphase schadlos und hatte bei vereinzelten Offensivaktionen selbst die Führung auf dem Fuß. Die aber fiel nach einer Stunde auf der anderen Seite für die insgesamt viel aktivere Schaaf-Elf und knackte die Pfälzer, die danach nicht mehr zum Zug kamen.

Christian Tiffert (li.) gegen Aaron Hunt
Duell im Mittelfeld: Lauterns Christian Tiffert (li.) gegen Aaron Hunt (Bremen).
© Getty ImagesZoomansicht

Bei Bremen brachte Trainer Thomas Schaaf im Vergleich zur 1:2-Pokalblamage in Heidenheim einen Neuen: Mertesacker wurde rechtzeitig zum Saisonstart fit und rückte in die Abwehrkette. Neuzugang Papastathopoulos spielte Rechtsverteidiger und verschob Fritz ins rechte Mittelfeld.

Lauterns Coach Marco Kurz veränderte seine Startelf nach dem 3:0-Triumph im Pokal beim BFC Dynamo ebenfalls auf einer Position: Mit Sukuta-Pasu für Shechter ersetzte ein Neuzugang einen anderen.

Werder, das Mertesacker als neuer Kapitän auf den neu verlegten Rasen geführt hatte, legte einen schwungvollen Start hin. Vor allem über die linke Angriffsseite gelangen den Hausherren einige gute Kombinationen: Gegen Thy parierte Trapp prima (5.), Marin schoss nach Flanke des Stürmers daneben (8.), und Rosenbergs Abstauberversuch blockte Abel nach einer Ecke im Fünfmeterraum (10.).

Lautern versteckte sich keineswegs. Die Schaaf-Elf überzeugte aber mit konzentrierter Defensivarbeit, erstickte damit zunächst Angriffsversuche der "Roten Teufel" entweder frühzeitig oder ließ den Gegner des Öfteren ins Abseits laufen. Auf der anderen Seite blieb die Pfeife von Referee Günter Perl nach Jessens Strafraum-Duell mit Fritz wohl zurecht stumm (15.).

Die Hanseaten bewegten sich auch in der Folge bis zum Sechzehnmeterraum gut, in der gefährlichen Zone aber fehlte trotz manch gutem Ansatz die letzte entschlossene Aktion. Weitere Möglichkeiten blieben so zunächst Fehlanzeige.

Nach und nach erkämpften sich die Pfälzer mehr Spielanteile und tauchten erstmals nach einer guten halben Stunde gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf, als Ilicevic eine Tiffert-Flanke in Gemeinschaftsproduktion mit Gegenspieler Papastathopoulos knapp über den Balken beförderte (31.). Dann verlor Sahan im Mittelfeld den Ball, doch Bremen konnte nach Marins Antritt die Überzahlsituation nicht nutzen und vergab die große Gelegenheit zur Führung (32.).

Die hatte allerdings auch der FCK in Person von Sahan, der aber freistehend nach Jessens Maßflanke den Ball im Zentrum aus sechs Metern nicht traf (37.). Fritz schoss nach Solo der weiterhin aktiveren Hanseaten daneben (37.), ehe es in die Kabine ging.

Mehr Kreativität und Offensivpower versprach sich Schaaf auf Bremer Seite nach Wiederanpfiff wohl durch den Personalwechsel Ekici für Bargfrede, während bei den "Roten Teufeln" Shechter Kollege Sukuta-Pasu eins zu eins ersetzte.

Viel tat sich zunächst nicht, sieht man von einer Halbchance Marins ab (48.). Der FCK verschob sich etwas weiter nach vorne als zu Beginn der Partie und erlebte nach knapp zehn Minuten eine starke Phase, die Ilicevic mit einem Lattenschuss fast mit der Führung gekrönt hätte (55.).

Das Tor fiel aber auf der anderen Seite: Fritz spielte vor dem Strafraum quer auf Schmitz. Trapp konnte den abgefälschten 20-Meter-Schuss des Verteidigers nicht festhalten, Rückkehrer Rosenberg staubte aus kürzester Distanz ab (60.).

Der FCK reagierte mit der Einwechslung von Neuzugang Fortounis für de Wit (63.), doch so richtig zum Zug kamen die Gäste in der Folge nicht. Die Hausherren blieben im Vorwärtsgang und ließen mit guter Raumaufteilung schon im Miitelfeld hinten nichts anbrennen.

Die Schlussphase brach an mit einer großen Möglichkeit Mertesackers, dem der Ball drei Meter vor dem Tor über den Scheitel wischte (79.). Ohne Folgen, denn wieder Rosenberg machte wenig später alles klar: Der für Marin gekommene Wesley versetzte links Abel und flankte. Am zweiten Pfosten war der schwedische Angreifer per Kopf zur Stelle und nickte ein - Jessen und Trapp kamen zu spät (81.).

Rosenberg stand sogar dicht vor einem Hattrick, den aber der Pfosten verhinderte (89.). Dennoch feierte der Rückkehrer ein starkes Comeback im Werder-Trikot und avancierte mit seinen beiden Toren zum Matchwinner.

Bremen reist am Sonntag (Anpfiff: 17.30 Uhr) zum ersten Auswärtsspiel nach Leverkusen. Lautern greift ebenfalls am Sonnatg wieder ein und empfängt um 14.30 Uhr Aufsteiger FC Augsburg.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Wiese (3) - 
Sokratis (3) , 
Mertesacker (2,5)    
A. Wolf (3) , 
Schmitz (2,5) - 
Bargfrede (3)    
Fritz (2) , 
Hunt (3,5) - 
Marin (4)    
Rosenberg (2)        
Thy (3,5)

Einwechslungen:
46. Ekici (3) für Bargfrede
59. Wesley (2)     für Marin

Trainer:
Schaaf
1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Trapp (5) - 
Dick (4,5)    
Abel (4) , 
Rodnei (3,5) , 
Jessen (4) - 
Tiffert (3,5)    
Petsos (4)    
Sahan (5) , 
De Wit (5)    
Ilicevic (3) - 
Sukuta-Pasu (5,5)        

Einwechslungen:
46. Shechter (5) für Sukuta-Pasu
63. Fortounis für De Wit
82. Amedick für Petsos

Trainer:
Kurz

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Rosenberg (60., Rechtsschuss, Schmitz)
2:0
Rosenberg (81., Kopfball, Wesley)
Gelbe Karten
Bremen:
Wesley
(1. Gelbe Karte)
K'lautern:
Sukuta-Pasu
(1. Gelbe Karte)
,
Dick
(1.)

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3.
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Jarstein, Rune
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Hitz, Marwin
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Spielinfo

Anstoß:
06.08.2011 15:30 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
41100
Spielnote:  3
keine hochklassige, aber eine abwechslungsreiche Partie, in der Werder streckenweise zu überzeugen wusste.
Chancenverhältnis:
5:3
Eckenverhältnis:
6:5
Schiedsrichter:
Günter Perl (Pullach)   Note 3
lag in den entscheidenden Szenen richtig, hätte Schmitz für seine Schwalbe jedoch verwarnen müssen (57.).
Spieler des Spiels:
Clemens Fritz
Trotz Rosenbergs Doppelpack - Fritz ragte heraus, überzeugte zunächst auf der Halbposition und nach Bargfredes verletzungsbedingtem Ausscheiden auch als Sechser.

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