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1. FC Kaiserslautern

1. FC Kaiserslautern

0
:
3

Halbzeitstand
0:1
Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt


1. FC KAISERSLAUTERN
EINTRACHT FRANKFURT
15.
30.
45.





60.
75.
90.










Lakic vergibt Elfmeter - Frankfurt baut eigene Serie aus

Gekas macht's gleich doppelt

In einem intensiven und durchaus unterhaltsamen Süd-West-Derby setzte sich die Eintracht aus Frankfurt beim 1. FC Kaiserslautern mit 3:0 durch und fuhr damit den dritten Sieg in Folge ein. Die Pfälzer waren dabei vor allem in der ersten Hälfte die aktivere Mannschaft, ließen aber beste Chancen liegen und wurden dafür bitter bestraft. Der FCK wartet seit nunmehr sechs Partien auf einen Dreier.

Tzavellas beglückwünscht Gekas (re.)
Lass dich drücken: Tzavellas beglückwünscht Gekas (re.), der soeben die Hessen in Führung gebracht hat.
© picture-allianceZoomansicht

Kaiserslauterns Trainer Marco Kurz setzte nach der 1:2-Niederlage in Hamburg auf eine offensivere Ausrichtung seiner Mannschaft: Stürmer Hoffer agierte als zweite Spitze neben Lakic, Kirch musste dafür auf die Bank.

Frankfurts Coach Michael Skibbe beließ es hingegen bei derselben Elf, die vor der Länderspielpause mit 2:1 in Stuttgart gewonnen hatte.

Angetrieben von einer stimmungsvollen Kulisse im Fritz-Walter-Stadion begannen beide Mannschaften mit großem Einsatz und viel Laufbereitschaft. Folglich wurde vom Fleck weg eine unterhaltsame Partie geboten, in der jedoch die Abwehrreihen zunächst dominierten. So engagiert die Angriffsbemühungen der Kontrahenten auch waren, Strafraumszenen gab es in den Anfangsminuten nicht zu sehen. Die "Roten Teufel" wurden jedoch zusehends bissiger und auch zielstrebiger. Folglich kamen sie auch zur ersten nennenswerten Möglichkeit durch Rodnei, der nach einer Ecke aus fünf Metern knapp drüber köpfte (14.).

Die ganz großen Einschussgelegenheiten waren in dem intensiven Match nicht zu sehen. Wenn es Chancen gab, dann für die Pfälzer. Walch verstolperte den Ball aber im gegnerischen Sechzehner (19.), ehe Frankfurts Schlussmann Nikolov Lakic zuvor kam (21.). Vier Minuten später stand der Kroate erneut im Blickpunkt: Diesmal kam er im Sechzehner bei einem Duell mit Tzavellas zu Fall, Schiedsrichter Felix Zwayer gab den Strafstoß. Lakic trat selbst an und scheiterte an Nikolov, der das Eck geahnt hatte (26.).

Von den Hessen kam offensiv bis dahin gar nichts. Bis auf Köhler, der im Sechzehner von Amedick gestoppt wurde (31.), brachte die Eintracht in der ersten Hälfte kaum etwas zustande. Weil aber auch Lakics direkter Freistoß aus 19 Metern zentraler Position in der Mauer hängen blieb, roch alles nach einem 0:0 zur Pause. Weit gefehlt, denn nach einem Ballverlust von Ilicevic schalteten die Gäste in der 45. Minute blitzschnell auf Angriff um, den Gekas zur überraschenden 1:0-Pausenführung vollendete. Damit war eine Sache klar: Auch das 77. Bundesliga-Duell dieser beiden Teams würde wie alle Derbys zuvor nicht torlos enden.

Griechische Koproduktion sorgt für die Vorentscheidung

Lauterns Lakic wird von Chris bedrängt
Im Windschatten: Lauterns Lakic wird von Chris bedrängt.
© picture-alliance

Kurz reagierte zum Seitenwechsel und brachte mit Kirch für Walch einen frischen Mann. Die nächste Szene gehörte aber FCK-Schlussmann Sippel, der seine Mannschaft mit einer Riesentat vor einem noch höheren Rückstand bewahrte: Nach Tzavellas' Freistoß von rechts scheiterte Russ per Kopf aus sechs Metern am sich streckenden Keeper, der danach auch noch dem nachsetzenden Gekas den Zahn zog (47.).

Die Frankfurter traten im zweiten Durchgang deutlich sicherer auf, während die Lauterer nicht an ihre Leistung aus Hälfte eins anknüpfen konnten. Die Eintracht stand gut gestaffelt und lauerte auf den entscheidenden Konter, doch Jung (62.), Altintop (64.) und Schwegler (65.) waren zu unpräzise. Also musste wieder Gekas ran: Nach einer Ecke von rechts brachte Tzavellas die Kugel zu seinem Landsmann, der sich im Fünfer gegen Rodnei behauptete und aus kurzer Distanz auf 2:0 erhöhte (67.).

Auch danach blieben die Pfälzer bemüht, aber auch ohne Fortune. Zuerst verlor Hoffer im Sechzehner das Gleichgewicht (69.), ehe Moravek - mittlerweile eingewechselt - den auf der Linie stehenden Köhler anschoss (76.). In der 83. Minute war dann alles klar: Jung brach auf rechts durch und legte von der Grundlinie zum inzwischen ebenfalls eingewechselten Meier zurück, der aus sechs Metern den 3:0-Endstand markierte.

Der 1. FC Kaiserslautern ist am kommenden Samstag in Freiburg wieder gefordert, während die Eintracht aus Frankfurt zeitgleich den FC Schalke zu Gast hat.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Sippel (2) - 
Dick (4) , 
Amedick (4,5)    
Rodnei (5) , 
Jessen (5) - 
Walch (4,5)    
Bilek (4)    
Tiffert (3,5) , 
Ilicevic (4) - 
Hoffer (5)    
Lakic (4,5)    

Einwechslungen:
46. Kirch (5) für Walch
57. Moravek (4) für Bilek
79. Nemec für Hoffer

Trainer:
Kurz
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Nikolov (2) - 
S. Jung (2,5) , 
Franz (2,5)    
Russ (3) , 
Tzavellas (3,5)        
Schwegler (3) , 
Chris (3)    
Ochs (3)    
Köhler (3) - 
Gekas (1,5)                

Einwechslungen:
79. Meier     für Gekas
89. Amanatidis für Tzavellas
90. + 1 Steinhöfer für Ochs

Trainer:
Skibbe

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Gekas (45., Linksschuss, Ochs)
0:2
Gekas (67., Rechtsschuss, Tzavellas)
0:3
Meier (83., Rechtsschuss, S. Jung)
Gelbe Karten
K'lautern:
Lakic
(3. Gelbe Karte)
E. Frankfurt:
Tzavellas
(4. Gelbe Karte)
,
Gekas
(1.)
,
Franz
(4.)

Besondere Vorkommnisse
Nikolov hält Foulelfmeter von Lakic (26.)
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Pl. Torhüter Spiele Weisse Westen
1.
Neuer, Manuel
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Bayern München
5
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2.
Casteels, Koen
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VfL Wolfsburg
5
3x
 
3.
Horn, Timo
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1. FC Köln
4
2x
 
4.
Jarstein, Rune
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Hertha BSC
5
2x
 
Gulacsi, Peter
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RB Leipzig
5
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Spielinfo

Anstoß:
17.10.2010 15:30 Uhr
Stadion:
Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern
Zuschauer:
49780 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
kampfbetonte Partie, die spielerisch enttäuschte und bis zur Eintracht-Führung von der Rivalität beider Teams lebte. Danach kam vom FCK nichts mehr.
Chancenverhältnis:
2:6
Eckenverhältnis:
4:2
Schiedsrichter:
Felix Zwayer (Berlin)   Note 3,5
die Elfmeterentscheidung zugunsten von Kaiserslautern war hart, aber vertretbar, er hätte den Strafstoß aber wiederholen lassen müssen, da Nikolov bei der Ausführung einen Meter vor der Torlinie stand, hätte Kirch wegen eines Bodychecks gegen Schwegler Gelb zeigen müssen (60.), ansonsten ordentliche Leistung in einer intensiv geführten Partie.
Spieler des Spiels:
Theofanis Gekas
Der Matchwinner. Lauffreudig, engagiert und mit einem Doppelpack erfolgreich.