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TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim

1
:
0

Halbzeitstand
0:0
Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt


TSG HOFFENHEIM
EINTRACHT FRANKFURT
15.
30.
45.

60.
75.
90.












Eintracht verliert das Spiel und Franz

Firmino kommt und bringt die Entscheidung

Nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage musste Eintracht Frankfurt durch eine 0:1-Pleite bei der TSG 1899 Hoffenheim einen Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt hinnehmen. Die Hessen präsentierten sich zwar fast über die gesamte Spieldauer als das gefährlichere Team, gingen aber zu leichtfertig mit ihren Möglichkeiten um und konnten Firminos Treffer am Ende nicht mehr kontern.

Am Ende einen Schritt zu spät: Frankfurts Maik Franz (li.) im Duell mit TSG-Torjäger Vedad Ibisevic
Am Ende einen Schritt zu spät: Frankfurts Maik Franz (li.) im Duell mit TSG-Torjäger Vedad Ibisevic.
© picture allianceZoomansicht

Hoffenheim-Trainer Marco Pezzaiuoli musste nach der 2:3-Niederlage gegen den SC Freiburg auf seinen Kapitän verzichten. Beck hatte im Breisgau seine fünfte Gelbe Karte gesehen und wurde von Weis ersetzt. Ibertsberger rückte deshalb zu Beginn vom Mittelfeld nach rechts hinten in die Viererkette.

Eintracht-Coach Christoph Daum konnte im Vergleich zum 1:1 gegen Bremen dagegen wieder seinen Kapitän aufbieten. Nach abgesessener Gelbsperre verdrängte Ochs Kittel aus der Startelf. Außerdem begann Köhler an Stelle des an einem Kreuzbandanriss laborierenden Tzavellas auf der Linksverteidigerposition.

Hoffenheim ging engagiert in die Partie, attackierte die Eintracht bei Ballbesitz sehr früh und ließ den Hessen so kaum Raum im Spielaufbau. Darüber hinaus ließen die Gastgeber den Ball in der Anfangsviertelstunde gut durch die eigenen Reihen laufen und banden Frankfurt bisweilen am eigenen Strafraum. Die Gäste zogen sich dagegen erst einmal zurück und empfingen die TSG an der Mittellinie.

Mit zunehmender Spieldauer präsentierte sich die Eintracht jedoch immer mutiger im Offensivspiel. Durch schnelles Überbrücken des Mittelfelds gelang es den Gästen ein ums andere Mal, die Abwehr der Kraichgauer in Bedrängnis zu bringen. Nachdem Meier nach Fehler von Vorsah aus elf Metern an Starke gescheitert war (12.), entwischte Gekas im Abwehrzentrum Vorsah und Compper, zog frei vor dem Tor gegen den erneut glänzend reagierenden TSG-Keeper aber ebenfalls den Kürzeren (15.).

Die Pezzaiuoli-Elf wirkte in der Offensive nun zusehends planlos, scheute zumeist den Ball in die Spitze und brachte Eintracht-Keeper Fährmann dementsprechend nicht in Bedrängnis. Die Hessen übernahmen folgerichtig das Kommando und hatten nach einer knappen halben Stunde die Riesenchance zur Führung. Allerdings entschied sich Meier aus spitzem Winkel für den Torabschluss, anstatt auf den völlig freien Russ querzulegen und verfehlte das Gehäuse (29.).

Zwar erarbeitete sich Hoffenheim gegen Ende der ersten Hälfte wieder leichte Feldvorteile, brachte dabei aber kaum einmal eine gelungene Kombination zustande. Einzig Rudy nährte sich dem Gästetor an, doch auch der Schuss des Mittelfeldmannes aus gut 20 Metern zwang Fährmann nicht zum Eingreifen (39.).

Marco Pezzaiuoli reagierte und brachte zur Pause Sigurdsson für Rudy. Gleichwohl änderte dies wenig am Spielgeschehen. Den Kraichgauern mangelte es weiterhin an Ideen, und so rückte Starke erneut in den Mittelpunkt. Zunächst parierte der Schlussmann zum wiederholten Male im Eins gegen Eins gegen Gekas (51.), ehe er auch Schweglers Flatterball aus der Distanz mit einem Klassereflex entschärfte (56.).

In der Folge wurde es hektisch. Mlapa ging im Mittelfeld gegen Franz mit offener Sohle zu Werke und wurde verwarnt (62.). Doch auch der Frankfurter sah, nachdem er Mlapa bei dessen Entschuldigungsversuch die Hand weggeschlagen hatte, den Gelben Karton (64.). Franz musste zudem wenig später verletzt vom Feld und wurde durch Vasoski ersetzt (68.).

Die Gastgeber intensivierten nun ihre Offensivbemühungen, spielten dabei jedoch zu oft durch das Zentrum, wo die Eintracht geschickt die Räume zustellte. Dennoch durfte die TSG gut zehn Minuten vor dem Ende jubeln: Fährmann ließ Babels Gewaltschuss in die Mitte prallen, der eben eingewechselte Firmino schaltete am schnellsten und drückte das Leder aus kurzer Distanz über die Linie (78.). Allerdings stand Ibisevic, der den Brasilianer gegen Vasoski freigeblockt hatte, bei Babels Schuss leicht im Abseits.

Christoph Daum reagierte und brachte mit Fenin und Kittel für Meier und Rode noch einmal zwei frische Offensivkräfte (81.). Dennoch gelang den Hessen in der Schlussphase vor dem gegnerischen Tor nicht mehr viel, und so trauerten sie am Ende den vergebenen Chancen hinterher.

Hoffenheim muss nächsten Samstag um 15.30 Uhr bei Bayer Leverkusen bestehen, zeitgleich empfängt die Eintracht aus Frankfurt den Rekordmeister Bayern München.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Starke (1,5)    
Ibertsberger (4) , 
Vorsah (5) , 
Compper (4) , 
Braafheid (4,5) - 
Weis (3) , 
Rudy (4,5)    
Mlapa (5)        
Alaba (4,5) , 
Babel (3,5)        

Einwechslungen:
46. G. Sigurdsson (3) für Rudy
74. Roberto Firmino         für Mlapa
90. Vestergaard für Babel

Trainer:
Pezzaiuoli
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Fährmann (5) - 
S. Jung (3)    
Franz (3,5)        
Russ (3,5) , 
Köhler (3) - 
Schwegler (4,5) , 
Rode (4)    
Ochs (4)    
Meier (5)        
Gekas (4,5)

Einwechslungen:
68. Vasoski für Franz
81. Kittel für Meier
81. Fenin für Rode

Trainer:
Daum

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Roberto Firmino (78., Rechtsschuss, Babel)
Gelbe Karten
Hoffenheim:
Mlapa
(6. Gelbe Karte)
,
Babel
(3.)
,
Roberto Firmino
(1.)
E. Frankfurt:
S. Jung
(2. Gelbe Karte)
,
Meier
(5., gesperrt)
,
Franz
(13.)

Spielinfo

Anstoß:
16.04.2011 15:30 Uhr
Stadion:
Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
Zuschauer:
30150 (ausverkauft)
Spielnote:  4,5
ein Festival von Fehlern und Unzulänglichkeiten, das am Schluss lediglich von der Spannung lebte.
Chancenverhältnis:
6:6
Eckenverhältnis:
3:8
Schiedsrichter:
Michael Weiner (Hasede)   Note 4,5
eigentlich sicher in seinen Entscheidungen. Die Gelbe Karte für Franz war jedoch übertrieben, und: Den Treffer von Roberto Firmino anzuerkennen, war eine Fehlentscheidung. Ibisevic stand im Abseits und beging dabei auch noch ein Foul.
Spieler des Spiels:
Tom Starke
Der Kapitän hielt sein Team mit mehreren Paraden im Spiel, war zudem der Mann mit den meisten Ballkontakten der TSG - und somit stets gefordert.