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Eintracht Frankfurt

 - 

Werder Bremen

 

1:1 (0:0)

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Eintracht Frankfurt
Werder Bremen
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.









Frankfurts Serie hält - Werder zum sechsten Mal ungeschlagen

Fenin holt die Kastanien aus dem Feuer

In einem packenden Duell trennten sich Eintracht Frankfurt und Werder Bremen letztlich leistungsgerecht 1:1. Werder hatte zwar vor allem nach der Pause mehr vom Spiel, allerdings bewiesen die Hessen Moral und hatten dabei sogar die besseren Torchancen. Dennoch liefen sie lange einem Rückstand hinterher, ehe sie durch Fenin doch noch erlöst wurden. Bremen blieb damit auch im sechsten Spiel in Folge ungeschlagen, während die SGE zum dritten Mal ungeschlagen blieb.

Werders Pizarro kommt an Fährmann (re.) nicht vorbei.
Breit gemacht: Werders Pizarro kommt an Fährmann (re.) nicht vorbei.
© picture allianceZoomansicht

Frankfurts Trainer Christoph Daum musste nach dem 1:1 in Wolfsburg auf seinen gelbgesperrten Kapitän Ochs verzichten. Er wurde von Kittel vertreten. Außerdem verdrängte der wiedergenesene Schwegler Clark aus der Startelf.

Werders Coach Thomas Schaaf indes vertraute auf dieselbe Elf, die beim 1:1 gegen den VfB Stuttgart begonnen hatte. Immerhin reichte es bei Pizarro für die Bank.

Dass es für beide Mannschaften um viel ging, wurde rasch deutlich. Sowohl die Bremer als auch die Frankfurter wollten über den Kampf zum Erfolg kommen, was Schiedsrichter Florian Mayer, der kurzfristig für den erkrankten Dr. Felix Brych eingesprungen war, viel Arbeit bescherte. Im Brennpunkt: Frankfurts Ersatzkapitän Franz und Bremens Avdic, die sich beide früh die Gelbe Karte einhandelten und danach mit angezogener Handbremse spielen mussten.

Kämpferisch stimmte die Leistung auf beiden Seiten, spielerisch blieb aber vieles Stückwerk. Hüben wie drüben konnte zunächst von einem geordneten Spielaufbau nicht die Rede sein. Erst ein individueller Fehler von Franz, der bei einem Fritz-Pass aus der Tiefe falsch stand, eröffnete Wagner die ganz dicke Chance: Aus 16 Metern traf der Ex-Duisburger zu seinem Pech nur den rechten Pfosten (9.). Im Allgemeinen hatten Torraumszenen Seltenheitswert, allerdings waren die, die es zu sehen gab, echte Hochkaräter: So scheiterte Gekas aus kurzer Distanz freistehend an Wiese (18.), ehe Fährmann auf der Gegenseite Marins Kopfball noch von der Linie kratzte (21.).

Die ruppige Gangart forderte bereits nach 26 Minuten das erste Opfer: Avdic konnte nach einem Schlag von Jung nicht weitermachen und musste ausgewechselt werden. Somit kam Pizarro früher als erwartet zum Einsatz. Mit dem Peruaner wurden die Hanseaten stärker und kamen zu einem optischen Übergewicht. Die ganz klaren Möglichkeiten blieben aber weiter aus. Florian Mayer hatte dennoch weiter gut zu tun. Zahlreiche knifflige Szenen galt es zu bewerten. Die brisanteste: Im eigenen Sechzehner klärte Jung mit der Hand, der Referee unterstellte dabei keine Absicht und ließ weiterspielen (34.). Erst kurz vor dem Pausenpfiff ergab sich für die Gäste nach einem Standard noch einmal die Doppelchance. Da aber sowohl Pizarro als auch Wagner scheiterten (45-+1), ging es ohne Tor in die Kabinen.

Wiese entscheidet sein Privatduell gegen Gekas klar für sich

Frankfurts Franz im Duell mit Wagner (re.)
Stütze: Frankfurts Franz im Duell mit Wagner (re.).
© picture alliance

Werder begann nach dem Seitenwechsel schwungvoller, ergriff das Kommando und näherte sich sogleich durch Marin (47.), Wesley (52.) und nach toller Vorarbeit von Marin durch Pizarro (56.) dem Tor an. Den Treffer machte dann ein Frankfurter: Bei einer Freistoßflanke wollte Altintop vor Wagner klären, kam diesem auch zuvor, köpfte dann aber unglücklich ins eigene Netz (58.).

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Die Eintracht war danach um eine Antwort bemüht und hatte diese in Person von Gekas gleich dreimal auf dem Fuß: Der Grieche scheiterte aber jedes Mal freistehend am teilweise spektakulär reagierenden Wiese (62., 64.). Die ausgelassenen Möglichkeiten schienen der Nackenschlag für die nicht aufsteckenden Hessen zu sein. Daum reagierte, brachte Köhler, Fenin und Caio. Und Fenin sollte dann für Erleichterung sorgen: Nach Jungs Flanke von rechts stand der Tscheche goldrichtig und köpfte aus zehn Metern ins lange Eck zum vielumjubelten 1:1-Ausgleich (83.). Dass in der Commerzbank-Arena nicht der totale Wahnsinn ausbrach, war Wiese geschuldet. Bremens Schlussmann behielt nämlich nach 86 Minuten im Duell mit Gekas abermals die Oberhand und sorgte so für das am Ende leistungsgerechte Remis.

Eintracht Frankfurt ist wieder am Samstag, den 16. April, in Hoffenheim gefordert, am selben Tag empfängt Werder Bremen im Spätspiel den FC Schalke.

08.04.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Fährmann (2) - 
S. Jung (3)    
Franz (4)        
Russ (3) , 
Tzavellas (4,5)    
Schwegler (3,5) , 
Rode (3,5)        
Kittel (4) , 
Meier (4,5)    
Gekas (4)

Einwechslungen:
70. Fenin     für Meier
71. Köhler für Tzavellas
75. Caio für Rode

Trainer:
Daum
Werder Bremen
Aufstellung:
Wiese (1) - 
Fritz (3) , 
Mertesacker (3) , 
Pasanen (4,5) , 
Silvestre (3,5) - 
Frings (3)    
Wesley (3) , 
Borowski (4,5)    
Marin (4)    
Avdic        
Wagner (3)    

Einwechslungen:
26. Pizarro (3,5) für Avdic
82. Bargfrede für Borowski

Trainer:
Schaaf

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Halil Altintop (58., Eigentor, Kopfball, Silvestre)
1:1
Fenin (83., Kopfball, S. Jung)
Gelbe Karten
Frankfurt:
Franz
(12. Gelbe Karte)
,
S. Jung
(1.)
,
Rode
(4.)
Bremen:
Avdic
(1. Gelbe Karte)
,
Wagner
(3.)
,
Marin
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
08.04.2011 20:30 Uhr
Stadion:
Commerzbank-Arena, Frankfurt
Zuschauer:
51500 (ausverkauft)
Spielnote:  3
hoher kämpferischer Einsatz, spielerisch weitgehend nur Durchschnitt.
Chancenverhältnis:
9:6
Eckenverhältnis:
8:6
Schiedsrichter:
Florian Meyer (Burgdorf)   Note 4
bei Abseits lag das Gespann nicht immer richtig, zudem zahlreiche knifflige Entscheidungen, bei Pasanens Tor (31.) auf Behinderung von Fährmann durch Wagner zu entscheiden war zu hart, in den anderen umstrittenen Szenen handelten die Unparteiischen vertretbar.
Spieler des Spiels:
Tim Wiese
Der tadellose von zwei guten Torhütern, machte die hervorragenden Chancen von Gekas durch phänomenale Aktionen auf der Linie gleich reihenweise zunichte.
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