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Bayern München

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Bor. Mönchengladbach

 
Bayern München

1:0 (0:0)

Bor. Mönchengladbach
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Bayern München
Bor. Mönchengladbach
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.









Für Gladbach ist in München weiter nichts zu holen

Robben holt die Kastanien aus dem Feuer

Der FC Bayern München mühte sich gegen den Tabellenletzten Borussia Mönchengladbach zu einem 1:0-Arbeitssieg. Über weite Strecken der Partie blieben die Bayern vieles schuldig, konnten sich am Ende aber einmal mehr auf die individuelle Klasse von Robben und Ribery verlassen, die den Minimalsieg auf den Weg brachten. Aufgrund der Pleite von Hannover in Dortmund sprang der Rekordmeister auf den so ersehnten dritten Platz, der zur Teilnahem an der Champions League berechtigt.

Bayerns Robben im Zweikampf mit Daems (re.)
Enges Duell: Bayerns Robben im Zweikampf mit Daems (re.).
© Getty ImagesZoomansicht

FCB-Coach Louis van Gaal musste nach dem 2:1-Sieg gegen Freiburg auf den verletzten van Buyten (Muskelfaserriss im rechten hinteren Oberschenkel) verzichten und schenkte daher sein Vertrauen Badstuber. Ursprünglich war Tymoshchuk als Ersatz geplant, der Ukrainer erkrankte jedoch kurzfristig und musste folglich passen.

Mönchengladbachs Trainer Lucien Favre indes tauschte im Vergleich zur 0:1-Niederlage gegen Kaiserslautern auf zwei Positionen: Herrmann und Hanke spielten anstelle von Fink und Idrissou. Bailly hütete also trotz seines bösen Fehlers gegen die Pfälzer, der zur Niederlage geführt hatte, das Tor der Gäste.

Erwartungsgemäß ergriffen die Münchner von Beginn an die Initiative. Die Bayern waren um Ballbesitz bemüht und erspielten sich auch Feldvorteile, allerdings gingen sie es viel zu gemächlich an und leisteten sich zudem zahlreiche Ungenauigkeiten im Passspiel, sodass die Borussia lange Zeit nicht wirklich gefordert wurde. Auf der anderen Seite standen die Gladbacher tief in der eigenen Hälfte, strahlten über schnelle Gegenangriffe aber mehr Torgefahr aus. Vor allem Reus sorgte in den Anfangsminuten für einigen Wirbel (2., 3., 7.).

Im Großen und Ganzen passierte allerdings nicht allzu viel. Die Partie hatte phasenweise den Charakter eines Freundschaftsspiels. Erst nach einer guten Viertelstunde legten die Bayern in Person von Robben einen Zahn zu, der Niederländer näherte sich dem Tor zumindest an (17., 18., 19.). Das Manko des Rekordmeisters war eine eklatante Schwäche in den Zweikämpfen - über 60 Prozent aller Duelle gingen verloren.

Es war kein berauschendes Spiel, eher fußballerische Magerkost, die von den Akteuren geboten wurde. Beiden Mannschaften fehlte es schlicht und ergreifend an Kreativität und vor allem Präzision. Hüben wie drüben ließen zahlreiche Fehlpässe und technische Unzulänglichkeiten jegliche Offensivaktionen im Keim ersticken. Folglich verwunderte es nicht, dass es letztlich torlos zum Pausentee ging.

Bayern wird stärker, erhöht den Druck und wird belohnt

Münchens Lahm bei der Ballannahme
Artistisch: Münchens Lahm bei der Ballannahme.
© Getty Images

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Bayern in besserer Form. Zwar kamen sie weiterhin nicht zu erstklassigen Möglichkeiten, allerdings gingen sie nun mit mehr Engagement zu Werke. Erst Ribery sorgte mit einem 15-Meter-Schuss, der knapp danebenging, für Raunen im weiten Rund. Von den Gladbachern kam kaum mehr etwas, bis zur 58. Minute, als sie urplötzlich zur einer Konterchance kamen. Badstuber erwies sich in dieser Situation aber als aufmerksam, da er vor dem einschussbereiten Reus klärte.

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Ansonsten hatten sich die Münchner aber mittlerweile in der gegnerischen Hälfte festgespielt, nur der finale Pass kam nicht an. Favre erkannte, dass seine Schützlinge in Probleme kamen und brachte mit Matmour auf der rechten Seite einen frischen Mann. Die Maßnahme fruchtete, gerade im Hinblick auf Ribery, der sich in der Folge nicht mehr so leicht durchsetzen konnte. Die Begegnung plätscherte danach in altbewährtem Trott vor sich hin.

Es folgten weitere Wechsel: Bei den "Fohlen" kam Idrissou, während van Gaal Ottl und Klose brachte. Dies belebte das Duell: Zuerst köpfte Gomez knapp vorbei, ehe Idrissou im Gegenzug an Kraft scheiterte (73.). Das Tor machten dann aber wieder altbekannte Gesichter. Robben fing einen schlampigen Fehlpass von Reus ab und nahm dann Ribery mit. Der Franzose behauptete sich und legte zurück auf den Niederländer, der aus kurzer Distanz trocken zur durchaus verdienten Führung vollendete (77.).

Damit war die Entscheidung gefallen, die Gladbacher bemühten sich zwar noch einmal, hatten den nun dominanten Münchnern aber nichts mehr entgegenzusetzen. Die "Fohlen" verloren damit das 43. Gastspiel in der bayerischen Hauptstadt und warten somit seit dem 14. Oktober 1995 auf einen Auswärtserfolg gegen den FCB.

Für den FC Bayern München steht am kommenden Samstag das Derby gegen den Club in Nürnberg an. Tags darauf heißt es dann für die Mönchengladbacher "Derby-Time", denn der 1. FC Köln kommt zu Besuch.

02.04.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayern München
Aufstellung:
Kraft (2,5) - 
Lahm (4)        
Badstuber (4) , 
Pranjic (4,5) - 
T. Kroos (5)    
Schweinsteiger (4,5) - 
Robben (2,5)        
T. Müller (5)    
Ribery (3,5) - 
Gomez (4,5)

Einwechslungen:
72. Klose für T. Müller
72. Ottl für T. Kroos

Trainer:
van Gaal
Bor. Mönchengladbach
Aufstellung:
Bailly (3,5) - 
Jantschke (5) , 
Stranzl (3) , 
Dante (3,5) , 
Daems (5)    
Nordtveit (4) , 
Neustädter (4,5)    
Herrmann (4)    
Arango (5) - 
Reus (4,5)    
Hanke (5)    

Einwechslungen:
63. Matmour für Herrmann
72. Idrissou für Hanke
86. Brouwers für Neustädter

Trainer:
Favre

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Robben (77., Linksschuss, Ribery)
Gelbe Karten
Bayern:
Lahm
(3. Gelbe Karte)
,
Robben
(3.)
Gladbach:
Reus
(9. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
02.04.2011 15:30 Uhr
Stadion:
Allianz-Arena, München
Zuschauer:
69000 (ausverkauft)
Spielnote:  5
vor der Pause eine Partie mit vielen Fehlern und großer Langeweile, nach der Pause wenigstens ein wenig sowas wie Bundesligafußball.
Chancenverhältnis:
5:2
Eckenverhältnis:
7:4
Schiedsrichter:
Christian Dingert (Lebecksmühle)   Note 3
gute Vorteilsauslegung, hätte Dante für das Werfen eines zweiten Balles auf das Spielfeld, um eine Unterbrechung zu provozieren, verwarnen müssen (37.), die Gelbe Karte für Robben als er gegen Bailly im Stafraum fiel, war überzogen (84.).
Spieler des Spiels:
Arjen Robben
Nahezu alle gefährlichen Aktionen gingen vom Holländer aus, der mal wieder für den Sieg sorgte.
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