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FC Schalke 04

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TSG Hoffenheim

 
FC Schalke 04

0:1 (0:1)

TSG Hoffenheim
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FC Schalke 04
TSG Hoffenheim
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.








Hoffenheim landet ersten Sieg nach sechs erfolglosen Partien

Vorsah bringt 1899 früh auf die Siegerstraße

Die TSG 1899 Hoffenheim bezwang den FC Schalke 04 in dessen Arena verdient mit 1:0 und bescherte ihrem Trainer Marco Pezzaiuoli damit seinen ersten Erfolg in der Bundesliga. Die Kraichgauer gingen bereits kurz nach dem Anpfiff in Führung und hatten fortan gegen sehr harmlos agierende Gastgeber kaum Probleme, das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Schalke trat offensiv nur selten in Erscheinung und war mit dem 0:1 schlussendlich gut bedient.

Im Brennpunkt: Manuel Neuer (re.), hier gegen Hoffenheims Ryan Babel, bewahrte sein Team ein ums andere Mal vor einem höheren Rückstand
Im Brennpunkt: Manuel Neuer (re.), hier gegen Hoffenheims Ryan Babel, bewahrte sein Team ein ums andere Mal vor einem höheren Rückstand.
© picture allianceZoomansicht

Beide Teams waren unter der Woche im DFB-Pokal im Einsatz. Schalke-Trainer Felix Magath veränderte sein Team nach dem 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen Nürnberg auf drei Positionen. Für den in der Liga gelbgesperrten Schmitz begann Papadopoulos in der Abwehr. Außerdem ersetzte der wiedergenesene Huntelaar Gavranovic und Deac den zum FC Sevilla abgewanderten Rakitic.

Hoffenheims Coach Marco Pezzaiuoli wechselte im Vergleich zur 0:1-Niederlage in Cottbus zweimal. Salihovic und Ibisevic standen anstelle von Weis und Sigurdsson in der Startelf.

Die Partie begann mit einem Paukenschlag. Nach einem Salihovic-Eckball von rechts kam Vorsah frei zum Kopfball und bugsierte das Leder kurzer Distanz etwas unkonventionell über die Linie (4.). Die TSG wirkte ob des frühen Führungstreffer in der Folge etwas präsenter und versuchte, die Schalker Defensive durch schnelles Umschalten ein ums andere Mal in Verlegenheit zubringen. Insbesondere lange Bälle auf den schnellen Babel sorgten immer wieder für Gefahr, doch Neuer blieb aufmerksam und klärte nach Becks Zuspiel mit dem Fuß gegen den durchgebrochenen Holländer (9.).

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Mit zunehmender Spieldauer zogen sich die Kraichgauer etwas weiter zurück und überließen Schalke den Spielaufbau. Die Magath-Elf wirkte in der Offensive jedoch meist zu uninspiriert, sodass Starke im Tor der Gäste nur selten eingreifen musste. Nach einem schönen Doppelpass von Kluge und Metzelder war der Keeper doch einmal gefordert, verkürzte geschickt den Winkel und parierte den Schuss des Mittelfeldmannes (17.).

Den "Knappen" gelang auch im weiteren Verlauf, trotz leichter Feldvorteile, im Spiel nach vorne nur wenig. Die TSG zog sich nun weiter zurück, blieb aber vor allem durch Konter zu jeder Zeit gefährlich. Die beste Möglichkeit vergab Babel, als er nach einem schönen Steilpass von Salihovic anstatt auf den mitgelaufenen Ibisevic querzulegen selbst abschloss und an Neuer scheitert (30.).

Auch gegen Ende der ersten Hälfte blieb "Königsblau" in seinen Offensivaktionen sehr harmlos. Hoffenheim dagegen übernahm vor der Pause noch einmal das Kommando und hatte abermals die Chance auf 2:0 zu erhöhen, doch Salihovic zielte nach feinem Zuspiel von Babel knapp am langen Pfosten vorbei (40.).

Felix Magath reagierte und brachte zur Pause mit Draxler und Gavranovic für Deac und Huntelaar gleich zwei Neue in die Partie. Den ersten Hochkaräter der zweiten Hälfte verbuchten allerdings die Gäste für sich. Ibisevic legte nach schöner Einzelleistung von der Grundlinie auf den Elfmeterpunkt zurück. Salihovic kam völlig frei zum Abschluss, verzog jedoch deutlich (46.)

Auch in der Folge zeigten die Wechsel nicht die gewünschte Wirkung. S04 fand kaum einmal den Weg Richtung Tor und offenbarte darüber hinaus spielerisch einige Mängel. Vielmehr bekamen die Kraichgauer die Partie nun immer besser in den Griff und stellten die Schalker Defensive vermehrt vor Probleme. Babel spielte nach einem schönen Flankenlauf von links nach innen, doch Ibisevic kam zu spät, sodass "Königsblau" klärte (59.).

In der Schlussphase hielt Hoffenheim geschickt das Ergebnis. Die Pezzaiuoli-Elf stand hinten sicher, setzte immer wieder Nadelstiche und war insgesamt dem 2:0 näher, als die auch in Hälfte zwei sehr harmlos agierenden Gastgeber dem Ausgleich. Dennoch bot sich Kluge kurz vor dem Ende nach einer missglückten Faustabwehr von Starke noch einmal die Chance zum 1:1. Der Mittelfeldmann scheiterte mit seinem Schuss aus kurzer Distanz aber am auf der Linie klärenden Alaba (90.).

Der FC Schalke reist am kommenden Freitag zum Revierderby nach Dortmund. Anpiff im Signal-Iduna-Park ist um 20.30 Uhr Die TSG empfängt am Samstag Kaiserslautern.

29.01.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Schalke 04
Aufstellung:
Neuer (2)    
Höwedes (4)    
Metzelder (4,5) , 
Pander (4) - 
Moritz (5)        
Kluge (3,5) - 
Farfan (4,5) , 
Deac (6)    
Huntelaar (6)    
Raul (5)

Einwechslungen:
46. Draxler (5) für Deac
46. Gavranovic (5,5) für Huntelaar
62. Edu für Moritz

Trainer:
Magath
TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Starke (3) - 
Beck (3)    
Vorsah (1,5)    
Compper (2,5) , 
Ibertsberger (3) - 
Alaba (2,5) - 
Rudy (2)    
Salihovic (3,5) - 
Vukcevic (3) , 
Babel (3)        
Ibisevic (4)    

Einwechslungen:
74. Weis für Rudy
84. G. Sigurdsson für Ibisevic
90. + 1 Jaissle für Babel

Trainer:
Pezzaiuoli

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Vorsah (4., Kopfball, Salihovic)
Gelbe Karten
Schalke:
Moritz
(1. Gelbe Karte)
,
Höwedes
(2.)
Hoffenheim:
Babel
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
29.01.2011 15:30 Uhr
Stadion:
Veltins-Arena, Gelsenkirchen
Zuschauer:
60569
Spielnote:  4
wegen Schalkes spielerischer Armut eine einseitige Partie mit mäßigem Unterhaltungswert.
Chancenverhältnis:
3:7
Eckenverhältnis:
9:4
Schiedsrichter:
Deniz Aytekin (Oberasbach)   Note 2
souveräne Spielleitung. Erkannte Deacs Schwalbe im Strafraum richtig (22.). Vertretbar auch, bei Papadopoulos' Fußkontakt mit Vukcevic nicht auf Elfmeter zu entscheiden (34.). Die persönlichen Strafen passten ebenfalls.
Spieler des Spiels:
Isaac Vorsah
Markierte das Siegtor und war im eigenen Strafraum selbst nicht zu überwinden. Resolut im Zweikampf, behielt vor allem die absolute Lufthoheit.
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