Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

1. FC Nürnberg

 - 

Bor. Mönchengladbach

 

0:1 (0:1)

Seite versenden

1. FC Nürnberg
Bor. Mönchengladbach
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.











Pinola vergibt Foulelfmeter kurz vor Schluss

Heimeroth hält Gladbacher Sieg fest

Einen schmeichelhaften Erfolg feierte Bundesliga-Schlusslicht Borussia Mönchengladbach in Nürnberg. Nach Neustädters frühem Führungstor tat sich der Club im ersten Abschnitt gegen die "Fohlen" schwer. Doch im zweiten Abschnitt legten die Franken zu, hatten zahlreiche Torchancen. Einem Treffer von Mendler verweigerte Schiedsrichte Rafati die Anerkennung.

Roman Neustädter (l.), Havard Nordtveit (r.)
Freut sich über sein Tor zum 1:0 für die Borussia: Roman Neustädter (l.).
© picture-allianceZoomansicht

Nürnbergs Coach Dieter Hecking musste im Vergleich zum 3:1-Heimsieg über Hannover 96 einmal umstellen. Spielmacher Gündogan fehlte mit einer Fußquetschung. Mak kam daher neu in die Startelf. Neuzugang Ben Khalifa, den die Nürnberger am Freitag aus Wolfsburg ausgeliehen hatten (bis 2012), stand noch nicht im Kader.

Gladbach-Trainer Michael Frontzeck stellte nach der 0:2-Niederlage in Hoffenheim im DFB-Pokal-Achtelfinale auf gleich vier Positionen um. Mit dem Ex-Nürnberger Nordtveit, Bundesliga-Rückkehrer Stranzl und Hanke standen bei der Borussia alle drei Winter-Neuzugänge im Team. Auch Idrissou begann von Anfang an. Callsen-Bracker, Wissing, Bradley und Arango rutschten aus der Startformation. Die Innenverteidiger Brouwers (Meniuskus-OP) und Dante (Innenband) fehlten weiterhin.

Die Nürnberger versuchten in den Anfangsminuten, die Initiative zu ergreifen. Weil die Borussia und ebenso die Franken dicht gestaffelt in der eigenen Hälfte verteidigten, ergaben sich zunächst keinerlei Szenen in Strafraumnähe. Gleich die erste Angriffsaktion brachte der Borussia dann aber die Führung. Hankes Flanke vollendete Neustädter aus etwa neun Metern gekonnt gegen die Laufrichtung von Schäfer (8.).

Nur drei Minuten später hätte der VfL beinahe zum zweiten Mal getroffen, doch Nürnbergs Schlussmann Schäfer parierte gegen Reus' Flachschuss gekonnt (11.). Nürnberg tat sich fortan gegen die gut positionierten Gladbacher im Spielaufbau schwer. Erst in der 16. Minute war es Hegeler, der mit einer Volleyabnahme erstmals für Gefahr vor Heimeroth sorgte.

Nach gut einer halben Stunde wurde es wieder interessanter. Schieber zielte mit einer Direktabnahme aus spitzem Winkel knapp vorbei (31.). Glück dann für die Borussia in der 33. Minute: Nach einer Ekici-Freistoßflanke hinderte der bereits Gelb-verwarnte Stranzl Wollscheid am Fünfmeterraum daran, den Ball über die Linie zu drücken, indem er den Innenverteidiger des Clubs am Trikot zu Boden zog. Schiedsrichter Rafati ließ jedoch weiterspielen.

- Anzeige -

Vor dem Halbzeitpfiff hatten dann beide Teams noch je eine Gelegenheit. Marx traf eine Vorlage von Hanke am Strafraumrand nicht richtig (37.) Auf der Gegenseite zielte Ekici unmittelbar vor der Pause mit einem Schuss aus etwa 19 Metern nur wenige Zentimeter zu hoch (45.+1).

Pinola scheitert vom Elfmeterpunkt

Nürnberg wechselte nach der Pause. Der offensive Eigler kam für Cohen. Insgesamt entwickelten die Franken mit zunehmender Spieldauer nun auch deutlich mehr Druck auf das Gladbacher Tor. Wolf köpfte nach einem Eckball knapp drüber (51.). Die Borussia hielt zunächst noch dagegen. Neustädter und Idrissou scheiterten aber mit ihren abgefälschten Schüssen (54., 56.).

Je länger das Spiel dauerte, desto überlegener wurden die Nürnberger. Daems rettete nach einer Eigler-Vorlage im Fünfmeterraum gerade noch vor dem zuvor eingewechselten Mendler (61.). In der 70. Minute brachte Idrissou im eigenen Strafraum Wollscheid per Grätsche zu Fall, eine knifflige Entscheidung für Rafati, der erneut weiterspielen ließ. Kurz darauf klärte Heimeroth per Flugparade gegen Schieber (72.).

Und es ging weiter Richtung Tor der Borussia. In der 78. Minute war der Ball dann im Gehäuse der "Fohlenelf", doch Rafati gab Mendlers Treffer wegen eines vermeintlichen Foulspiels des Torschützen an Heimeroth, der den Ball an den Nürnberger verloren hatte, nicht. In der 84. Minute blieben Okotie und Eigler kurz nacheinander im Fünfmeterraum an einem Abwehrbein hängen.

Dann gab es doch noch Elfmeter für den Club. Eigler war gegen Levels nach leichtem Körperkontakt theatralisch zu Boden gegangen. Doch Pinola konnte die große Ausgleichschance nicht nutzen, weil Heimeroth mit einer Klasseparade hielt (86.). Unmittelbar vor dem Schlusspfiff scheiterte Wolf, freigespielt aus etwa zwölf Metern in zentraler Position, mit der letzten Gelegenheit für die Franken.

Für den FCN geht es am Mittwoch um 19 Uhr mit der Partie des DFB-Pokal-Achtelfinals bei den Kickers Offenbach weiter. In der Bundesliga geht es für Nürnberg am Samstag um 15.30 Uhr in Freiburg. Die "Fohlen" empfangen am Sonntag (15.30 Uhr) Bayer Leverkusen.

15.01.11
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (3) - 
Judt (4,5)    
Wollscheid (4)    
Wolf (2,5)    
Pinola (5) - 
Simons (4) , 
Cohen (5)    
Hegeler (3) , 
Ekici (4) , 
Mak (4,5)    
Schieber (3,5)

Einwechslungen:
46. Eigler (3) für Cohen
60. Mendler (4) für Mak
78. Okotie für Judt

Trainer:
Hecking
Bor. Mönchengladbach
Aufstellung:
Heimeroth (1,5) - 
Levels (4)    
Nordtveit (3) , 
Stranzl (2,5)    
Daems (3,5)    
Marx (4)    
Neustädter (3)    
Reus (4,5)        
Idrissou (4) - 
de Camargo (5) - 
Hanke (3)    

Einwechslungen:
71. Bradley für Hanke
82. Jantschke für Marx
90. + 2 Anderson für Reus

Trainer:
Frontzeck

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Neustädter (8., Rechtsschuss, Hanke)
Gelbe Karten
Nürnberg:
Wollscheid
(1. Gelbe Karte)
Gladbach:
Stranzl
(1. Gelbe Karte)
,
Levels
(6.)
,
Reus
(6.)

Besondere Vorkommnisse
Heimeroth hält Foulelfmeter von Pinola (86.)

Spielinfo

Anstoß:
15.01.2011 15:30 Uhr
Stadion:
Easy-Credit-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:
37464
Spielnote:  3
spielerisch alles andere als ein Leckerbissen, die Partie lebte von den intensiv geführten Zweikämpfen und am Ende von der Dramatik.
Chancenverhältnis:
7:4
Eckenverhältnis:
6:3
Schiedsrichter:
Babak Rafati (Hannover)   Note 6
insgesamt mit ganz schwacher Spielleitung, zudem mit zwei dicken Patzern: Stranzl reißt Wollscheid im Strafraum um (32.), was zwingend Elfer und Gelb-Rot für den Gladbacher hätte nach sich ziehen müssen. Und als Heimeroth den Ball fallen ließ und Mendler zum 1:1 einschoss (76.), lag mitnichten ein Foul am Torwart vor.
Spieler des Spiels:
Christofer Heimeroth
Hielt Schiebers Kracher (72.) sowie Pinolas Elfer (86.) und damit den Sieg fest. Hatte aber auch Glück, dass sein einziger Fehler dank Schiri Rafati folgenlos blieb.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -