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Werder Bremen

 - 

1. FC Kaiserslautern

 

1:2 (1:1)

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Werder Bremen
1. FC Kaiserslautern
1.
15.
30.
45.






46.
60.
75.
90.













Werder im Abstiegskampf?

Lakic lässt nicht lange bitten

Zwei schnelle Tore, eines nach nur 23,6 Sekunden in Hälfte eins, ein anderes wenige Minuten nach dem Seitenwechsel bedeuteten die Niederlage für den SV Werder Bremen im Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. Werder erholte sich vom Rückschlag nur einmal, als Hunt per Strafstoß ausglich, hatte dann aber keine weiteren Argumente für zumindest eine Punkteteilung vorzubringen. Lautern zog mit dem Dreier an den Hanseaten in der Tabelle vorbei, nur noch vier Zähler trennen die Schaaf-Schützlinge vom Relegationsplatz 16.

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Nummer neun mit nun elf Saisontoren: Lauterns Lakic glänzte in Bremen als Schnellschütze.
Nummer neun mit nun elf Saisontoren: Lauterns Lakic glänzte in Bremen als Schnellschütze.
© picture-alliance Zoomansicht

Bremens Trainer Thomas Schaaf ersetzte nach der 0:2-Pleite beim Spitzenreiter aus Dortmund Pizarro (Oberschenkelprobleme) durch Arnautovic.

Kaiserslauterns Übungsleiter Marco Kurz setzte im Vergleich zum torlosen Remis gegen den VfL Wolfsburg wieder auf Lakic, der seine Gelbsperre abgesessen hatte und beließ Micanski draußen.

Der Ball war gerade freigegeben, da musste Werder Bremen schon resigniert die Lauterer Führung hinnehmen. Über einen Einwurf kam Tiffert in Position, der flankte gefühlvoll an den Fünf-Meter-Raum und dort bewies Lakic nach gerade einmal 23,6 Sekunden seine Torjägerqualitäten.

Das war eine sichtlich bittere Pille, die Werder da zu schlucken hatte und auf dem Feld äußerte sich das durch eine ganze Reihe von Fehlpässen und Fehlern im Aufbau, während Lautern ballsicher und selbstbewusst schien. Lakic gab aus der Distanz einen zweiten Gäste-Torschuss ab, Wiese hielt sein Team im Rennen (11.).

Erst Mitte der Halbzeit besannen sich die Gastgeber eines besseren. Mertesacker deutete bei Standards Torgefahr an (22., 24.), gleichzeitig verlieh ein Wechsel von Thomas Schaaf zu neuer Frische. Wagner kam früh für Pasanen, Schmidt rutschte von rechts nach links hinten und Fritz rückte auf die Position des Rechtsverteidigers. All dies brachte Werder zurück.

Hunt, Marin & Co. drehten nun auf, drängten auf den Ausgleich, der durch einen Strafstoß nicht unverdientermaßen zustande kam. Marin war zu schnell für Abel und Hunt etablierte sich nach den vergangenen Fehlschüssen von Kapitän Frings als Schütze (34.). Bis zum Seitenwechsel besaßen die Norddeutschen noch eine Reihe weiterer Gelegenheiten, doch Wagner (36.) und zweimal Marin (39., 44.) vergaben, während Amedick nach Standard knapp das Tor verfehlte (43.).

Nach der Pause stellte auch Marco Kurz um, brachte Nemec für Moravek und durfte prompt wieder schnell die Arme hochreißen. Frings machte mit einem leichtsinnigen Ballverlust Ilicevic den Weg frei, der setzte Lakic ein und dessen zweiter Treffer war unter Dach und Fach (52.). Ein weiteres Tor misslang dem Kroaten nur zwei Minuten später aus allerbester Position (54.).

Frings hocherfreut: "Stellvertreter" Hunt zeigte sich zielsicher.
Frings hocherfreut: "Stellvertreter" Hunt zeigte sich zielsicher.
© picture-alliance Zoomansicht

Das Spiel gewann an Tempo, da Werder jetzt aufmachte und auf das 2:2 drängte und Lautern ordentlich mitspielte, selber die Entscheidung suchte. Der offensive Thy war bei Bremen für Bargfrede gekommen (62.), leitete gleich eine gute Möglichkeit für Wagner ein (62.). Lautern probierte es derweil vornehmlich aus der Distanz, Tiffert (69.) und Ilicevic (72.) verfehlten. Ein Foul an Marin machte es noch einmal ganz spannend: Bugera ging zu rustikal zu Werke, sah Gelb-Rot und der FCK musste fortan in Unterzahl auskommen (72.).

In der Schlussphase drängte Werder zunächst in Überzahl, Wagner vergab die glasklare Möglichkeit zum 2:2 (82.) und sah dann seinerseits die Ampelkarte nach Foul an Tiffert (84.). Lautern hielt die knappe Führung bis zum Schlusspfiff durch Referee Michael Weiner fest, verpasste es gar in Person von Nemec (86.), gegen die Hanseaten vorzeitig alles klar zu machen.

Für die Bremer geht es nun in die Winterpause. Zum Auftakt der Rückrunde empfangen die Hanseaten am 15. Januar um 15.30 Uhr die TSG Hoffenheim.

Die Mannschaft aus Kaiserslautern hat noch ein Pflichtspiel in diesem Jahr: Am Dienstag um 19 Uhr geht es im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen die TuS aus Koblenz. Im neuen Jahr empfangen die "Roten Teufel" am 16. Januar (Sonntag) die Rheinländer vom 1. FC Köln. Die Partie beginnt um 17.30 Uhr.

18.12.10
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Wiese (3) - 
Do. Schmidt (4) , 
Mertesacker (5) , 
Prödl (4,5) , 
Pasanen    
Frings (5)            
Fritz (4) - 
Bargfrede (5)    
Hunt (3,5)        
Marin (4) - 

Einwechslungen:
26. Wagner (4,5)     für Pasanen
62. Thy für Bargfrede
82. Husejinovic für Frings

Trainer:
Schaaf
1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Sippel (2,5) - 
Dick (3,5) , 
Amedick (2)    
Abel (4) , 
Bugera (4,5)    
Tiffert (2,5)    
Petsos (3) - 
Kirch (3,5)    
Moravek (4,5)    
Ilicevic (2,5)    
Lakic (1,5)            

Einwechslungen:
46. Nemec (3) für Moravek
75. Jessen für Kirch
82. De Wit für Ilicevic

Trainer:
Kurz

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Lakic (1., Kopfball, Tiffert)
1:1
Hunt (34., Foulelfmeter, Linksschuss, Marin)
1:2
Lakic (52., Rechtsschuss, Ilicevic)
Gelb-Rote Karten
Bremen:
Wagner
(84.)
K'lautern:
Bugera
(72.)

Gelbe Karten
Bremen:
Frings
(3. Gelbe Karte)
,
Hunt
(1.)
K'lautern:
Tiffert
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Lakic
(6.)

Spielinfo

Anstoß:
18.12.2010 15:30 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
35135
Spielnote:  3,5
spannend und ohne große Längen, spielerisch allerdings hauptsächlich nur dank Kaiserslautern anspruchsvoll.
Chancenverhältnis:
5:5
Eckenverhältnis:
9:2
Schiedsrichter:
Michael Weiner (Giesen)   Note 2
bewertete auf dem schwierigen Boden alle entscheidenden Szenen richtig, zog in dem insgesamt fairen Spiel allerdings zu früh die Karten.
Spieler des Spiels:
Srdjan Lakic
Immer unterwegs, anspielbar, torgefährlich. Lauterns Doppeltorschütze war von Werder nicht zu kontrollieren.
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