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1. FSV Mainz 05

 - 

1. FC Nürnberg

 

3:0 (1:0)

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1. FSV Mainz 05
1. FC Nürnberg
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.












Dritte Nürnberger Pleite in Serie

Allaguis Lupfer beendet Mainzer Heimfluch

Der FSV Mainz 05 bleibt erster Verfolger von Branchenprimus Dortmund und besiegte den 1. FC Nürnberg am Bruchweg mit 3:0. Die Franken erwiesen sich lange Zeit als unbequemer Gegner, doch über Standards fanden sich zunächst Lücken in der Gästeabwehr, ehe Allagui in der Schlussphase auch für spielerischen Glanz sorgte. Für den FCN war es die dritte Niederlage in Folge, während Mainz erstmals nach drei Heimniederlagen auch das eigene Publikum wieder mit Toren verwöhnte.

Die Mainzer Fathi, Szalai und Schürrle haben allen Grund zur Freude - mit dem FSV bleiben sie dem BVB auf den Fersen.
Die Mainzer Fathi, Szalai und Schürrle haben allen Grund zur Freude - mit dem FSV bleiben sie dem BVB auf den Fersen.
© picture-allianceZoomansicht

Der Mainzer Coach Thomas Tuchel beließ nach dem 3:2-Sieg in Mönchengladbach zum ersten mal in dieser Spielzeit seine Startformation unverändert.

Nürnbergs Trainer Dieter Hecking konnte im Vergleich zur 1:3-Heimpleite gegen Kaiserslautern wieder auf Rechtsverteidiger Judt zurückgreifen, der Vidosic verdrängte. Ekici musste zudem auf die Bank, wurde durch Eigler ersetzt.

Auf leicht verschneitem und sehr rutschigem Boden hatte der Tabellenzweite aus Mainz seine Schwierigkeiten mit den taktisch gut aufgestellten Nürnbergern. Der Club agierte mit zwei Viererreihen, vor denen offensiv Schieber früh attackierte und defensiv Simons abräumte. Kaum einmal konnten sich die Hausherren gegen die Franken gut in Szene setzen.

Im Mittelfeld kam es so zu vielen engen Zweikämpfen, Mainz leistete sich durch das Nürnberger Pressing manchen leichten Ballverlust, während die Gäste bei Ballgewinn oftmals zu hastig agierten. Die erste Chance der Partie gehörte nach knapp zehn Minuten den Nürnbergern. Hegeler grätschte Bungert den Ball vom Fuß, Frantz kam so in perfekte Position, rutschte aber beim Schuss aus - Wetklo konnte abwehren (10.). Eine erste Möglichkeit für Mainz besaß Szalai, dem Simons aber kurz vor dem Abschluss noch das Spielgerät vom Fuß spitzelte (14.).

Der Club versuchte sich fortan vornehmlich aus der Distanz, Frantz verfehlte knapp (21.), Hegeler scheiterte an Wetklo (25.), dann hatten die Gastgeber Grund zum Jubeln. Nach einer Ecke verlängerte Fathi etwas glücklich zu Schürrle, der freistehend geistesgegenwärtig abstaubte (27.).

In der Folge entwickelte sich keinesfalls eine offenere Partie. Nürnberg behielt die bisherige Ordnung bei, Mainz tat sich weiter schwer im Spielaufbau und konnte bis zum Kabinengang keine nennenswerte Chance mehr verbuchen. Anders der Altmeister - Eigler verzog eine Direktabnahme knapp (37.) und es ging mit der knappen Führung für den FSV in die Pause.

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Nürnberg kam besser zurück auf den Rasen, drückte die Hausherren in den ersten Minuten von Durchgang zwei in den Rückwärtsgang. Schieber setzte einen ersten Freistoß in die Mauer (47.), Gündogan jagte einen Dropkick knapp drüber (48.) und wieder Schieber prüfte Wetklo mit einem angeschnitten Standard (51.). Doch die Hausherren zeigten sich unbeeindruckt und konnten sich auf ihre Stärke bei Freistößen verlassen. Fuchs nahm wieder Anlauf, Schürrle verlängerte tückisch und Noveski staubte kurz vor der Torlinie ab (54.).

Nürnberg versuchte mit einem Doppelwechsel noch einmal am Ergebnis was zu drehen. Ekici und Mak kamen für Eigler und Frantz (67.). Und tatsächlich, der Club agierte nun druckvoller, da Mainz sich jetzt mit der Führung im Rücken immer mehr auf Konter verlegte. Hegeler köpfte eine Flanke auf die Latte (72.), Mak vergab aus halblinker Position (74.), dann war das fränkische Pulver aber auch schon verschossen.

Die Zeit verrann und in der Schlussphase hatten weder Mainz, noch Nürnberg mehr großartige Ideen. Nur Edeljoker Allagui stemmte sich gegen die Ereignislosigkeit und schraubte das Ergebnis durch einen traumhaften Heber kurz vor dem Ende noch um ein Tor in die Höhe (86.).

Für Mainz geht es am Samstag weiter: Um 15.30 Uhr tritt die Tuchel-Elf in der Fremde gegen Frankfurt an. Einen Tag darauf empfängt der FCN um 17.30 Uhr den Spitzenreiter aus Dortmund.

26.11.10
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Wetklo (3) - 
Zabavnik (3) , 
Bungert (3) , 
Noveski (2,5)            
Fathi (2,5) - 
M. Caligiuri (3,5)        
Polanski (2,5) - 
Risse (3)    
Fuchs (2) - 
Szalai (4) , 
Schürrle (2)            

Einwechslungen:
69. Ivanschitz für Risse
75. Allagui         für Schürrle
83. Karhan für M. Caligiuri

Trainer:
Tuchel
1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (3) - 
Judt (4)    
Maroh (5)    
Wolf (4)        
Bieler (5) - 
Simons (4) - 
Hegeler (3) , 
Gündogan (3) - 
Eigler (5)    
Frantz (4)    

Einwechslungen:
67. Mak für Frantz
67. Ekici für Eigler
76. Mintal für Judt

Trainer:
Hecking

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Schürrle (27., Rechtsschuss, Fathi)
2:0
Noveski (54., Rechtsschuss, Schürrle)
3:0
Allagui (86., Rechtsschuss, Wetklo)
Gelbe Karten
Mainz:
M. Caligiuri
(1. Gelbe Karte)
,
Schürrle
(1.)
,
Noveski
(2.)
,
Allagui
(1.)
Nürnberg:
Maroh
(1. Gelbe Karte)
,
Wolf
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
26.11.2010 20:30 Uhr
Stadion:
Bruchwegstadion, Mainz
Zuschauer:
20300 (ausverkauft)
Spielnote:  3
trotz schwieriger Bodenverhältnisse eine unterhaltsame, aber wenig spannende Partie.
Chancenverhältnis:
4:3
Eckenverhältnis:
1:4
Schiedsrichter:
Peter Gagelmann (Bremen)   Note 3
war ein sicherer Spielleiter, der mit allen Gelben Karten richtiglag. Den Zweikampf Maroh gegen Fathi vor dem 0:2 mit Freistoß und das Einsteigen von Wolf gegen Schürrle (56.) nicht mit Elfmeter zu ahnden, waren knappe Entscheidungen. Selbst die TV-Bilder konnten nicht endgültig klären, ob der Schiedsrichter falschlag.
Spieler des Spiels:
André Schürrle
Torschütze und Torvorbereitung. In seinem Elan erst durch seine Auswechslung zu bremsen.
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