Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

Werder Bremen

 - 

FC St. Pauli

 
Werder Bremen

3:0 (2:0)

FC St. Pauli
Seite versenden

Werder Bremen
FC St. Pauli
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.











Debüt für Schmidt und Kroos - St. Paulis Negativserie hält an

Hugo Almeida rückt ins Rampenlicht

Nach sieben sieglosen Spielen in Folge triumphiert Werder Bremen mal wieder. Die Bremer bezwangen in einem sehr unterhaltsamen Match, in dem Hugo Almeida sowohl für die positiven als auch für die negativen Höhepunkte sorgte, den FC St. Pauli mit 3:0. Die "Kiez-Kicker" indes erwischten einen schlechten Start, hatten zudem enormes Pech und bleiben somit auch in der sechsten Begegnung in Serie ohne Dreier.

Hugo Almeida
Er beendete Werders Torflaute: Hugo Almeida.
© picture allianceZoomansicht

Werder Bremens Coach Thomas Schaaf schickte im Vergleich zur 0:3-Niederlage gegen Tottenham in der Champions League drei Neue ins Rennen: Pasanen, Hugo Almeida und Frings, der in der Königsklasse gelbgesperrt zuschauen musste, ersetzten Bargfrede (Gelb-Rot-Sperre), Jensen und Wagner. Mit Felix Kroos und Schmidt feierten damit gleich zwei Akteure bei den Gastgebern ihr Bundesligadebüt.

St. Paulis Trainer Holger Stanislawski indes sah nach dem 1:1 zu Hause gegen Wolfsburg keinen Grund, seine Startelf umzustellen.

Gerade einmal eine Minute war gespielt, da war die Torflaute der Werderaner, die im November kein einziges Pflichtspieltor erzielt hatten, beendet. Die Hamburger Abwehr ließ Hugo Almeida ziehen, der umgehend angespielt wurde und aus 14 Metern die frühe Führung markierte. St. Pauli hätte prompt antworten können, doch Asamoah scheiterte per Kopf am Querbalken (2.). Danach waren wieder die Hausherren dran, die durch Mertesacker (4.) und Marin (7.) zu weiteren erstklassigen Chancen kamen.

Phasenweise boten beide Teams in der Anfangsphase rasanten Offensivfußball. Mit zunehmender Spieldauer wurde das Tempo aber wieder gedrosselt, auch weil Werder sich ein Stück weit zurückzog und auf Konter setzte. Die "Kiez-Kicker" kamen so zu mehr Spielanteilen und folglich auch zu guten Möglichkeiten. Mertesacker klärte aber vor dem einschussbereiten Ebbers (16.), während Lehmann mit einem sehenswerten Distanzversuch gegen Wiese den Kürzeren zog (19.). Eine Minute danach führte dann ein Fehler von Bartels, der sich bei einem Befreiungsschlag verschätzte, zum 2:0. Marin eilte davon und passte auf Hugo Almeida, der aus zwölf Metern seinen Doppelpack perfekt machte.

Analogie der Ereignisse: Wie nach dem 1:0 hatte St. Pauli im Gegenzug die ganz dicke Chance, selber zu treffen. Kruse passte auf Ebbers, der für Bartels auflegte. Dieser scheiterte dann aber an Wiese, der die Kugel noch an die Latte lenkte (21.). Danach wurde es wieder ruhiger. Bremen überließ den Gästen die Initiative, denen jedoch nur selten etwas einfiel. Bis auf Lehmanns Freistoß, der von der Mauer entschärft wurde (37.), sprang für die Hamburger in der ersten Hälfte nichts mehr heraus. Weil auf der Gegenseite Hunts Distanzversuch in den Armen von Kessler landete (39.), ging es schließlich ohne weitere Tore in die Kabinen.

Hugo Almeida macht alles klar und sieht dann Rot

Bremens Hunt (re.) gegen Zambrano
Volle Kraft voraus: Bremens Hunt (re.) gegen Zambrano.
© picture alliance

Die zweiten 45 Minuten fingen weniger spektakulär an, als die ersten. So bargen zunächst lediglich Fernschüsse Gefahr. Frings zielte jedoch knapp rechts vorbei (48.), ehe auf der Gegenseite Lehmann an Wiese scheiterte (50.). Ansonsten hatten die Hamburger mehr Ballbesitz, konnten daraus allerdings kein Kapital schlagen. St. Pauli agierte kompliziert und war einfach nicht zielstrebig. Anders Werder, das nach 64 Minuten erneut zustach: Nachdem Fritz gegen Asamoah vor der Linie geklärt hatte, wurde Hugo Almeida frei gespielt. Der Portugiese, der jedoch in abseitsverdächtiger Position gestanden hatte, vollendete eiskalt aus elf Metern.

- Anzeige -

Damit stand der Sieger bereits fest, doch die Stanislawski-Schützlinge steckten nicht auf, bewiesen Moral. Bis zum Schluss suchten sie den Weg nach vorne und waren kämpferisch auf der Höhe, nur blieb der fehlende Zug zum Tor das große Manko. Für die Höhepunkte sorgte weiterhin Bremen, in Person von Hugo Almeida. In der 80. Minute ließ sich der Portugiese zu einer Dummheit gegen Zambrano hinreißen. Er schlug nach und wurde deswegen von Schiedsrichter Dr. Felix Brych mit Rot vom Platz gestellt. Die Hamburger bemühten sich zwar danach noch einmal, konnten sich aber gegen nun sehr defensive Bremer auch in Überzahl nicht mehr entscheidend durchsetzen und kassierten dann selbst noch einen Platzverweis. Thorandt musste nach einem rüden Foul an Frings mit Rot vorzeitig vom Feld (90.).

Die Bremer sind wieder am kommenden Samstag um 15.30 Uhr bei den "Wölfen" aus Wolfsburg gefordert. St. Pauli empfängt tags zuvor den 1. FC Kaiserlautern.

28.11.10
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Wiese (2) - 
Do. Schmidt (3) , 
Mertesacker (2,5) , 
Prödl (3) , 
Pasanen (3,5)    
F. Kroos (3,5)    
Fritz (2)    
Frings (2,5)    
Marin (3)    
Hunt (3)    
Hugo Almeida (2)                

Einwechslungen:
53. Husejinovic (3) für F. Kroos
87. Wagner für Marin
89. Balogun für Hunt


Trainer:
Schaaf
FC St. Pauli
Aufstellung:
Kessler (2,5) - 
Rothenbach (4) , 
Zambrano (5) , 
Thorandt (6)    
Oczipka (4,5) - 
Boll (4,5)    
M. Kruse (4,5) , 
Asamoah (5) , 
M. Lehmann (4) , 
Bartels (6)    
Ebbers (5)        

Einwechslungen:
59. Naki (5) für Boll
82. Takyi für Ebbers
82. F. Bruns für Bartels

Trainer:
Stanislawski

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Hugo Almeida (1., Linksschuss, Fritz)
2:0
Hugo Almeida (20., Linksschuss, Marin)
3:0
Hugo Almeida (64., Linksschuss, Husejinovic)
Rote Karten
Bremen:
Hugo Almeida
(80., Tätlichkeit, Zambrano)
St. Pauli:
Thorandt
(90., grobes Foulspiel, Frings)

Gelbe Karten
Bremen:
Pasanen
(2. Gelbe Karte)
,
Fritz
(2.)
St. Pauli:
-

Spielinfo

Anstoß:
28.11.2010 15:30 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
36400 (ausverkauft)
Spielnote:  2,5
eine am Ende ruppige, aber sehenswerte Partie dank Bremer Angriffsspiel wie in besten Zeiten gegen einen dankbaren Gegner.
Chancenverhältnis:
7:3
Eckenverhältnis:
5:9
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 2,5
unaufgeregt, immer auf der Höhe, richtig, bei Wieses Aktion gegen Bartels (68.) nicht auf Elfmeter zu entscheiden, lag bei beiden Platzverweisen richtig, hätte Wiese und Asamoah für ihre Auseinandersetzung an der Mittellinie nach Rot für Thorandt aber Gelb geben müssen.
Spieler des Spiels:
Hugo Almeida
Kaltschnäuzig. War da, als es drauf ankam. Verlor am Ende die Beherrschung und sah Rot.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -