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Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt

1
:
1

Halbzeitstand
1:1
Hamburger SV

Hamburger SV


EINTRACHT FRANKFURT
HAMBURGER SV
15.
30.
45.


60.
75.
90.








Drittes Heimremis der Eintracht - 3. Saisontor von Zé Roberto

Russ sorgt für Effizienz

Die Serien hielten, Frankfurt und Hamburg teilten in einer Partie auf durchschnittlichem Niveau die Punkte: Die Eintracht war mit dem Remis gegen den dominanten HSV dabei gut bedient. Nach früher Führung und Spielkontrolle der Gäste erzielte die Eintracht bei ihrer ersten Möglichkeit sofort den Ausgleich. Nach Wiederanpfiff dominierte der HSV, die ganz klare Chance zum verdienten Sieg aber fehlte.

Bei Frankfurt stellte Coach Michael Skibbe seine Anfangsformation im Vergleich zum 2:0-Auswärtssieg gegen den SC Freiburg auf einer Position um und brachte mit Liberopoulos für Bajramovic die offensivere Variante.

Hamburgs Trainer Brubno Labbadia nahm ebenfalls einen Personaltausch vor. Bis auf eine Ausnahme (Demel kam für Rozehnal) lief die Elf auf, die in der Europa League bei Rapid Wien mit 0:3 den Kürzeren gezogen hatte.

Die Partie begann nicht nach dem Geschmack der zahlreich erschienenen Eintracht-Fans: Trochowski schoss einen Freistoß direkt aufs Tor, Nikolov wehrte (zu) unkonventionell ab, so dass der Ball in der Gefahrenzone verblieb. Petric köpfte diagonal zu Zé Roberto, der frei vor dem Keeper aus fünf Metern zur Gästeführung einnickte.

Zé Roberto nickt zur Führung ein
Das 0:1: Zé Roberto nickt zur frühen Führung ein.
© picture-alliance

Die Labbadia-Elf teilte das Spielfeld gut auf, stand hinten kompakt und hatte vor allem im Mittelfeld klare Vorteile. Die Gastgeber waren zwar bemüht, in die Partie zurückzufinden, doch Hamburg, stark in der Rückwärtsbewegung, wusste die Angriffe spätestens am Sechzehnmeterraum auszubremsen.

Auf beiden Seiten blieben in der Folge Straf- und Torraumszenen Mangelware. Beim HSV, weil der Tabellenführer in der Offensive nicht das letzte Risiko ging, bei Frankfurt, weil die Gäste defensiv höchst aufmerksam und konzentriert agierten und einfach nichts anbrennen ließen.

Bis zur 30. Minute, als Rost bei einem Einwurf von Franz ausrutschte und den Ball mit Glück aus dem Strafraum beförderte - und gleichzeitig einen Konter einleitete, bei dem Trochowski in Überzahl allerdings überhastet aus 18 Metern abzog, statt den Angriff auszuspielen.

Wieder auf der Gegenseite folgte die Strafe auf dem Fuße: Liberopoulos spielte aus dem Halbfeld an den Strafraum, wo Meier per Kopf auf Russ ablegte. Der Verteidiger nahm die Kugel volley und jagte den Ball aus 14 Metern ins Netz - tolle Kombination, prima Tor (32.)!

Der Ausgleich verschaffte den Hausherren Rückenwind, die nun die Mehrzahl an Zweikämpfen für sich entschieden, ohne dass daraus bis zum Kabinengang Chancen resultierten. Die letzte Gelegenheit hatte auf der anderen Seite Zé Roberto, der aber an Nikolovs Fußabwehr scheiterte (44.).

Hamburg begann beim Wiederanpfiff mit Pitroipa für Berg. Und der Angreifer hätte sich blendend einführen können, als Russ und Vasoski ihm die Riesenchance zum 1:2 schenkten - doch der Mann aus Burkina Faso vergab aus sieben Metern (50.).

Es war wie im ersten Durchgang, als die Hamburger zunächst klare Vorteile hatten. Frankfurt kam kaum zum Zug, war defensiv gebunden. Wieder Pitroipa (55.) und Trochowski (56.) riefen Nikolov auf den Plan.

Frankfurts Franz ist vor Elia am Ball
Ergebnismäßig auf Augenhöhe: Frankfurts Franz (re.) gegen Elia (Hamburg).
© picture-allianceZoomansicht

Bei den Hessen lief nicht viel zusammen - Skibbe reagierte, brachte Caio für Liberopoulos (60.). Besser wurde es bei den Gastgebern offensiv aber nicht. Der HSV blieb klar am Drücker, konnte aber gegen die stabile Deckung der Eintracht keine zwingende Möglichkeit kreieren.

Die "Adler" agierten im zweiten Durchgang zu passiv, um die Gäste in Bedrängnis bringen zu können. Die Skibbe-Elf gab sich frühzeitig mit dem Remis zufrieden, erwartete die Angriffsaktionen des Gegners mit allen Mann in der eigenen Hälfte. Zum Abschluss aber kamen die Hanseaten bis auf Castelen, der knapp links vorbeischoss (88.), nicht mehr. Auf der Gegenseite nickte Meier die zweite (!) Eintracht-Chance in der Schlussminute knapp vorbei - womit die Serien beider Teams hielten und jeweils auch das sechste Spiel ungeschlagen überstanden wurde.

Frankfurt misst sich am nächsten Samstag mit dem VfB Stuttgart, tags darauf empfängt der HSV die Bayern.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Nikolov (4,5) - 
Franz (3,5)    
Vasoski (4) , 
Russ (3)    
Spycher (4)    
Chris (4) - 
Teber (4,5)    
Schwegler (3) - 
Meier (4) , 
Liberopoulos (4)    
Amanatidis (5)    

Einwechslungen:
60. Caio (4) für Liberopoulos
72. Köhler für Teber
76. Korkmaz für Amanatidis

Trainer:
Skibbe
Hamburger SV
Aufstellung:
Rost (3) - 
Demel (3,5) , 
J. Boateng (4) , 
Mathijsen (5) , 
Aogo (3,5) - 
Jarolim (4)    
Zé Roberto (2,5)        
Trochowski (3)    
Elia (4,5)    
Petric (3,5) , 
Berg (5)    

Einwechslungen:
46. Pitroipa (3) für Berg
64. Tesche für Elia
81. Castelen für Trochowski

Trainer:
Labbadia

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Zé Roberto (8., Kopfball, Petric)
1:1
Russ (32., Rechtsschuss, Meier)
Gelbe Karten
Frankfurt:
Franz
(3. Gelbe Karte)
HSV:
Zé Roberto
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
20.09.2009 15:30 Uhr
Stadion:
Commerzbank-Arena, Frankfurt
Zuschauer:
51500 (ausverkauft)
Spielnote:  4
es war zu keinem Zeitpunkt das erwartete Top-Spiel, viel Leerlauf, mit wenig Höhepunkten.
Chancenverhältnis:
2:5
Eckenverhältnis:
3:9
Schiedsrichter:
Thorsten Kinhöfer (Herne)   Note 2,5
ohne große Probleme, ein sicherer Spielleiter, allerdings lag beim Pfostenschuss von Zé Roberto kein Abseits vor (65.).
Spieler des Spiels:
Zé Roberto
Erzielte die Führung, war sehr aktiv. Zeigte eine unheimliche Präsenz und war kämpferisch vorbildlich im Einsatz.

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