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FC Schalke 04

 - 

VfL Wolfsburg

 

1:2 (0:0)

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FC Schalke 04
VfL Wolfsburg
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.










Höchststrafe für Johnson

Dzeko hat die Antwort parat

Nach drei Liga-Niederlagen in Folge ist der VfL Wolfsburg zurück in der Erfolgsspur. Der deutsche Meister entschied das Duell mit Ex-Trainer Felix Magath und Schalke 04 knapp mit 2:1 für sich. Die "Wölfe" waren über die gesamte Spielzeit einer vor der Pause durchschnittlichen, nach dem Wechsel besseren, in der Schlussphase sogar packenden Begegnung das bessere Team und ließen sich vom späten Ausgleich nicht schocken. Schalke kassiert damit saisonübergreifend die fünfte Heimpleite im sechsten Spiel.

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Schalkes Trainer Felix Magath wechselte nach dem 2:1-Erfolg beim 1. FC Köln zweimal. Der von seinem Brasilien-Aufenthalt zurückgekehrte Rafinha und Debütant Schmitz begannen anstelle von Zambrano und Moritz.

Auf Wolfsburger Seite nahm Coach Armin Veh ebenfalls zwei Änderungen im Vergleich zum 3:1-Sieg gegen ZSKA Moskau vor. Lenz hütete für den in der Liga gesperrten Benaglio das Tor, Johnson ersetzte Angreifer Martins und begann hinten rechts. Riether rückte dafür ins Mittelfeld.

Vom Erfolg in der Champions League beflügelt, begann Wolfsburg selbstbewusst und gab zunächst den Takt vor. Der Meister erarbeitete sich ein optisches Übergewicht, ließ den Ball laufen und beschäftigte die nicht immer sicher wirkende Schalker Hintermannschaft. Dicke Chancen sprangen für die "Wölfe" aber nicht heraus, Josué kam mit einem 16-Meter-Schuss dem Tor noch am nächsten (10.).

Dzeko (re.) und Madlung
Schockte den Schalker Anhang: Edin Dzeko (re.).
© picture allianceZoomansicht

Erst nach einer knappen Viertelstunde trat Schalke erstmals auf den Plan. Bordon köpfte aus aussichtsreicher Position aber rechts vorbei (14.). Während Höwedes mit Gentner Probleme hatte, bereitete Farfan wiederholt Schäfer Sorgen. Für Johnson war gar nach einer halben Stunde Schluss, weil über seine rechte Abwehrseite immer wieder Kobiashvili und Kenia in Erscheinung traten. Hasebe kam für den Ex-Löwen, Riether rückte nach hinten.

Die Partie bewegte sich allenfalls auf durchschnittlichem Niveau, Großchancen waren Mangelware. Wenn überhaupt, dann versuchten es die Teams zunächst aus der Distanz. Interessant wurde es erst wieder in der Schlussphase des ersten Abschnitts. Erst rutschte Grafite alleine vor Neuer eine Riether-Hereingabe über den Fuß (38.), dann wollten die "Königsblauen" Elfmeter, als der von Asamoah per Hacke in Szene gesetzte Rafinha im Strafraum nach einer Berührung mit Josué zu Fall kam (42.). Referee Manuel Gräfe ließ weiterspielen und schickte die Mannschaften torlos in die Kabinen.

Nach Wiederbeginn übernahm Wolfsburg wie schon in der Anfangsphase der ersten Durchgangs das Kommando. Die erste große Möglichkeit hatte dennoch S04 bei einem Konter. Farfan eilte rechts Schäfer davon und passte flach zurück zu Kenia, der das Spielgerät unbedrängt aus zehn Metern über den Querbalken setzte (48.).

Dennoch war Wolfsburg nun das spielbestimmende Team. Die Gäste erarbeiteten sich ein Übergewicht, das phasenweise zu einer klaren Dominanz ausartete und im Führungstreffer mündete. Nach einer kurzen Ecke flankte Misimovic an den langen Pfosten, wo Dzeko keine Mühe hatte, zum 0:1 einzuköpfen (55.). Die Knappen wirkten in der Folge bedient und hatten Glück, dass der VfL trotz guter Gelegenheiten kein zweites Mal zuschlug.

Magath reagierte und brachte Kuranyi und Altintop für Asamoah und Kobiashvili. Das damit verbundene Signal an die Mannschaft kam an, denn die Hausherren fingen sich und bewiesen mit dem Publikum im Rücken Moral. Der Altmeister rannte an, agierte mit großem Einsatz, ließ aber die nötige Präzision vemissen und kam kaum zu Möglichkeiten. Wolfsburg trat angesichts der knappen Führung zu passiv auf, lauerte nur noch auf den entscheidenden Konter und wurde bestraft. Kenia schlug einen Eckball an den kurzen Pfosten, wo Höwedes zur Stelle war und per Kopf ausglich (80.).

Der königsblaue Anhang jubelte noch, als Dzeko die Arena zum Schweigen brachte. Von Hasebe über rechts bedient, stand der Bosnier in der Mitte völlig frei und brachte den Meister nur eine Minute nach dem 1:1 wieder in Front (81.). Die Ereignisse überschlugen sich nun, denn nach einem Kuranyi-Kopfball hatten die Schalker den Torschrei wieder auf den Lippen, Glück und der Pfosten halfen VfL-Keeper Lenz jedoch, den Ball vor der Linie abzuwehren (83.).

Die Knappen warfen nun freilich alles nach vorne und brachten die Gästeabwehr mächtig ins Wanken, Misimovic und Co zitterten den Dreier aber über die Zeit.

Schalke tritt am kommenden Samstag in Dortmund zum Revierderby an, Wolfsburg empfängt am selben Tag Hannover 96.

18.09.09
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Schalke 04
Aufstellung:
Neuer (3) - 
Höwedes (3)    
Westermann (4)    
Bordon (2,5) - 
Rafinha (3) , 
Schmitz (4)    
Pliatsikas (4) , 
Kobiashvili (4)    
Farfan (2,5) , 
Kenia (3) - 
Asamoah (4)    

Einwechslungen:
65. Halil Altintop für Asamoah
65. Kuranyi für Kobiashvili
80. Holtby für Schmitz

Trainer:
Magath
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Lenz (2,5) - 
F. Johnson (5)    
Madlung (2,5) , 
Barzagli (4) , 
M. Schäfer (4) - 
Josué (3)    
Riether (3) , 
Gentner (3,5)    
Misimovic (3) - 
Grafite (5)    
Dzeko (2)        

Einwechslungen:
31. Hasebe (2,5) für F. Johnson
65. Santana für Gentner
89. Martins     für Grafite

Trainer:
Veh

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Dzeko (55., Kopfball, Misimovic)
1:1
Höwedes (80., Kopfball, Kenia)
1:2
Dzeko (81., Rechtsschuss, Hasebe)
Gelbe Karten
Schalke:
-
Wolfsburg:
Martins
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
18.09.2009 20:30 Uhr
Stadion:
Veltins-Arena, Gelsenkirchen
Zuschauer:
60365
Spielnote:  3
in der zweiten Halbzeit rassig und intensiv, vor der Pause allerdings langatmig.
Chancenverhältnis:
6:6
Eckenverhältnis:
6:6
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 2
hatte kaum Probleme mit der Spielleitung. Bei Josués Körperkontakt mit Rafinha nicht auf Elfmeter zu entscheiden, war gerade noch vertretbar (42.). Dass Kuranyis Kopfball nicht hinter der Linie gewesen sein soll (83.), ist durch keine TV-Perspektive zu widerlegen.
Spieler des Spiels:
Edin Dzeko
Drei Chancen, zwei Treffer. Raubte Schalke alle Illusionen. Wer ihn aus den Augen lässt, zahlt dafür prompt die Zeche.
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